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Michalak macht’s zum dritten Mal

Ratzeburg Michalak macht’s zum dritten Mal

32-Jähriger siegt beim Adventslauf – Teegen und Lange „Könige vom Küchensee“.

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Los geht’s: 1710 Läufer hatten für die große Runde um den Ratzeburger See gemeldet, 675 waren’s auf der Strecke um den Küchensee. FOTOS: STAFFEN (3)

Ratzeburg. Als die schnellsten Finisher auf der 7,3 km langen Runde um den Küchensee schon geduscht hatten oder noch bei heißer Hühnerbrühe und Tee klönten, rief Streckensprecher Hans-Erich Jungnickel die Läufer und Zuschauer noch einmal in den Zielbereich: „Spendet bitte noch einmal einen Riesen-Applaus für den Mann, der das ganze Feld vor sich hergetrieben hat!“ Und so lief der 82-jährige Egon Kannegießer nach 1:12:57 Stunden unter tosendem Beifall mit einem Lächeln ins Ziel.

LN-Bild

32-Jähriger siegt beim Adventslauf – Teegen und Lange „Könige vom Küchensee“.

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„Die Strecke ist in meinem Alter zwar mühsam, aber der Beifall von den Zuschauern war ebenso schön wie die Sonne“, meinte der Schweriner nach seinem 16. Start beim mittlerweile 27. Ratzeburger Adventslauf. Vor dem Adventskaffee mit seiner Frau versprach er noch: „Ich werde weiter trainieren und versuche, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“

Neuer „König vom Küchensee“ wurde der Hamburger BWL-Student Andreas Lange von der LG Braunschweig in 23:00 Minuten. Er verpasste den Streckenrekord von Stig Rehberg (22:28) nur knapp. 2012 hatte Lange schon einmal gewonnen. „Diesmal war es ein super Trainingslauf vor der anstehenden Hallensaison“, sagte der 25-Jährige, der Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften über 800 oder 1500 Meter anpeilt.

Als „Königin“ überzeugte Isabell Teegen (28) vom SC Rönnau in 25:43 Minuten. Sie verfehlte damit ebenfalls die Bestmarke ihrer ehemaligen Vereinsgefährtin Maya Rehberg (25:26) nur knapp. „Ich bin überrascht, dass ich nach vier Wochen Training so schnell bin“, meinte die EM-Teilnehmerin, die in der Halle 3000 m in Angriff nehmen und sich dann im Sommer auf die 5000 m konzentrieren will.

Für die 26,5 km lange Runde um den Ratzeburger See hatten 1710 Teilnehmer aus 16 Nationen gemeldet, darunter auch Claudius Michalak (32) vom Lübecker Intersport Mauritz Race Team. „Bis Samstag wollte ich nicht starten. Als ich aber immer wieder auf den entsprechenden LN-Artikel angesprochen wurde, hatte ich es mir noch einmal überlegt. Der Entschluss stand allerdings erst am Sonntag nach dem Aufstehen fest“, erklärte Michalak, gab Vollgas, hatte zur Hälfte schon drei Minuten Vorsprung und siegte in starken 1:33:53 Stunden – sein dritter Triumph in Ratzeburg, nachdem er im Vorjahr „Vize“

war. „Es ist ein Traum. Ich muss mich bei allen bedanken, die mir zum Start geraten haben“, strahlte der Sieger. Zweiter wurde der 18-jährige Lokalmatador Hannes Wernicke (Ratzeburger SV/1:41:19) vor dem Hamburger Johannes Wittmar (1:42:31).

Bei den Frauen belegte die Bargteheiderin Julia Kebernik, die im Oktober den Lübeck Marathon gewonnen hatte, nach 1:59:30 Stunden Platz zwei hinter Annaleen Feindt von den Tide Runners Hamburg (1:58:25). „Sie ist plötzlich ganz kess an mir vorbeigezogen“, haderte Kebernik etwas mit ihrer Zeit, während die Siegerin nach ihrer Ratzeburg-Premiere meinte: „Ich bin einfach losgelaufen und sagte mir: Mal sehen, wen du noch so einsammeln kannst.“

„Natürlich sind die Bestzeiten interessant, wir schauen aber vor allem auf die große Zahl von Teilnehmern – in diesem Jahr wieder 2400“, freute sich Orga-Chefin Sandra Gottschalk von der Triathlon-Sparte des Ratzeburger SV, die mit ihren rund 300 Helfern für eine perfekte Ausrichtung gesorgt hatte. Bürgermeister Rainer Voß lobte: „Der Adventslauf ist zu einem Aushängeschild geworden.“

Info: Ergebnisse auf Seite 23 und komplett unter www.adventslauf.de

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Christoph Staffen

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