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Nervenaufreibende 60 Minuten enden mit Punkteteilung

Wismar Nervenaufreibende 60 Minuten enden mit Punkteteilung

TSG Wismar und HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen trennen sich leistungsgerecht 22:22.

Wismar. Handballspiele der TSG Wismar sind momentan nichts für schwache Nerven. Nach dem Krimi in der Vorwoche beim Rostocker HC sorgten die Damen um Trainer Ronald Frank auch gegen die HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen erneut für reichlich Spannung. Am Ende der nervenaufreibenden 60 Minuten trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht 22:22 (12:12)-Unentschieden. Die Wismarerinnen, für die es übrigens die erste Punkteteilung in dieser Saison überhaupt war, konnten damit auch erstmals in dieser Saison gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte punkten und vergrößerten damit den Abstand auf die Abstiegsränge auf nunmehr fünf Zähler.

„Ich kann nur immer wieder betonen, wie stolz ich darauf bin, was meine Spielerinnen jede Woche leisten. Mit welcher Leidenschaft sie in die Partien gehen, ist schon beeindruckend. Hier wollen wir in den nächsten Spielen anknüpfen und uns über solche Erfolgserlebnisse wie heute die notwendige Sicherheit für unser Spiel erarbeiten“, resümierte ein sichtlich beeindruckter Ronald Frank. Wie die OZ berichtete, wird der Trainer in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach dem Spiel sagte Manager Klaus- Dieter Soldat, dass innerhalb der nächsten 14 Tage mit der Verpflichtung eines neuen Trainers zu rechnen sei.

Die Anfangsphase des Spiels war geprägt von vielen Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten. Nach knapp fünf Minuten stand es erst 1:1. Schnell wurde deutlich, dass an diesem Nachmittag weniger das Spielerische, sondern vielmehr das Kämpferische ausschlaggebend werden könnte. Zunächst gelang es keinem Team, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Viele Fehler im Spielaufbau verhinderten ein geordnetes Spiel. Zwei gut agierende Deckungsreihen sorgten zudem für wenige Treffer. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang es der TSG dann doch einmal mit zwei Toren in Führung zu gehen, doch noch vor der Pause glichen die Gäste aus.

In der zweiten Hälfte änderte sich zunächst nicht viel. Das veranlasste den TSG-Trainer beim Stand von 13:14 (35.) frühzeitig zu einer Auszeit. Was genau er seinen Mädels mit auf den Weg gegeben hat, sollte er sich gut merken, denn innerhalb von nur fünf Minuten erzielte sein Team ganze sechs Treffer und sah sich plötzlich einer komfortablen Führung von vier Toren gegenüber (19:15/41.). Leider gelang es den Hansestädterinnen nicht, diese Form zu konservieren und so kam Owschlag/Kropp/Tetenhusen noch einmal zurück.

In einer turbulenten Schlussphase war es dann zunächst Wismars beste Torschützin an diesem Abend, Johanna Brinkies, die mit ihrem siebten Treffer 30 Sekunden vor dem Ende die 22:21-Führung für Wismar besorgte, bevor die Gäste praktisch mit dem Schlusspfiff noch zum Ausgleich kamen.

Das nächste Spiel der TSG-Damen findet am 10. Februar in Henstedt-Ulzburg statt. Gegen den Tabellenzweiten wollen die Hansestädterinnen das Unmögliche möglich machen und ihre überraschend gute Auswärtsquote noch weiter aufbessern. In der Tat verwundert die Heim- beziehungsweise Auswärtsbilanz der Wismarerinnen aktuell ein wenig. Gerade einmal drei Heimpunkten stehen ganze acht Auswärtszähler gegenüber.

Diese Verschiebung hat ihre Ursache allerdings auch in der ungewöhnlichen Häufung der Spielverlegungen in dieser Saison und den damit verbundenen Spielplanänderungen. Das führt unter anderem zu dem kuriosen Umstand, dass die Wismarerinnen in den kommenden zehn Spielen nur noch vier Mal in fremden Hallen antreten müssen und noch sechs Mal in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße antreten dürfen. Dabei wird der scheidende Trainer Ronald Frank bis zum Saisonende nicht mehr auf Michelle Lübke zurückgreifen können.

Das Wismarer Eigengewächs hat sich aus persönlichen Gründen bis auf Weiteres vom Spielbetrieb abgemeldet. Damit reduziert sich der Wismarer Kader auf aktuell 14 einsatzfähige Spielerinnen, da Laura Blum mit Kreuzbandriss noch auf unbestimmte Zeit ausfällt.

Martin Nowack

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