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„Jeder von uns träumt vom Aufstieg“

Lübeck „Jeder von uns träumt vom Aufstieg“

Platz drei – die sehr gute Hinrunden-Bilanz der Schwartauer Zweitliga-Handballer überrascht sogar die VfL-Führung. Aufstiegsträume weisen aber (fast) alle von sich. Auch zu Weihnachten. Das fällt für Waschul & Co. diesmal kurz aus – am Dienstag geht’s zum Rückrundenstart nach Coburg.

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Schwartauer Pharaonen-Selfie: Martin Waschul (l.) & Co. feiern den Auswärtssieg bei den Rhein Vikings.

Quelle: Foto: Vfl

Lübeck. Gegen halb fünf war der Schwartau-Tross zurück aus Düsseldorf, vom 20:16-Sieg bei den Rhein Vikings. Und Trainer Torge Greve reagierte, strich kurzerhand das für gestern angesetzte Training.

 

LN-Bild

„Die Jungs sollen jetzt regenerieren, Weihnachten feiern, es fällt ohnehin kurz genug aus.“ Denn am Montag bittet er sie schon wieder zum Training, zur Einstimmung auf das letzte Spiel des Jahres beim HSC Coburg. Der Fahrplan am Dienstag: Start um 9 Uhr in Lübeck. Ankunft in Bayern gegen 15 Uhr, zwei Stunden vor dem Anwurf. Hin mit dem Zug, zurück mit dem Bus – und das am 2.

Weihnachtstag. Schöne Bescherung! „Die Alternative wäre eine Anreise am Tag davor mit Übernachtung gewesen. Ich denke, es ist besser, dass die Jungs zu Hause schlafen“, sagt Greve.

Coburg, der Erstliga-Absteiger, der zum Hinrunden-Auftakt 22:25 in Lübeck unterlag. „Das wird eine ganz andere Nummer als die Vikings“, sagt Greve und meint damit nicht nur die „andere Leistungsklasse“. Um die 2500 Zuschauer werden in der HUK-Coburg-Arena erwartet, in der die Oberfranken allerdings bereits sechs Punkte abgeben mussten (Niederlagen gegen Hamm und Bergischen HC/Remis gegen Essen und Dessau). „Die Partie wird leichter für uns, wir sind nicht Favorit“, sagt Greve. HSC- Trainer Jan Gorr schiebt das von sich: „Schwartau liegt uns nicht.“ Die Bilanz (nur ein Sieg in fünf Spielen) belege das auch. Mit Ösi-Nationalspieler Romas Kirveliavicius und Tobias Varvne fehlen ihm zudem seine Rückraum-Shooter.

Mit dem Sieg in Düsseldorf beendete der VfL auch die Hinrunde. Die Bilanz: Platz drei, 28:10-Punkte, nur ein Zähler hinter Aufstiegsplatz zwei. Zudem stellt der VfL mit nur 24,36 Gegentoren pro Spiel die zweitbeste Abwehr der Liga, hat in Oliver Milde seinen Top-Torjäger, der mit 89 Treffern aus dem Feld die Nummer vier im Unterhaus ist. Und: Mit durchschnittlich 1914 Zuschauern (Nr. 6 der 2.

Liga) stürmten so viel Fans wie noch nie die Heimspiele.

Und was sagt der Trainer zur Hinrunde? „Platz drei überrascht mich schon“, gibt Greve zu. „Wir haben ein konstant gute Runde gespielt.“ Die Abwehr sei nach wie vor ein Pfund, „doch wir haben uns in vielen Bereichen verbessert, sind im Angriffs-Ranking raus aus dem Keller. Diese Weiterentwicklung freut mich.“ Dass das Team von großen Verletzungen verschont geblieben ist, sei auch ein Grund für Platz drei. Doch Aufstiegsträume weist er weiterhin von sich: „Wir leben im Hier und Jetzt, nicht in irgendwelchen Visionen. Wenn ich auf die Rückrunde schaue, warten da noch einige Klopper.“

Auch Martin Waschul ist „sehr zufrieden“ mit der Hinrunde: „Wir haben an Souveränität und Konstanz gewonnen, sind mit nur drei abgegebenen Punkten auch zu Hause wieder eine Macht. Dass wir eingespielt sind, einen breiten Kader haben, macht sich bezahlt.“ Und träumt der Käptn vom Aufstieg? „Das macht jeder von uns. Bis auf Klocki (Dennis Klockmann, die Red.) und Jan (Schult) hat keiner erste Liga gespielt. Aber jetzt darüber zu reden, das ist zu früh.“

Manager Michael Friedrichs hatte „so eine gute Hinrunde nicht erwartet, vor allem, dass wir auswärts so stabil sind“. An den Aufstieg denkt aber auch er noch nicht: „Es tut uns gut, bodenständig zu bleiben.“ Die Frage, ob es in der Winterpause noch Transfers gebe, ließ er allerdings unbeantwortet . . .

Und so geht’s für Schwartaus Handballer weiter

Nach dem Spiel in Coburg (Di., 17 Uhr) gehen Waschul & Co. bis zum 8. Januar in den Urlaub. Danach beginnt die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, die aufgrund der EM in Kroatien erst im Februar beginnt. Erstes 2018- Heimspiel ist am 11. Februar (So.). Gegner: Tusem Essen. Höhepunkt in der Vorbereitung ist der „6. Jacob Cement Cup“ am 21. Januar. Gegner in der Hansehalle sind Drittliga-Spitzenreiter HSV Hamburg und Zweitliga-Konkurrent Wilhelmshaven.

Jens Kürbis

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