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Mestern mit Start-Ziel-Sieg bei CIC*-Debüt

Hornsmühlen Mestern mit Start-Ziel-Sieg bei CIC*-Debüt

Gelungene Premiere bei 10. Hornsmühlener Vielseitigkeit um den „Gutshof-Ei-Cup“ – Wiederholung 2017 geplant.

Hornsmühlen. Die Vorfreude war riesig, das Teilnehmerfeld erlesen und die Erwartungshaltung entsprechend groß – die Jubiläums-Vielseitigkeit um den „Gutshof-Ei-Cup“

 

LN-Bild

Siegerin Julia Mestern (Süseler Baum) lag auf „Grand Prix“ von Beginn an in Führung.

Quelle: Fotos: Stuhr, König/54°

war schon im Voraus gespickt mit jeder Menge I-Tüpfelchen. Die Veranstaltung selbst hielt in jeder Beziehung, was sie versprach: Die 10. Hornsmühlener Vielseitigkeit bot bei Kaiserwetter Pferdesport auf beachtlich hohem Niveau. Dabei gaben sich Olympiasieger und Weltmeister die Klinke in die Hand, ritt auch die lokale und regionale Prominenz energisch in den Fokus.

Allen voran Julia Mestern vom PSFV Süseler Baum, die die internationale CIC*-Prüfung, ein One- Day-Event, gewann. Erstmals wurde in dem kleinen segebergischen Ort der Gemeinde Seedorf eine derart hochkarätige Vielseitigkeit ausgetragen – die einzige in Schleswig-Holstein. Mestern preschte im Feld der 73 Starter auf „Grand Prix“ mit 40,5 Strafpunkten auf den ersten Rang. Die 39-Jährige ließ dabei Olympiasieger wie Frank Ostholt (RFV Vornholz) und Peter Thomsen (Lindewitt) hinter sich. Auch in den vorgeschalteten A*- und L-Geländepferdeprüfungen reihte sich die gebürtige Hamburgerin weit vorn ein. „Das war ein wirklich rundes Wochenende für mich“, sagte die Deutsche Meisterin von 2010.

Auch die hohen Temperaturen mit bis zu 28 Grad störten nicht – weder Mensch noch Tier. „Die Strecke führte durch viel Wald, es gab genug Schatten. Auch der Boden war geradezu ideal“, schwärmte die ehemals für das Stormarner Gestüt Floggensee startende Reiterin und ergänzte: „Meine Pferde waren so voller Elan, sie konnten den Start kaum abwarten.“ Dazu gab es noch die Abkühlung am neuen Wasserhindernis, das direkt durch den Stocksee führte.

Mestern hatte zwar auf einen vorderen Platz spekuliert, schließlich hatte sie „Grand Prix“ in dieser Saison bereits zu zwei Erfolgen getragen, darunter vor vier Wochen bei der CIC*-Prüfung in Marbach. „Ich wusste, dass ich ein gutes Pferd habe und hatte mir einen Podestplatz gewünscht“, erklärte sie. Doch, so die Reiterin, es genügten Kleinigkeiten, um aus der Spur zu geraten. „Ein Springfehler ist schnell passiert.“

Mestern blieb jedoch makellos und legte als Führende nach Dressur und Springen einen Start-Ziel-Sieg hin. Die blonde Pferdewirtschaftsmeisterin mit Auszeichnung war erst im April 2015 wieder nach Schleswig-Holstein zurückgekehrt, nachdem es sie 2010 ins Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger nach Bayern gezogen hatte. Nun betreibt Mestern in Ostholstein die Reitanlage Rohlsdorfer Beek in der Nähe von Ratekau, bildet dort Nachwuchs aus und hat sich mittlerweile dem PSFV Süseler Baum angeschlossen. „Der Süseler Reiterpark Max Habel ist ein sehr gutes Ausbildungszentrum, das ich gern unterstütze.“ Jetzt also das Ausrufezeichen fast vor der Haustür.

Ausrufezeichen auf der schwersten Geländestrecke (23 Hindernisse auf 3000 m) des nördlichsten Bundeslandes – aufgebaut vom Brackrader Fried Schwien – setzte auch die derzeit wohl beste Buschreiterin der Welt – Sandra Auffarth (RV Ganderkesee). Sie eroberte etliche Platzierungen und sagte in einer kurzen Verschnaufpause – mit Blick auf die anspruchsvollen Bedingungen: „Man sollte immer gut vorbereitet sein, darf keine Angst haben und muss die einzelnen Sequenzen gut im Blick behalten.“ Pech hatte sie dennoch, stürzte wie vier weitere Starter, kam aber wie die anderen mit dem Schrecken und blauen Flecken davon.

„So etwas kommt vor“, meinte Mestern, „es gibt viele Gründe.“ Manchmal habe man als Reiter eine Richtung im Kopf, das Pferd eine andere – „und schon ist es passiert.“

Turnierorganisator Axel Behmann zog ein positives Fazit und erklärte: „Ich bin mit dem CIC-Debüt sehr zufrieden und deshalb umso motivierter, das Event im nächsten Jahr fortzusetzen – und weiter zu steigern.“ Ein weiteres Indiz dafür, dass die Neuerung angenommen wird, waren die rund 2500 Besucher am Sonntag, die sich den internationalen Wettbewerb begeistert ansahen. Auch Richter Horst Karsten (Delmenhorst) bezeichnete die internationale Premiere als gelungen und betonte: „Sie müssen unbedingt dabei bleiben.“ Für Siegerin Julia Mestern steht ohnehin fest: „Das Turnier in Hornsmühlen hat sich wirklich toll entwickelt.“

Jörns Zerbe

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