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Hilfreiche Gegner für Handball-Landesligisten

Hilfreiche Gegner für Handball-Landesligisten

Union Oldesloe und GHG Hahnheide profitieren von taktischen Fehlern — Glinde/Reinbek patzt in Lübeck.

Bad Oldesloe. Im Schatten der EM-Helden von Krakau haben am Wochenende auch zwei Stormarner Handball-Teams in der Landesliga überzeugt. Die Herren des SC Union Oldesloe eroberten dabei durch den 24:22 (11:14)-Erfolg bei der SG Boostedt/Großenaspe sogar die Spitze zurück.

Dabei waren die Voraussetzungen für die Oldesloer alles andere als gut, sie traten mit nur acht Spielern an, setzten Keeper Sönken Eggert sogar im Feld ein. Und dennoch passte es in der Abwehr Beginn an. „Nur im Angriff haben wir den Start komplett verpennt, verdaddelten den Ball vorne regelrecht“, kritisierte Kreisläufer Ben Reppin. Die Folge: Boostedt kam durch Gegenstöße zu leichten Torerfolgen. „Allein sechs der 14 Tore in der ersten Spielhälfte waren Konter“, hatte Reppin später in der Spielstatistik nachgelesen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gastgeber, die den Oldesloern auf die Beine halfen. „Niemand hat verstanden, warum sie plötzlich ihre Abwehr von der defensiven Variante auf 4:2 umgestellt haben“, wunderte sich nicht nur Reppin. Durch die kurze Deckung gegen Markus Hallerbach und Sebastian Sielmann hatten Marc Bode und Sven Borchers vorne nun Platz und nutzten die Lücken. Union verkürzte den 11:14-Pausenrückstand auf 14:15 (40.). Boostedt erkannte seinen Fehler und wechselte zurück in die 6:0-Abwehr. Doch zu spät: Die Oldesloer waren wieder im Spiel, holten sich die 18:17-Führung (45.) durch Sielmann und gaben sie nicht mehr her.

Auch, weil sie durch ein besseres Rückzugsverhaltens den Boostedtern nun gar keine Konter mehr gewährten.

Die Tabellenführung sehen Reppin & Co. allerdings nicht als Chance für den Sprung in die SH-Liga, sondern vielmehr als Sicherheit für den Verbleib in der künftigen Landesliga. „Wenn nur die ersten Sechs reinkommen, ist es nicht verkehrt, solange wie möglich ganz oben mitzuspielen. Denn wer weiß, was noch kommt. Mit unserer Personaldecke können wir nur von Spiel zu Spiel denken“, so Reppin.

Mit einem 29:17 (13:9)-Sieg über TuS Lübeck waren auch die Frauen der GHG Hahnheide erfolgreich. „Eine starke Abwehr, ein daraus resultierendes gutes Gegenstoßverhalten und spielerische Highlights“ waren für Thies Nowacki das Geheimnis des Erfolges. Doch auch ihnen halfen die Gegner. „Weil sie gedacht hatten, Jaqueline Heins ist nicht einsatzfähig, hatten die Lübeckerinnen mit einer defensiven Abwehr begonnen“, mutmaßt Nowacki. Doch damit hatten sie bereits in der ersten Viertelstunde (als die GHG tatsächlich ohne Heins agierte) das Nachsehen, Trittau lag 9:7 (17.) vorn. Nicht zuletzt dank der wieder erstarkten Pia Uhlenbrook, die mit insgesamt neun Toren (davon sieben Siebenmeter) überzeugte. Nach dem Seiten- und dem Torhüterwechsel (Jule Behm für Tini Müller) klappte bei der GHG auch der Gegenstoß. Beim 20:12 (42.) war für TuS bereits nichts mehr zu holen. „Eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung“, gratulierte Nowacki seinem Team und verriet: „Ich bin bereits jetzt mit dieser Saison mehr als zufrieden.“

Zwischen dem EM-Halbfinale am Freitag („spannend, tolles Spiel“) und dem Endspiel am Sonntag („begeisternde kämpferische Leistung“) spielten die Männer der SG Glinde/Reinbek am Sonnabend beim MTV Lübeck. Eine Partie, über die Glinde-Trainer Joachim Restorff weniger lobende Worte fand: Als „langsam“ und „fehlerhaft“ bezeichnete er das Spiel seines Teams. Dabei war in der ersten Viertelstunde noch alles gut: Beide Seiten begegneten sich auf Augenhöhe (7:7, 15.) Dann jedoch kam alles zusammen: Die Abwehr löchrig, ein behäbiges Passspiel, schlechte Torabschlüsse, keinerlei Gegenstoßverhalten. Auch eine Auszeit brachte nicht den gewünschten Umschwung. „Wir bauten den Gegner regelrecht auf und luden ihn geradezu zum Tore werfen ein“, schimpfte Restorff. Der MTV ließ sich schnell überzeugen, führte zur Pause mit 16:11. Trotz diverser Umstellungen gab es auch in der zweiten Spielhälfte keine nennenswerte Besserung im Glinder Spiel, so dass die Partie letztendlich mit 20:28 verloren ging.

EP

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