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Hartenholm läuft Strand ins offene Messer

Hartenholm läuft Strand ins offene Messer

SH-Liga: Nach grandiosem Eutin-Erfolg sind Todesfelder Fußballer in Neumünster komplett von der Rolle.

VfR Neumünster – SV Todesfelde 4:0 (2:0). Nach dem sensationellen 2:1 der Todesfelder über Eutin 08 folgte nun eine herbe Enttäuschung. Die Mannschaft von Trainer Sascha Bodo Sievers zeigte beim 0:4 eine schwache Leistung. Sievers war nach der Partie in Neumünster sichtlich angefressen und sagte: „Das war das genaue Gegenteil vom Eutin-Spiel. Wir waren zweikampfschwach und unkonzentriert. Außerdem haben wir individuelle und kollektive Fehler gemacht. Das war eine Einstellungssache. Eigentlich hätten die Jungs nach dem Sieg in der Vorwoche gierig sein müssen, um jetzt nachzulegen.“ Für den kurzfristig privat verhinderten Beyer rückte Kapitän Lennard Koth in die Startelf, der zuvor jedoch keine Spielpraxis gesammelt hatte. Außerdem fehlten mit Dennis Studt und Morten Liebert die beiden Torgaranten der Segeberger. Und zu allem Überfluss musste kurz vor der Pause auch noch Felix Hamann verletzt raus.

„Das ist aber keine Entschuldigung dafür, dass wir kein Gas gegeben haben. Natürlich hatten wir durch die Ausfälle einen Qualitätsverlust, das hat mit der Einstellung aber nichts zu tun. Nun müssen wir aufpassen, nicht wieder unten hineinzurutschen“, sagte Sievers. Bereits zur Pause führten die Gastgeber nach Toren von Paulinus Igbokwe (38.) und Abdel Aziz Hathat (45.+1) mit 2:0. „Das 2:0 war bezeichnend für unser Spiel. Bento verdaddelt den Ball im Mittelfeld und foult den Gegenspieler im Anschluss daran. Der Freistoß wird schnell ausgeführt und Yannick verteidigt nicht in die Tiefe, weil er pennt“, beschrieb Sievers. Auch in der Folge blieb Todesfelde ohne große Chancen. Beim VfR scheiterte Hathat zwar per Strafstoß an Keeper Danny Schramm (69.), doch Beytullah Bilgen (75.) machte wenig später mit dem 3:0 alles klar. Enes Dagli (79.) besorgte den Endstand.

„Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie ihre Mentalität überdenken und eine Reaktion zeigen. Ansonsten müssen wir reagieren“, ergänzte Sievers. Die Spieler müssten ihrer Verantwortung dem Verein gegenüber gerecht werden „und nicht bloß in Partien, in denen man sich leicht motivieren kann“.

TuS Hartenholm – NTSV Strand 08 0:3 (0:1). Ohne den erkrankten Chefcoach Sönke Pries empfing die auch auf dem Spielfeld ersatzgeschwächte Mannschaft des TuS die starken Timmendorfer. Dabei fehlte nahezu die komplette Abteilung Attacke: Arne Steffens, Tim Ollenschläger, Jannik Holz. Co-Trainer Torsten Stürwohld ließ im 4-3-3-System spielen, um den Gegner aggressiv zu attackieren. Dennoch war Strand dominant und erzielte nach einer knappen halben Stunde die Führung durch Arnold Suew, der einen Freistoß durch die Mauer hindurch versenkte. Nach 60 Minuten stellte Stürwohld auf das gewohnte 3-5-2-System um, doch ein Tor gelang den Hartenholmern nicht – obwohl insbesondere Silvan Gensmer „aufopferungsvoll ackerte“.

Kurz vor Schluss musste Strand mit zehn Spielern auskommen, weil Torwart Przemyslaw Szymura (87.) nach einem Zweikampf mit TuS-Spieler Robert Kuberka die Sicherung durchbrannte.

Schiedsrichter Lars Gruhlke zeigte ihm die Rote Karte. „Da muss man nicht unbedingt Rot zeigen, die Jungs sind während des Spiels nun mal sehr emotional“, meinte Stürwohld. Einen Vorteil konnte Hartenholm daraus nicht ziehen. Zwar warfen die Segeberger nun alles nach vorn, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Weil der TuS nun Räume für Konter ermöglichte, spielte Strand seine Klasse aus und erzielte durch Marco Pajonk das entscheidende 2:0 (90.+1). „Wenn Pajonk den Ball einmal bekommt, ist er auch drin“, sagte Stüwohld anerkennend. Nur zwei Minuten später machte Tomislav Blazheki (90.+3) mit dem 3:0 für die Gäste den Deckel drauf.

„Interessant wäre es geworden, wenn wir zwischendurch das 1:1 gemacht hätten. Das wäre sicherlich auch nicht unverdient gewesen“, befand Stürwohld, der einigen vergebenen Chancen hinterhertrauerte.

mare/fh

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