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Ist der VfL reif für die 1. Liga?

Lübeck Ist der VfL reif für die 1. Liga?

Noch 209 Tage bis zum Aufstieg, bis zum letzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga im Juni. So lange müssen sich Fans und Spieler des VfL Lübeck-Schwartau noch gedulden. Vermessen? Ja. Utopie? Nein. Erst recht nicht nach dem 30:25-Triumph im Spitzenspiel bei den bis dato Unschlagbaren, den Überfliegern der Liga, vom Bergischen HC.

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So jubeln Sensationssieger: Der VfL hat dem Bergischen HC die erste Niederlage im 16. Spiel zugefügt.

Quelle: Foto: Deutzmann

Lübeck. „Schwartau wirft BHC zurück in die Realität“, schrieb das Portal „handball-bundesliga.de“. Sogar der „Schwarzwälder Bote“, das Hausblatt des Ex-Erstligisten Balingen, titelte: „Der Bergische HC ist schlagbar!“ Der Sensationssieg von Milde & Co., er gibt der 2. Liga den Glauben zurück, ist ein Weckruf. Auch für den VfL selbst? Immerhin wurde so auch Platz zwei manifestiert. Steht das Wort „Aufstieg“ jetzt immer noch auf dem Index?

 

LN-Bild

VfL-Spiele im Dezember

So., 10.12., 15.30: SG Bietigheim A

Sa., 16.12., 19.00: HBW Balingen-W. H

Fr., 22.12., 20.00: HC Rhein Vikings A

Di., 26.12, 17.00: HSC 2000 Coburg A

„Man kann die Leistung der Jungs nicht hoch genug bewerten. Es ist ein Statement“, sagt Trainer Torge Greve, schränkt aber ein: „An den Aufstieg denkt keiner von uns.“ Für ihn sei es wichtiger zu sehen, „dass jetzt der Glaube da ist, in einem Topspiel auch auswärts zu bestehen“. Denn das war das Manko in den vergangenen Jahren. „Ich will die Euphorie keinesfalls bremsen“, ergänzt Greve, „aber für ganz nach oben fehlt uns noch die Konstanz. So schön der Erfolg ist, ich habe die Spiele in Emsdetten und Saarlouis, die klaren Niederlagen, nicht vergessen. Der Ausschlag unserer Amplitude ist bisher zu groß.“ Das wolle er jetzt im Team thematisieren, herausfinden, wo die Knackpunkte liegen.

Und wann glaubt er an den Aufstieg? „Um das realistisch einzuschätzen, bedarf es noch des Dezembers. Da kommen noch ein, zwei Topspiele.“ Für Geschäftsführer Michael Friedrichs sind die Partien in Bietigheim, gegen Balingen („Da erwarte ich eine ausverkaufte Halle“), bei Aufsteiger Rhein Vikings und in Coburg „ganz dicke Bretter“. Und: „Wir bleiben total bodenständig. Der Sieg beim BHC war toll, auch dank Taktikfuchs Greve. Aber dafür gibt es auch nur zwei Punkte. Wir verfallen nicht in Aufstiegseuphorie.“ Platz eins bleibe für ihn ohnehin an den BHC vergeben, „und dahinter gibt es acht, neun Verfolger. Wir sind einer davon.“ Friedrichs weiß zudem: Für die erste Liga müsste der VfL „nicht nur in Beine“, auch in eine professionellere Struktur (Geschäftsstelle, Vertrieb, Sponsoring) investieren. „Um in der Bundesliga zu bestehen, braucht man drei Millionen Euro“, sagt Friedrichs. Der VfL hat seinen Etat gerade auf eine Million gehievt. „Und dann kommen wir auch um das Thema neue Arena nicht herum.“

Beim Bergischen HC drückt Viktor Szilagyi, der als sportlicher Leiter zum 1. Januar zum THW Kiel wechselt, die Daumen: „Ich wünsche dem VfL, dass er es schafft, gerade jetzt, wo ich den Norden komme.“ Der Sieg des VfL sei völlig verdient gewesen. „Es ist auch keine Eintagsfliege. Aber der VfL hat am Limit gespielt. Für die erste Liga sind sie noch nicht stabil genug. Das ist noch ein weiter Weg.“

Auch Kreisläufer Steffen Köhler will den Sieg nicht überbewerten: „Das war eine Topleistung, ja. Aber es gab eben auch andere Spiele. Wir schätzen das schon realistisch ein.“ Zumal sich jetzt das Lazarett gefüllt hat. Neben Martin Waschul (Bandscheibenvorwölbung) haben Toni Podpolinski (Erkältung), Tim Claasen (Leistenprobleme) und Köhler selbst Trainingsverbot. Im Spiel in Solingen hat sich der 29-Jährige bei einer Aktion in der Abwehr zwei Platzwunden am Auge zugezogen. „Die wurden geklammert. Das Auge ist auch noch mächtig geschwollen. Bis Donnerstag geht da gar nichts.“

LN

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