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Hartenholm hofft auf Ende der andauernden Heimschwäche

Hartenholm hofft auf Ende der andauernden Heimschwäche

Todesfeldes SH-Liga-Fußballer wollen Erfolgsserie mit voller Kapelle fortsetzen.

Heider SV – SV Todesfelde (Sa., 14 Uhr). Der SVT befindet sich im Aufwind. Nach der 1:3-Derbyniederlage gegen Hartenholm vor rund vier Wochen folgten vier Siege in Serie. Zuletzt konnte Flensburg 08 vor heimischem Publikum mit 2:0 bezwungen werden. „Ich habe einen total positiven Eindruck von meiner Mannschaft. Wir haben einen guten Geist und sind im Fluss“, sagt Trainer Sascha Sievers. Das alles hänge mit der Mentalität der Spieler zusammen. Man agiere geschlossen und zeige großen kämpferischen Einsatz. „Dazu kommt eine hohe Laufleistung“, so Sievers.

Mit dem Heider SV erwarten die Todesfelder jetzt aber einen weiteren harten Brocken. Der HSV steht in der Tabelle zwar drei Punkte hinter dem SVT, konnte zuletzt beim TSB Flensburg jedoch ein 2:2 holen. Doch Sievers bleibt cool, sagt: „Wir haben uns Selbstvertrauen erarbeitet, dadurch ist die Leichtigkeit in unser Spiel zurückgekehrt.“ Aber auch Heide beherrsche die Grundtugenden des Fußballs. „Sie haben eine große mannschaftliche Geschlossenheit“, weiß der Coach. Außerdem würden sich die Ergebnisse beider Teams in der laufenden Saison ähneln. „Beide haben positive und negative Ausreißer, die Ergebnisse sagen da eine Menge aus“, so Sievers. Gefährlich sei Heide über das Umschaltspiel. „Dafür müssen wir uns etwas einfallen lassen“, meint der 40-Jährige, der personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Felix Hamann (Sprunggelenk) fehlt.

„So etwas habe ich als Trainer auch noch nicht erlebt. Wir hatten im Oktober und haben nun im November im Grunde den ganzen Kader zusammen.“ Somit könne er die ganze individuelle Qualität nutzen.

Sievers wird bei 22 fitten Spielern einige Jungs in die Reserve (Verbandsliga) schicken. Doch er betont: „Wir haben als Gemeinschaft hohe Ziele, jeder muss seinen Beitrag für den Gesamtverein leisten.“ Es gehe nicht um Bestrafung, wenn man in der Reserve spielt. „Die Zweite soll die Qualifikation für die Landesliga schaffen.“

TuS Hartenholm – TSB Flensburg (So., 14 Uhr). Die TuS-Kicker haben es in diesen Tage nicht leicht. Auf Grund des Wetters konnte kein normaler Trainingsbetrieb stattfinden, so dass lediglich auf beleuchteten Grünstreifen zwischen den Plätzen geübt wurde. „Wir wollen unsere Plätze nicht noch mehr belasten“, erklärt Co-Trainer Torsten Stürwohld. Zum unglücklichen 0:2 beim Aufsteiger in Lägerdorf sagt er: „Wir haben mehrere hundertprozentige Torchancen liegengelassen und sind dann zwei Mal ausgekontert worden.“ Bei seiner Elf fehle vorn die Kaltschnäuzigkeit.

Personelle Veränderungen in der Offensive will er dennoch nicht vornehmen. „Die Spieler wissen selbst, dass das in Lägerdorf schlecht gelaufen ist und werden versuchen, es nun besser zu machen“, begründet er. TSB bezeichnet der Coach als „eine richtig gute Fußballmannschaft“, deren Offensivkräfte es auszuschalten gelte.

„Wir wollen nicht wieder ins offene Messer laufen, sondern mit Bedacht clever vorgehen. Ich gehe davon aus, dass Flensburg Gas geben wird, weil sie selbst dringend die Punkte benötigen“, so Stürwohld. Im Hinspiel trennte man sich nach spektakulärer Partie 4:4. Vor allen Dingen einer dürfte an diesen Kick noch beste Erinnerungen haben: Florian Wurst. Der TuS-Spielmacher erzielte alle vier Tore seiner Elf und musste den Mitspielern daraufhin einen ausgeben. „Wir haben ihn aber schnell wieder geerdet“, scherzt Stürwohld, der eine im Vergleich zu den Vorwochen unveränderte Personallage vorfindet. Lediglich die im Ausland befindlichen Arne Steffens und Jannik Holz sowie die langzeitverletzten Marco Möller und Arved Käselau fehlen.

Den Matchplan beschreibt der Co-Trainer so: „Wir müssen als komplette Mannschaft sowohl defensiv als auch offensiv dem TSB die Räume nehmen. Dazu müssen wir Konter setzen und dürfen uns nicht einigeln. Gerade zu Hause wollen wir endlich mal punkten!“ In diese Kerbe schlägt auch Wurst, der betont: „Ich möchte die ersten Zähler daheim einfahren und endlich den Fluch besiegen. Ich denke aber, es wird eine andere Partie als im Hinspiel. Vielleicht wurden wir da etwas unterschätzt.“ fh/mare

LN

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