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„Kiten und Fehmarn passt perfekt“

Fehmarn „Kiten und Fehmarn passt perfekt“

Veranstalter Act plant Weltcup auf Fehmarn nach toller Premiere als langfristiges Projekt. Bruna Kajiya (Brasilien) gewinnt Freestyle-Finale nach Geduldsprobe.

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Begeisterte mit tollen Sprüngen im Finale: Fehmarn-Freestyle-Siegerin Bruna Kajiya (Brasilien).

Quelle: Fotos: Joern Pollex

Timmendorfer Strand. Die mehr als drei Tonnen schweren LED-Wände sind bereits auf dem Weg zum nächsten Weltcup in Ägypten, die Zelte am Südstrand schon abgebaut, an der Bühne wird noch gewerkelt. Mitte der Woche ist der „Pringles Kitesurf World Cup“ auf Fehmarn Geschichte. Doch nur optisch. Die zehn Tage, das packende bis in die Abendstunden dauernde Finale – die Premiere klingt noch noch. „Die Wettfahrten vor den Fans haben unheimlich viel Spaß gemacht. Fehmarn ist einer meiner Lieblings- Spots, ich bin total happy“, freute sich Sabrina Lutz. Die Hamburgerin, die schon wieder an ihrem Ausbildungsplatz im Steuerbüro sitzt, war am letzten Tag die einzige Deutsche, die noch mitsurfte. Mit tollen Tricks begeisterte sie die bis zu 5000 Zuschauer am Strand, gewann das kleine Freestyle-Finale und wurde so am Ende Siebte.

LN-Bild

Veranstalter Act plant Weltcup auf Fehmarn nach toller Premiere als langfristiges Projekt. Bruna Kajiya (Brasilien) gewinnt Freestyle-Finale nach Geduldsprobe.

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Doch die Kite-Familie musste sich lange in Geduld üben. Erst gegen 15 Uhr hatte Rasmus ein Einsehen, blies mit vier Windstärken, in Böen sogar fünf. Das reichte fürs Freestyle-Finale der zwölf besten Frauen. Ein spektakuläres. Denn der auflandige Wind blies die Kite-Damen mit ihren Sprüngen, Tricks und Drehungen an den Strand heran. In einem mitreißenden Endlauf setzte sich dabei die Brasilianerin Bruna Kajiya durch – ihr dritter Weltcup-Erfolg. „Ich bin so froh, dass wir den Zuschauern noch einmal eine tolle Show bieten konnten“, freute sich die 29-Jährige und feierte auf dem Podest mit der zweitplatzierten Britin Hannah Whiteley und Annabel van Westerop (Niederländischen Antillen).

Pech hatten die Männer, die nur drei Heads durchbekamen. Um 19.15 Uhr setzte der Wettfahrtleiter das Stoppsignal. „Uns haben 30 Minuten für den letzten, den vierten Head gefehlt. Dass am Finaltag bis zur Dunkelheit gesurft wurde, hatten wir aber auch noch nie “, berichtete Weltcup-Sprecher Sven Kaatz. So wurden alle zwölf Endlauf-Teilnehmer auf Rang eins gewertet. Als letzte Station der Grand Slam Serie war Fehmarn gleichzeitig das Tour-Finale. Alex Pastor und Bruna Kajiya freuten sich als Gesamtsieger so auch über den begehrten Titel „Freestyle Rider of the Year“.

Zufrieden war auch Veranstalter Matthias Neumann, Chef der Hamburger Agentur Act: „Fehmarn hat uns mit offenen Armen empfangen. Kiten und Fehmarn passt perfekt zusammen.“ Das Konzept mit Weltklasse auf dem Wasser, Party, Open-Air-Konzerten und auch dem Testgelände am Grünen Brink sei voll aufgegangen. Neumann: „Wir freuen uns auf die nächsten Jahre in Fehmarn.“ Der Vertrag zwischen Act und der Tourismusbehörde laufe zwar vorerst nur bis 2017, „doch das Projekt ist schon langfristig angelegt. So etwas macht man nicht für ein, zwei Jahre.“ Der Termin für 2017 steht noch nicht, soll aber im Herbst festgezurrt werden.

Weltgrößtes Kite-Event

Spektakuläre Premiere: Der „Pringles Kitesurf World Cup Fehmarn“ ist mit 82 Teilnehmern aus 18 Nationen sowie 100000 Besuchern das weltgrößte Kitesurf-Event. Der Weltcup war zuvor zehn Jahre in St. Peter Ording beheimatet. Ausgetragen wurden die Disziplinen Foil, Freestyle und Slalom.

Im Slalom reichte es nur zu einem Vorlauf, Jannis Maus aus Oldenburg gewann. Die anderen Rennen mussten abgesagt werden, so dass es im Slalom kein Ergebnis gab.

Gold-Girls sorgen für Run in Timmendorfer Strand

Die „Gold-Girls“ Laura Ludwig und Kira Walkenhorst kommen, dazu Sonne satt und Temperaturen bis zu 28 Grad. Frank Mackerodt und Frank Ehrich, das OrganisationsDuo der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften, ist in Timmendorfer Strand nur noch mit einem Dauergrinsen unterwegs.

„Zum ersten Mal seit zehn Jahren habe ich die Badehose eingepackt“, berichtete Ehrich lachend. Auch der Rest zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht. Das Stadion, die 6000-Mann-Arena, wächst. Die Spundwände stehen. Heute beginnt der Aufbau des letzten Blocks, der 500 Plätze umfassenden VIP-Tribüne. Und auch die am Sonntag noch überfluteten Nebencourts sollen heute trockengelegt sein. Morgen kommen um 13 Uhr die ersten Teams zum Training. Start mit der ersten Frauen-Runde ist am Donnerstag.

Der erste Aufschlag um 17 Uhr gebührt dabei den Olympiasiegerinnen Ludwig/Walkenhorst gegen die an 16 gesetzten Stefanie Hüttermann/Lena Ottens. Die Hamburgerinnen sorgen für einen DM-Hype. ZDF, ARD, RTL, Sat.1. – die TV-Sender sind neben Sky, der elf Stunden live berichtet, schon seit morgen am Ball. Der NDR überträgt neben Sky auch das Frauen-Finale am Samstag live. Das wurde dafür sogar um eine Stunde auf 14.45 Uhr vorverlegt.

Ehrich rechnet vor Ort auch mit einem Fan-Ansturm. Von den 1100 reservierten Tickets auf dem Center Court sind nur noch Restkarten erhältlich. „Wir haben mit 450 Drei-Tages-Tickets auch so viel wie noch nie verkauft“, erklärte Ehrich, der im Kurpark zum ersten Mal in der DM-Geschichte deshalb auch eine 16 Quadratmeter große LED- Wand aufbauen lässt. jek Resttickets: 1100 Plätze von 6000 im Stadion sind kostenpflichtig reservierbar. Für Freitag gibt es noch 90 Tickets (á 12 Euro), für Samstag 31 (33 Euro) und Sonntag (Männer-Halbfinals und -Finale) noch 67 (23 Euro). Wo? Kurverwaltung; ab Freitag am Infostand im Kurpark.

Jens Kürbis

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