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Moritz Fürste & Co.: „Hammabeach“ holt DM-Titel

Timmendorfer Strand Moritz Fürste & Co.: „Hammabeach“ holt DM-Titel

„Küstenmädels“ vom LBV Phönix verlieren DM-Finale gegen TTK Sachsenwalds „Weintauben“ per Golden Goal.

Timmendorfer Strand. Moritz Fürste hat seiner beeindruckenden Titelsammlung einen weiteren Erfolg hinzugefügt: Mit dem Hamburger Team „Hammabeach“ sicherte sich der zweimalige Hockey-Olympiasieger im tiefen Sand von Timmendorfer Strand die (inoffizielle) Deutsche Meisterschaft im Beach-Hockey. In einem hochklassigen und lange Zeit spannenden Herren-Finale siegten die Favoriten letztlich deutlich mit 6:2 gegen das Wiesbadener Team „Nizza des Nordens“, für das wie im Vorjahr nur Platz zwei blieb.

Die Lübecker „Küstenjungs“ vom LBV Phönix mussten sich als Titelverteidiger nach einem 4:2 im kleinen Finale gegen die „Griechenohneland“ mit Platz 3 begnügen. Sie hatten das Halbfinale gegen „Hammabeach“ 1:3 verloren. Schon im Viertelfinale war es für die Beach- Pioniere (seit der ersten DM 2008 immer dabei) eng geworden. Gegen die „Kornknacker“ – die nachwachsende Phönix-Generation, die den Etablierten inzwischen auch im Herrenteam der Lübecker die Positionen streitig macht – retteten sich die „Küstenjungs“ mit einem glücklichen 3:3 in die Verlängerung. Im Shootout hatten sie dann die besseren Nerven – und Juri Biesterfeld, der später als bester Keeper des Turniers geehrt wurde.

„Spieler des Turniers“ war Moritz Fürste. Obwohl mit Nationaltorwart Nicolas Jacobi, Torjäger Florian Fuchs und Carlos Nevado nicht nur drei weitere Olympiasieger des Uhlenhorster HC im „Hammbeach“- Kader standen, sondern auch in den anderen Teams Erstligaspieler standen, die mit ihren Krummstockkünsten den Zuschauern auf den vollbesetzten Rängen immer wieder staunende „Ahs“ und „Ohs“

entlockten.

Ins Finale schaffte es schließlich nur ein Lübecker Team, das selbst am wenigsten damit gerechnet hatte: Die „Küstenmädels“, als extrem junges LBV-Damen-Team erstmals bei der DM dabei, besiegten im Halbfinale auch „Helene’s Fischer“ (Berliner SC) mit 4:1. Erst die „Weintauben“ des TTK Sachsenwald stoppten mit der herausragenden Maxi „Speedy“ Marquardt den Siegeszug der „Küstenmädels“.

Marquardt, die bei Bundesligist Großflottbeker THGC spielt, wurde zur „besten Spielerin des Turniers“ gewählt. Den 3:2-Siegtreffer in einem spannenden Finale erzielte aber TTK-Kapitänin Julie Hebbeler. Sie traf per Freistoß in der Verlängerung zum Golden Goal.

„Es ist uns einmal mehr in bester Weise gelungen, an einem der schönsten Ostseestrände eine hohe sportliche Qualität mit sommerlichem Event-Charakter zu verbinden“, zeigte sich Organisator Jörg Schonhardt von der Deutschen Hockey Agentur äußerst zufrieden mit dem DM-Wochenende.

Seine Ambitionen, die Beach-DM nach zehn Jahren des steten Wachstums („Wir hatten in diesem Jahr 50 Teams am Start“) weiter zu professionalisieren, halten sich in Grenzen. „Etwa die Hälfte der Teams ist ambitioniert, die anderen wollen vor allem Spaß haben. Für sie ist es etwas Besonderes, als Verbandsliga-Spieler gegen Bundesliga- oder Nationalspieler anzutreten“, will er am Charakter des Turniers nichts ändern. Auch Siegprämien hält er für das falsche Signal: „Dann wird’s knüppeliger, wird mehr mit den Schiedsrichtern diskutiert, fordern die Teams einen 3:0-Sieg ein, wenn der Gegner im Stau steht. Jetzt wird die Partie einfach später gespielt.“

Die Beachvolleyballer, inzwischen olympische Sportart und 1993 ähnlich bescheiden in Timmendorfer Strand gestartet, sind für ihn nur bedingt ein Vorbild. „Eine Serie als Qualifikation zur DM macht bei uns aktuell keinen Sinn. Das haben die Teams bei einem Treffen signalisiert. Die Spieler haben in ihren Feldhockeyteams zu viele Termine. Ein Titelsponsor würde bedeuten, dass wir in einen VIP-Bereich und ähnliches investieren müssten. Das würde den Charakter des Events verändern“, fürchtet er. Mehr interessierte Firmen hätte er dennoch gern. Mit deren Unterstützung könne „man selbst entscheiden, wo wir uns weiterentwickeln wollen“. Eine Stadionerweiterung, eine Beach-Lounge zum gemütlichen Verweilen neben den Courts – Schonhardt hat durchaus noch Ideen für die nächsten Jahre.

ing

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