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Masse und Klasse auf dem „Buni“

Lübeck Masse und Klasse auf dem „Buni“

Bei Jugend-Landesmeisterschaften in Lübeck kommt unter 450 Athleten vor allem der U16-Nachwuchs groß raus – MTV-Multitalent Finja Rattunde räumt fünf Titel ab.

Lübeck. Die Landesmeisterschaften der U16- und U20-Talente aus Schleswig-Holstein und Hamburg brachten die Organisatoren auf dem „Buni“ wegen der hohen Teilnehmerzahlen – 450 Aktive aus 73 Vereinen sorgten für 1000 Meldungen – bereits im Vorfeld ins Schwitzen. Bis auf Kleinigkeiten verliefen die Titelkämpfe jedoch reibungslos, wenn auch die neue Zeitmessanlage des KLV Lübeck mitunter ihren Dienst verweigerte. Superwetter am ersten, norddeutsches Schietwetter am zweiten Tag beeinträchtigten die Leistungen jedoch kaum. Besonders die U16-Starter zeigten ihre Klasse, und der Nachwuchs aus der LN-Region durfte sich mitsamt Anhang über 20 Goldmedaillen und 25 weitere Podestplätze freuen. Die Lübeckerin Finja Rattunde (MTV/W15) und die M15-Jugend des PSV Eutin ragten dabei heraus.

Die MTV-Mehrkämpferin räumte gleich fünf Mal Gold ab, war jedoch mit ihren Resultaten nur bedingt zufrieden. An Tag eins setzte sie sich über 100 m in 12,52 Sekunden deutlich durch, doch im Weitsprung lief’s nicht nach Wunsch. „Ich fange ja meistens nicht so gut an, doch diesmal kam ich nicht in den Wettkampf“, beschrieb sie ihre 5,08 m im 1. Durchgang. Dann ging es „nur noch“ auf 5,22 m, und die Travemünderin Winona Hammann konnte sich noch bis auf 5,16 m (2.) heranpirschen.

Nach Rattundes Staffelsieg über 4 × 100 m mit Lotta Knoop, Venja Nürnberg und Svenja Patzke in 50,50 Sekunden trafen Rattunde und Hammann über 80 m Hürden erneut aufeinander. Bis zur letzten Hürde führte die Travemünderin, doch am Ende hatte ihre MTV-Rivalin in 12,22 Sek. um vier Hundertstel die Nase vorn. Rattunde gewann im Anschluss die 300 m überlegen in 41,49 Sekunden, während Hammann sich auch im Kugelstoßen (11,42 m) mit Silber hinter Jennifer Albert (LG Schönberg-WSK/ 12,26) begnügen musste. Die Lauenburgerin gewann zudem Silber im Diskus- (30,65) und Speerwurf (36,50). Ihre LG-Kameradin Alice Schuberth freute sich über den Vizetitel im Hochsprung (1,52), und Frauke Kirchmeyer (LBV Phönix) landete im Dreisprung (9,13) ebenfalls auf dem zweiten Platz.

Die Wurfdisziplinen im W14- Feld wurden von den Mädels aus der LN-Region dominiert: Hanna Ehrich (PSV Eutin) glänzte im Kugelstoßen (10,36) und Diskuswerfen (25,39) als Doppelsiegerin und verriet:

„Ich freue mich riesig über meinen ersten Zehn-Meter-Stoß.“

Pia Steffens (SC Rönnau 74) gewann Diskussilber (23,03), während für Clara Henne (Büchen-Siebeneichen) im Speerwerfen mit 33,81 m Gold reserviert war. Hinter der Reinbeker Siegerin Lena Dittler (12,65 Sek.) lief Amelie Harder (LG Bad Schwartau) in 13,19 Sekunden über 100 m zu Bronze.

In überragender Form präsentierte sich Mehrkämpfer Mika Jokschat (PSV Eutin), der sich drei Einzeltitel sicherte und dabei besonders im Kugelstoßen mit 16,85 m beeindruckte. Auch im Speerwerfen war er mit 44,58 m nicht zu schlagen. „Endlich habe ich den Speer mal wieder gut getroffen und hatte keine Schmerzen im Arm“, kommentierte er seine Weite. Im Stabhochsprung war er zwar einziger Teilnehmer, erfüllte aber die Meisterschaftsnorm von 3,20 m. Zusammen mit Daniel Garschke, der Silber über 800 m (2:12,78 Min) holte, Julian Hauss und Ingmar Egwuatu lief die PSV-Staffel in 48,34 Sekunden zu Gold über 4 × 100 m. Der Eutiner Schlussläufer gewann auch den 100-m-Sprint in 11,93 Sekunden und setzte sich im Diskuswerfen mit 46,65 m durch. „Der Ring war durch den Regen einfach zu glatt, da konnte ich nicht richtig drehen“, haderte er jedoch mit seiner Weite. Jeweils Silber mit der Kugel (14,06 m) und im Weitsprung (5,65 m) komplettierten Egwuatus Medaillensammlung in Lübeck.

Tim Rummelhagen wurde für den TSV Trittau Doppelmeister bei den M14-Jungs, war über 100 m (12,10 Sek.) und 80 m Hürden (12,05) top. Zwei Titel mit drei Goldmedaillen gingen an den SC Rönnau 74: Nick Schlabinger und Karl Löbe übersprangen jeweils 2,40 m mit dem Stab, hatten je einen Fehlversuch und teilten sich den ersten Platz – erhielten aber beide eine Goldmedaille. Schlabinger war zudem noch bester Hochspringer mit 1,66 m und lief zu Silber über 80 m Hürden (12,85 Sek). David Kojellis (TSV Grömitz) warf mit 32,55 m die beste Diskusweite und stieß die Kugel als „Vize“ 10,21 m weit.

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