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Hohe Hürden auch bei Heimvorteil

Hohe Hürden auch bei Heimvorteil

Handball-Oberliga: „To/Lee“-Frauen und Männer des VfL Bad Schwartau II erwarten starke Gästeteams.

Oberliga, Frauen

SG Todesfelde/Leezen – HSG Kiel/Kronshagen (Sa., 18.30). „Das wird eine sehr schwierige Aufgabe“, sagt SG-Trainer Heiko Grell vor dem vierten Saisonheimspiel. Von den bisherigen drei gewann sein Team die ersten beiden, zuletzt gegen Ellerbek setzte es ein 23:28. Zeit für Wiedergutmachung also? Und für das Ende der Mini-Negativserie, nachdem zuvor schon auf St. Pauli eine 20:26-Niederlage quittiert werden musste? Grell ist vorsichtig, kennt die Stärken der Kieler, die Ellerbek bezwungen haben. „Mit der Euphorie des Aufsteigers und einem gelungenen Saisonstart haben die Gäste den Vorteil, dass sie über ein eingespieltes Team verfügen“, warnt der „To/Lee“-Trainer denn auch vor der HSG. Frühzeitig Ruhe ins Spiel bringen und dann dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen – so dürfte die Marschroute der SG aussehen. Gelingt das, könnte es mit dem vierten Saisonsieg und einem – bei derzeit 6:8 Zählern – erneut ausgeglichenen Punktekonto klappen.

Bredstedter TSV – Preußen Reinfeld (So., 15.00). In knapp zwei Monaten ist schon wieder Weihnachten. Bis dahin hat Reinfelds Trainer Detfred Dörling bereits vorab zwei fromme Wünsche: Zum einen möchte er mit seinen Handballerinnen bis Ende des Jahres als Aufsteiger 14 Punkte eingefahren haben. Das wären bei derzeit 10:4 Zählern noch vier Punkte aus den bis dahin anstehenden fünf Spielen.

Zum anderen wünscht er sich am kommenden Sonntag (15 Uhr) einen Erfolg seiner Schützlinge gegen den Bredstedter TSV. Und das nicht nur, um den sechsten Sieg dieser Saison in Folge einzufahren. Ein weiterer Aspekt spielt für Dörling eine Rolle: „Weil wir noch nie gegen Bredstedt gewonnen haben. Das wird jetzt ’mal Zeit!“

Und der Reinfelder Coach ist guten Mutes, dass es diesmal klappt. Denn bisher hat er eine gut besetzte Bank – und zudem bereits eine Taktik im Kopf gegen die wurfstarken Gastgeberinnen.

FC St. Pauli – ATSV Stockelsdorf 33:21 (17:11). Wie befürchtet, kam „Stodo“ mit dem Hartwachsverbot an der Budapester Straße nur schwer zurecht, hielt aber bis zum 12:8 (20.) noch einigermaßen mit. Dann zog Pauli bis zur Pause auf sechs Tore davon und baute seine sichere Führung danach kontinuierlich aus. „Wir sind leider allzu oft einen Schritt zu spät gekommen“, erklärte Co-Trainer Falk Richter die sieben Zeitstrafen, die am Ende auch für die Höhe der sechsten ATSV-Saisonniederlage entscheidend waren.

Mit dem drittplatzierten TSV Ellerbek, der zuletzt fünfmal in Folge als Sieger vom Feld ging, hat der ATSV nun am Samstag (17.30 Uhr, Großsporthalle Rensefelder Weg) eine schwer zu lösende Hausaufgabe vor sich. „Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen und uns auf die Abwehr konzentrieren“, betont Richter. Bis auf die angeschlagene Lisa Füllgraf sind alle Feldspielerinnen fit.

ATSV: Reese, Kranich - Denker (5), John (4), Schröder (3), Kindler, Kahns, Grotzky (je 2), Pünner (2/2), Hirt (1), Treichel, Schreiber, Finger, Gravile.

Oberliga, Männer

TSV Hürup – HSG Ostsee N/G (Sa., 17.00). Die Gastgeber haben in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben, zudem beim THW Kiel beide Punkte mitgenommen und stehen im gesicherten Mittelfeld. Die Ostsee-Handballer sind gewarnt, und Trainer Thomas Knorr erinnert sich noch an die schmerzliche Niederlage in der vergangenen Saison. Personell kann Knorr das Team aufbieten, das die Punkte aus Aumühle (33:18) mitbrachte. In der Flensburger Nachbargemeinde dürfte es für die HSG jedoch deutlich schwerer werden. Fan-Unterstützung ist da äußerst willkommen. Ein Bus wird um 12.30 Uhr von der Gildehalle in Grömitz aus abfahren (Anmeldung erwünscht unter 01525-3784649).

VfL Bad Schwartau II – HSG Weddingstedt/H./D. (So., 16.00). Die Gäste aus Dithmarschen kommen mit der Empfehlung von zwei Siegen in Serie in die Jahn-Halle. VfL-Coach Guido Bock war vom deutlichen Sieg des Aufsteigers in Herzhorn überrascht. „Das wird sicher eine Herausforderung für uns, denn die Gäste werden mit breiter Brust auflaufen“, erwartet Bock, vertraut jedoch dem Heimvorteil. Die Stammformation ist fit und hat sich in der Woche intensiv aufs Spiel vorbereitet.

rl/EP

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