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Leichtes Spiel für Knorr-Sieben

Grömitz Leichtes Spiel für Knorr-Sieben

Die HSG Ostsee N/G hat gegen den TV Fischbek wenig Mühe, den achten Saisonsieg einzuspielen und in der Oberliga den zweiten Platz zu festigen.

Grömitz. Oberliga, Männer

 

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So einfach wird’s so schnell nicht wieder: HSG-Trainer Thomas Knorr mit Tjark Müller, der sechsmal traf. FOTO: KÖNIG/54°

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HSG Ostsee N/G – TV Fischbek 34:22 (16:10). „Das war eine grundsolide Leistung, das hat die Mannschaft anständig gemacht“, war Trainer Thomas Knorr zufrieden. Auch wenn der Sieg noch deutlicher hätte ausfallen können. Bis zum 5:4 (10.) konnten die Hamburger mithalten, vier Treffer in Folge brachte Ostsee dann auf die Gewinnerspur. Nach zehn Minuten der zweiten Hälfte lagen die Ostholsteiner erstmals mit zehn Toren in Führung (24:14).

„Wir haben nicht die Qualität, um da mitzuhalten. Vor allem Markus Noel im Ostsee-Tor hat uns verzweifeln lassen“, musste Fischbeks Trainer Roman Judycki eingestehen, einst Knorrs Teamkollege beim VfL bad Schwartau und dem HSV Handball. Für den HSG-Trainer war zudem wichtig: „Wir haben uns ein stückweit besser einspielen können“, wovon speziell Neuzugang Uwe Kalski profitiert habe. „Ein Sieg war Pflicht, das haben wir umgesetzt, die kommenden Aufgaben werden jedoch deutlich schwieriger“, weiß Knorr, dass es für sein Team nicht noch einmal so leicht wird. Ein Wermutstropfen war die Schulterverletzung von Kreisläufer Jonas Engelmann. „Er muss umgehend zum MRT. Dann werden wir sehen, was los ist“, so Knorr.

HSG Ostsee: Noel (1), Hömberg - Reiter (8/1), Müller (6), Jarik (4), Schumacher, Köster, Ambrosius (je 3), Engelmann, A. Mendle, Kalski (je 2), Lange, Kaiser, Ehlers.

VfL Bad Schwartau II – Preetzer TSV 34:31 (16:12). „Die Steigerung hat sich nach dem letzten Spiel fortgesetzt, und wir sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen“, war Betreuer Bernd Komotzki vom Auftritt seiner VfL-Reserve angetan. Nach dem 1:2 (3.) zogen die Gastgeber mit Tempospiel und guten Rückraum-Ideen von Zweitliga- Leihgabe Christoph Schlichting und Maximilian Mißling auf 7:2 (10.) davon. „Wir haben den ersten Abschnitt dominiert“, sagte Komotzki, obwohl der Pausenstand das nicht widerspiegelte. Im zweiten Abschnitt kam Preetz nach dem 21:17 (36.) sogar noch auf 23:24 (47.) heran. Nach dem 29:28 (54.) nahm VfL-Trainer Thomas Steinkrauß eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen – mit erfolg: Vor allem Jannis Schmidtke erzielte nun die „wichtigen“ Tore, Danial Amoey setzte den Schlusspunkt zum dritten Saisonsieg, mit dem sich die Schwartauer von der Abstiegszone absetzten. „Wir hatten im zweiten Abschnitt zehn schwächere Minuten, die der Jugend unserer Mannschaft geschuldet waren. Das gesamte Team hat jedoch Moral bewiesen, und das gibt Zuversicht für die kommenden Aufgaben“, bilanzierte „Komo“ zufrieden.

VfL II: Michaelis-Hauswaldt, Haß - Mißling (12/2), Schmidtke, Schlichting (je 6), Jung, Amoey (je 4), Patalas (2), Schröder, Ketzner, Gebhardt, Meisner, Steinborn.

Oberliga, Frauen

VfL Bad Schwartau – HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen II 26:33 (15:15). Der VfL hatte sich deutlich mehr ausgerechnet, zumal die HG-Reserve nur zehn Spielerinnen aufbieten konnte. Doch am verkorksten 0:3-Start hatten die Schwartauerinnen bis zum 6:10 (16.) zu knapsen. Danach holten sie Tor um Tor auf und gingen durch Karolina Kasprzak beim 15:14 (28.) erstmals in Führung. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen – bis zum 25:28 (52.). Trainer Adam Swoboda nahm zwar eine Auszeit, um seine VfL-Frauen neu zu sortieren. Doch als Carina Schröder kurz darauf eine Zeitstrafe erhielt, setzten sich die Gäste vorentscheidend ab – vor allem dank Jill Sievert, die in den Schlussminuten vier ihrer neun Tore warf.

VfL: Boelcke, Reese, Staaß - Kasprzak (9/5), Schlör (6), Hildebrandt (4), Carina Schröder (3), Füllgraf, Nadolni, Geisteier, Tank (je 1), Röwe, Carolin Schröder, Sellenies.

ATSV Stockelsdorf – TSV Wattenbek 32:37 (19:17). „Wir haben 50 Minuten sehr gut gespielt und dem verlustpunktfreien Favoriten Paroli geboten“, war ATSV-Trainer Matthias Steinhoff am Ende nicht unzufrieden. Die knapp 100 Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht heraus. Der ATSV legte ein schnelles 3:0 (4.) vor und hielt immer dagegen. Auch das 10:11 beantwortete „Stodo“ umgehend. Und nach dem 14:12 (22.) durch Nina Mitschker, die krankheitsbedingt die ganze Woche nicht trainieren konnte, hielt der Zwei-Tore-Vorsprung bis zur Pause. Wer danach einen Einbruch befürchtete, sah sich getäuscht – auch dank der Noch-A-Jugendlichen Anna Judycka, die in Angriff und Abwehr überzeugte.

Bis zum 29:28 (47.) lag der ATSV stets vorn. Doch in den letzten zehn Minuten schwanden die Kräfte, häuften sich die technischen Fehler im Angriff und verhalfen TSV- Torjägerin Svenja Hollerbuhl (11) zu drei Gegenstoß-Treffern in Folge. „Mit der Innenverteidigung war ich nicht immer zufrieden, die war nicht offensiv genug. Doch wir können viel Positives aus dieser Niederlage mitnehmen. Mit dem Gezeigten war ich zufrieden“, betonte Steinhoff und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele.

ATSV: Kranich - Stapelfeldt (12/7), Mitschker (6), Judycka (4), Schrader (3), Hirt, Kahns, Schreiber (je 2), Kindler (1), Gravile, Carstensen, Pünner.

rl

LN

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