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Handballer legen Fehlstart hin

Handballer legen Fehlstart hin

Die Stormarner Teams hatten auf einen erfolgreichen Auftakt in SH- und Landesliga gehofft, doch alle drei gingen trotz zwischenzeitlicher Führung als Verlierer vom Feld.

Reinfeld. Das war nicht der Auftakt, wie ihn sich die drei höherklassigen Handballteams des Kreises vorgestellt hatten: Statt mit einem Erfolg in die neue Punktspielsaison zu starten, gab’s gleich mal einen Rückschlag.

Deutlich angespannt starteten die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld in die SH-Liga-Partie gegen den HC Treia/Jübek. „Man hatte den Eindruck, sie konnten in den ersten 30 Minuten gar nicht locker aufspielen“, fasst Preußen-Betreuer Arno Möller zusammen. Dabei gab es zumindest in Sachen Abwehrarbeit zu übertriebener Nervosität gar kein Anlass für das Team von Detfred Dörling und Thomas Kruse: Die neue offensive 3-2-1-Variante funktionierte nämlich hervorragend, Probleme mit der zusätzlichen Laufarbeit hatte niemand im Reinfelder Kader. Sechs Minuten vor der Pause gab’s dafür mit der ersten Zwei-Tore-Führung (10:8) die Belohnung. Durch schnelle Ballpassagen und überlegte Abschlüsse erhöhten die Reinfelderinnen sogar auf 12:9 (29.) und gingen mit 12:10 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieben sie trotz nicht optimaler Chancenverwertung vorn und ließen sich auch nicht durch die Zwei-Minuten-Strafen für Sandra Bernert und Jana Krisat (beide 44.) verunsichern. Erst die Zwangspause von Kerstin Albrecht (58.) ließ Treia zunächst gleich- und dann sogar vorbeiziehen. Doch Reinfeld kämpfte, nahm 50 Sekunden vor dem Abpfiff noch eine Auszeit und hatte es bei einem Tempogegenstoß von Lina Tonding zehn Sekunden vor Schluss in der Hand, zumindest den Ausgleich zu schaffen. „Kurz vor dem Siebenmeterpunkt wurde sie dann so gefoult, dass sie sich sogar überschlug und der gegnerische Trainer die Hände über dem Kopf zusammen schlug“, erinnert sich Möller an die Situation, in der alle dachten: „Rote Karte für Treia und Siebenmeter für Reinfeld.“ Doch die Schiedsrichterinnen entschieden anders. Für sie war das Foul nach dem Schlusspfiff passiert, so endete die Partie 23:22 für Treia. Und Reinfelds erste Heimniederlage war besiegelt. „Dabei hatten sie bis dahin gut gepfiffen“, so Arno Möller, der ebenso wie beide Teams, Fans und Trainer fassungslos dastand.

Reinfeld-Tore: Heins (5), L. Beth (3/1), L. Tonding (3), Braun, Sachse, Albrecht (je 2), Krisat (2/2), R. Tonding, Frank, Bernert (je 1).

„Zu unerfahren, zu nervös und fehlende Konstanz über 60 Minuten“, fasste Gunnar Hansen als Gründe für die 19:21 (8:10)-Niederlage seiner Landesliga-Frauen der GHG Hahnheide gegen BSV Kisdorf zusammen. Sein Team war über weite Strecken zwar klar besser, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen. „Wir haben einfach zu viele technische Fehler gemacht, dazu von sechs Siebenmetern nur zwei verwandelt.“ Dennoch gelang es den Trittauerinnen in der ersten Spielhälfte, einen 2:5-Rückstand (10.) in eine 8:6 (25.)-Führung umzuwandeln. Nach dem Seitenwechsel lag die GHG bis zum 15:14 nochmals vorn, ließ sich aber in der Schlussphase noch überholen. „Kisdorf war dann einfach cleverer, hat das Tempo verschleppt und so die Führung über die Zeit retten können“, ärgerte sich Hansen über die Niederlage.

Nicht viel besser erging es den Männern des SC Union Oldesloe beim 27:28 (14:17) gegen TuS Lübeck 93. In der ersten Spielhälfte führten sie bereits mit sechs Treffern (13:7) und auch noch zwei Minuten vor dem Abpfiff mit 27:26. „Bis dahin haben wir im Angriff gut agiert, hinten souverän gedeckt und uns auch von der zwischenzeitlichen Manndeckung gegen Markus Hallerbach nicht aus der Ruhe bringen lassen“, war Ben Reppin zufrieden. Erst als TuS in der Schlussminute der Ausgleich gelang, wurde das Spiel der Kreisstädter „kopflos“, so Reppin. „Wir wollten nun mit aller Macht in den verbleibenden 40 Sekunden den Sieg erzwingen, schlossen überhastet ab und gaben TuS dadurch erst die Gelegenheit, per Konter den Siegtreffer zum 28:27 zu erzielen", ärgerte sich der Oldesloer Kreisläufer, der mit neun Toren gemeinsam mit Sebastian Sielmann bester SCU-Werfer der Partie war.

EP

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