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Hohe Hürden auch bei Heimvorteil

Hohe Hürden auch bei Heimvorteil

Reinfelds Oberliga-Handballerinnen wollen in Bredstedt gewinnen, „To/Lee“ und VfL II erwarten starke Gäste.

Oberliga, Frauen

Bredstedter TSV – Preußen Reinfeld (So., 15.00). In knapp zwei Monaten ist schon wieder Weihnachten. Bis dahin hat Detfred Dörling bereits vorab zwei fromme Wünsche: Zum einen möchte er mit seinen Handball-Frauen bis Ende des Jahres als Aufsteiger 14 Punkte eingefahren haben. Das wären bei derzeit 10:4 Zählern noch vier Punkte aus den bis dahin anstehenden fünf Spielen.

Zum anderen wünscht er sich am kommenden Sonntag (15 Uhr) einen Erfolg seiner Schützlinge gegen den Bredstedter TSV. Und das nicht nur, um den sechsten Sieg dieser Saison in Folge einzufahren. Ein weiterer Aspekt spielt für Dörling eine Rolle: „Weil wir noch nie gegen Bredtstedt gewonnen haben. Das wird jetzt ’mal Zeit!“

Und der Reinfelder Coach ist guten Mutes, dass es diesmal klappt. Denn bisher hat er eine gut besetzte Bank – und zudem bereits eine Taktik im Kopf gegen die wurfstarken Gastgeberinnen.

„Neu-Maskottchen“ Lotta, die erst vergangene Woche geborene Tochter von Lina Tonding, ist zwar im Gegensatz zum jüngsten Heimspiel nicht dabei („Die Fahrt ist dann doch zu lang“). Aber der langjährige Fan und Glücksbringer Ernst-Peter Wagemann (70) ist wieder dabei, der sich keine Partie der Reinfelderinnen entgehen lässt und auch den ersten Sieg in Bredstedt nicht verpassen will.

Diesmal startet das Team in Bad Oldesloe (Parkplatz Niemeyer) um 11.30 Uhr per Bus in Richtung Bredstedt, noch sind für Fans ein paar Plätze frei. FC St. Pauli – ATSV Stockelsdorf 33:21 (17:11). Wie befürchtet, kam „Stodo“ mit dem Hartwachsverbot an der Budapester Straße nur schwer zurecht, hielt aber bis zum 12:8 (20.) noch einigermaßen mit. Dann zog Pauli bis zur Pause auf sechs Tore davon und baute seine sichere Führung danach kontinuierlich aus. „Wir sind leider allzu oft einen Schritt zu spät gekommen“, erklärte Co-Trainer Falk Richter die sieben Zeitstrafen, die am Ende auch für die Höhe der sechsten ATSV-Saisonniederlage entscheidend waren.

Mit dem drittplatzierten TSV Ellerbek hat der ATSV nun am Samstag (17.30 Uhr, Großsporthalle Rensefelder Weg) eine schwer zu lösende Hausaufgabe vor sich. „Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen und uns auf die Abwehr konzentrieren“, betont Richter. Bis auf die angeschlagene Lisa Füllgraf sind alle Feldspielerinnen fit.

ATSV: Reese, Kranich - Denker (5), John (4), Schröder (3), Kindler, Kahns, Grotzky (je 2), Pünner (2/2), Hirt (1), Treichel, Schreiber, Finger, Gravile.

SG Todesfelde/Leezen – HSG Kiel/Kronshagen (Sa., 18.30). „Das wird eine sehr schwierige Aufgabe“, sagt auch SG-Trainer Heiko Grell und kennt die Stärken der Kieler, die den TSV Ellerbek, gegen die die „To/Lee“ seine erste Heimniederlage bezog, bezwungen haben. „Mit der Euphorie des Aufsteigers und einem gelungenen Saisonstart haben die Gäste den Vorteil, dass sie über ein eingespieltes Team verfügen", warnt Grell vor der HSG. Frühzeitig Ruhe ins Spiel bringen und dann dem Gegner sein Spiel aufzwingen wird das Ziel der SG sein.

Oberliga, Männer

TSV Hürup – HSG Ostsee N/G (Sa., 17.00). Die Gastgeber haben in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben, zudem beim THW Kiel beide Punkte mitgenommen und stehen im gesicherten Mittelfeld. Die Ostsee-Handballer sind gewarnt, und Trainer Thomas Knorr erinnert sich noch an die schmerzliche Niederlage in der vergangenen Saison. Personell kann Knorr das Team aufbieten, das die Punkte aus Aumühle (33:18) mitbrachte. In der Flensburger Nachbargemeinde dürfte es für die HSG jedoch deutlich schwerer werden. Fan-Unterstützung ist da äußerst willkommen. Ein Bus wird um 12.30 Uhr von der Gildehalle in Grömitz aus abfahren (Anmeldung erwünscht unter 01525-3784649).

VfL Bad Schwartau II – HSG Weddingstedt/H./D. (So., 16.00). Die Gäste aus Dithmarschen kommen mit der Empfehlung von zwei Siegen in Serie in die Jahn-Halle. VfL-Coach Guido Bock war vom deutlichen Sieg des Aufsteigers in Herzhorn überrascht. „Das wird sicher eine Herausforderung für uns, denn die Gäste werden mit breiter Brust auflaufen“, erwartet Bock, vertraut jedoch dem Heimvorteil. Die Stammformation ist fit und hat sich in der Woche intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. rl

EP

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