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Kein einfaches Spiel, aber Eutin muss punkten

Eutin/Oldenburg Kein einfaches Spiel, aber Eutin muss punkten

SH-Liga: Hartenholm kommt zum Waldeck — Oldenburger SV mit großen personellen Sorgen im Kellerduell bei Henstedt-Ulzburg.

Eutin/Oldenburg. Auf drei Heimspiele in Folge freuen sich die Fußballer von SH-Ligist Eutin 08 . Morgen um 14 Uhr gastiert mit dem TuS Hartenholm eine abstiegsbedrohte Mannschaft im Waldeck-Stadion, die nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern des Titelanwärters gehört.

„Es geht darum, die nächsten drei Punkte einzufahren“, sagt Trainer „Mecki“ Brunner. „Wir wissen aber, dass das kein einfaches Spiel ist.“ Der 55-Jährige schätzt die Segeberger als leidenschaftlich und kämpferisch mit einem schnellen Konterspiel ein. In der vergangenen Spielzeit fügte die Elf von Trainer Jörg Schwarzer den Eutinern eine schmerzliche 1:2-Heimpleite zu. Auch in den beiden darauffolgenden Auswärtsspielen in Hartenholm taten sich die Ostholsteiner beim 2:2 und 4:2-Sieg schwer.

Kein Wunder also, dass sich die Gäste auch diesmal beim haushohen Favoriten etwas zutrauen. „Ich habe ein gutes Gefühl und hoffe auf ein spannendes Spiel“, sagt Hartenholms Kapitän Martin Genz, dessen Einsatz aber fraglich ist.

Die Rosenstädter wollen an die Leistungen der letzten beiden Erfolge beim FC Kilia Kiel (3:2) und im Derby gegen den Oldenburger SV (3:0) anknüpfen. Dabei muss Brunner auf Sebastian Witt (Seminar), Fabio Parduhn (verletzt), Florian Sax (Bolivien-Aufenthalt) und Philip Schümann verzichten. „Er konnte aus dienstlichen Gründen nicht trainieren“, sagt der Trainer und hofft auf einen Einsatz von Yannik Marschner, der zuletzt mit Bronchitis flach lag.

Berater Peter Schubert, der künftige sportliche Leiter der Eutiner (ab 1. Juli), ist derzeit damit beschäftigt, die Unterlagen für die Regionalliga-Meldung zu erstellen. „Unser Plan ist, die Lizenzierung vor Ostern beim Norddeutschen Fußball-Verband einzureichen", sagte Macher Arend Knoop. Stichtag ist Ende März.

Immer größer werden die personellen Sorgen beim Oldenburger SV vor dem wichtigen Kellerduell am Sonntag beim SV Henstedt-Ulzburg (15 Uhr). Nach Daniel Junge, André Brandt und Timo Rosenthal fällt nun auch Marcel Schröder nach einer Zeigefinger-OP aus. Außerdem weilt Jan Haltermann noch bis Mitte April aus beruflichen Gründen in Stuttgart. „Angesichts der Umstellungen wird das eine harte Nuss“, sagt Trainer Andreas Brunner, der in erster Linie in der Defensive improvisieren muss. Er überlegt, Mittelfeldspieler Rico Bork für Schröder als Innenverteidiger zu bringen.

Stammtorwart Alexander Ciesler hat sich nach auskurierter Grippe zurückgemeldet.

An das Hinspiel haben Kapitän Björn Wölk & Co. beste Erinnerungen. Mit 6:0 schossen sie die Segeberger aus dem eigenen Stadion. „Sowohl sportlich als auch disziplinarisch war das katastrophal von uns“, blickt SVHU-Trainer Jens Martens zurück, der zum Saisonende nach 13 Jahren freiwillig seinen Stuhl für Nachfolger Jan „Faxe“ Jakobsen (SV Todesfelde II) räumt und eine neue Herausforderung sucht. „Wir waren für die Niederlage alleine verantwortlich und haben etwas gut zu machen.“

Die jüngste 3:4-Pleite gegen den SV Todesfelde wurde laut Brunner aufgearbeitet. Gleichzeitig zog er das Training in dieser Woche an. „Das Spiel war eine Katastrophe. Wir haben gedacht, dass wir sie im Vorbeigehen schlagen können“, sagt der 50-Jährige. Für sein Team ist das Auswärtsspiel der Auftakt für einen entscheidenden Monat. Abteilungsleiter Christian Kröger hatte in den LN bereits sieben bis acht Punkte gefordert.

Unterdessen basteln die OSV-Verantwortlichen am Kader für die neue Saison. Ob vor allem die Leistungsträger Bork, Junge und Kaps bleiben, hängt laut Liga-Obmann Hardy Schön vom Abschneiden des Aufsteigers ab. „Wenn wir die Klasse halten können, sehe ich gute Chancen, dass die Spieler bei uns bleiben“, sagt er. Anderenfalls stehen die Zeichen wohl auf Trennung.

Von Volker Giering

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