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Harte Welle und Abschiedstour

Schackendorf/Todesfelde Harte Welle und Abschiedstour

Segebergs Fußballer aus dem LN-Gebiet sind in der Verbandsliga recht unterschiedlich unterwegs — Lust und Frust liegen dicht beieinander — Heute: SV Schackendorf und SVT II.

Schackendorf. In der Fußball-Verbandsliga Süd-West hat der SV Schackendorf schon traditionell immer hohe Ambitionen. Umso frustrierender ist es für Mannschaft und Verantwortliche, wie weit man den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. Anstatt in der oberen Tabellenregion mit um den Aufstieg zu spielen, geht es fürs Team von Trainer Michael Gerken als Tabellenelfter plötzlich um den Klassenerhalt. Lediglich sieben Punkte rangiert seine Elf vor der gefährdeten Zone. Sollten aufgrund der gleitenden Skala vier Mannschaften absteigen, schmilzt der Vorsprung sogar auf nur fünf Zähler. „Man muss immer nach unten schauen“, sagt Gerken, aber: „Wenn aber Mannschaften wie Wahlstedt meinen, sie könnten uns noch einholen, können sie ruhig weiterträumen.“

Passend ins Bild: Die Vorbereitung auf den Start aus der Winterpause läuft derweil nur sehr schleppend. Seit dem 28. Januar haben die Schackendorfer das Training wieder aufgenommen, konnten bislang aber nicht auf alle Spieler zurückgreifen. „Bei uns sind nur zwölf Mann im Schnitt beim Training. Es sind immer wieder welche verhindert oder krank. Wir haben derzeit nur einen 18-Mann-Kader zur Verfügung“, erklärt Gerken. Hinzu komme, das verletzungsbedingte Ausscheiden von Kevin Rehberg. Der Blick beim SVS liegt daher schon auf der nächsten Saison. „Wir wollen die nötigen Punkte einfahren, um dann Neuzugänge zu holen. Wir müssen den Druck auf den Einzelnen erhöhen, aber vielleicht werden wir uns im Sommer auch von Spielern trennen müssen“, so Gerken zur neuen harten Welle. „Es wird sich in dieser Phase zeigen, wer mitzieht.“

Wegen der dünnen Personaldecke haben die Schackendorfer nur zwei Testspiele vereinbart. Am Sonnabend (14 Uhr) geht es zum Kreisligisten Kronsforder SV, der zweite Test steigt am 23. Februar gegen die SG Rönnau/Segeberg (Kreisliga). Bereits am 28. Februar steht das erste Pflichtspiel beim VfL Kellinghusen auf dem Plan. „Mit Platz zehn am Saisonende wäre ich zufrieden. Dafür müssen die Jungs aber etwas tun. Körperlich ist die Mannschaft aktuell ein absolutes Desaster. Einige Spieler sollten sich wieder mehr auf Fußball konzentrieren, sonst bekommen wir ein großes Problem“, sagt Gerken mit Nachdruck.

Ganz anders steht der SV Todesfelde II in der Liga da. Die Mannschaft von Coach Jan „Faxe“ Jakobsen ist Tabellendritter. Seit der vergangenen Woche läuft die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, wobei der im Sommer scheidenden Jakobsen seine Spieler intensiv auf die restlichen gemeinsamen Spiele einschwört. Der Däne wechselt wie berichtet als Cheftrainer zum SV Henstedt-Ulzburg, wo er Jens Martens beerbt. „Wir haben uns gesagt, dass wir nochmal richtig Gas geben wollen. Die Jungs hauen sich immer rein. Ich kann es ihnen aber nicht übel nehmen, wenn die Leistung mal etwas abfällt. Einiges ist kaum noch zu toppen“, lässt Jakobsen vor seiner Abschiedstour wissen.

Den ersten Test absolvierte die SVT-Reserve dann auch gegen SH-Ligist SVHU — und verlor mit 0:4. „Da war nichts zu holen“, räumte der Trainer ein. Um sich auf den Punktspielstart gegen Fetihspor Kaltenkirchen (6. März) einzustimmen, wurden weitere Partien vereinbart. Am Freitag (20 Uhr) geht es zum SV Henstedt-Ulzburg II. Tags darauf wird bei Eintracht Groß Grönau (14 Uhr) getestet, ehe am 13. Februar der SV Eichede II auf die Jakobsen-Elf wartet. Den letzten Test-Kick bestreiten die Blau-Gelben gegen die SG Rönnau-Segeberg (27. Februar). „Ich hoffe, dass alle Spieler bis zum Punktspielstart fit sind. Derzeit sind wir noch bei minus zehn Prozent“, so Jakobsen.

Derweil gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger schwierig. „Insgesamt muss das Konzept überdacht werden. Mir fehlt die Durchlässigkeit nach oben. Es ist die Frage, ob man den Leistungsgedanken in dieser Form fortsetzen kann“, meint Jakobsen. Da die erste Todesfelder Mannschaft in der SH-Liga spielt, ist ein Aufstieg für die Reserve kein Thema.

mare

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