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Nicht nur Vorfreude in der Vorbereitung

Reinfeld Nicht nur Vorfreude in der Vorbereitung

Reinfeld, „To/Lee“ und „Stodo“ – Oberliga-Handballerinnen in der heißen Phase vor dem Saisonstart.

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Reinfeld. Vier Wochen noch. Dann geht’s wieder los in der Handball-Oberliga. Die drei Frauen-Teams der LN-Region sind mittendrin in der Vorbereitung – mit sehr unterschiedlichen Momentaufnahmen.

Bei Aufsteiger SV Preußen Reinfeld könnte die Euphorie nach dem im vierten Anlauf endlich geglückten Sprung in die Oberliga größer sein. Bereits seit vier Wochen in der intensiven Phase der Vorbereitung, hat Detfred Dörling nach wie vor personelle Baustellen und aktuell nur zwölf Spielerinnen im Kader. Einziger Neuzugang ist bisher Mittespielerin Mona Lörch (SC Buntekuh Lübeck), erst im Dezember stoßen Lina Tonding und Meike Braun (nach Auslandsaufenthalten) wieder zum Team. „Viele ehemalige Spielerinnen, die eigentlich ihre Rückkehr ins Team in Aussicht gestellt hatten, haben inzwischen Gefallen am Nichtstun gefunden oder spielen lieber in der Landesliga mit weniger Aufwand und Beanspruchung.“ Einzig Svenja Tonding kehrt tatsächlich zurück. In der Landesliga bleibt nun wohl auch Pia Uhlenbrook. Um die 21-jährige Rückraumspielerin der GHG Hahnheide hatte Dörling lange Zeit gebuhlt, „doch sie hat uns abgesagt“. Immerhin: Am Dienstag war eine Spielerin mit Drittligaerfahrung erstmals beim Training, heute soll sich entscheiden, ob sie sich den Reinfelderinnen anschließt. Obwohl weiterhin eine Torfrau gesucht wird, sagt Dörling: „Dann wären wir schon gut aufgestellt“. Mit Pascal Brückner (ehemals GHG Hahnheide) hat Dörling inzwischen auch einen neuen Co-Trainer gefunden. In der kommenden Woche stehen drei Testspiele gegen Drittligist TSV Travemünde (Dienstag), SH-Liga-Klub Preetzer TSV (Donnerstag) und die HSG Tills Löwen (Sonntag) an.

Eine makellose Testspielbilanz kann die SG Todesfelde/Leezen vorweisen. Nach dem deutlichen 36:19 gegen Ligakonkurrent ATSV Stockelsdorf wurden auch der Lauenburger SV (25:23) und am Dienstag der SV Sülfeld (31:19) besiegt. Doch für den neuen Trainer Heiko Grell sind „die Ergebnisse zweitrangig“. Wichtiger sei, dass die Spielerinnen „gut mitziehen“, um so letztlich als Team „in der Breite gut aufgestellt zu sein“. Grell will „meine Philosophie von Handball vermitteln“ und geht davon aus, dass sein Team „mit gutem, attraktiven und erfolgreichem Handball oben mitspielen“ kann. Angesichts der fünf Neuen – Janne Hübner (Henstedt-Ulzburg), Kira Knauft ( HSG WaBo), Laura Riehl (HSG Tills Löwen) und die beiden Torfrauen Yara Heller (ATSV) und Eva Godowski (Reinfeld) – und Rückkehrerin Melanie Heß (nach Babypause) steht neben der sportlichen Findungsphase, die laut Grell „ein langer Prozess“ sei, auch das Kennenlernen fernab des Spielfeldes auf dem Vorbereitungsprogramm. Nach einer Einheit im Fitnessstudio in Neumünster bei Fitnesskauffrau Julia Böttger (Zugang aus der „To/Lee“-Zweiten) geht’s am kommenden, spielfreien Wochenende nun zum gemeinsamen Frühstück nach Lübeck samt anschließender Stand-up-Paddling-Einheit auf der Wakenitz.

Am 3. September steht ein der HTN-Ländercup mit mehreren Oberliga-Teams in Norderstedt an, bevor es am 10. September in der ersten Runde des Landespokals zur HSG We/He/De nach Weddingstedt geht.

Eine Woche später beginnt dann die Oberliga-Saison mit dem Auswärtsspiel beim AMTV Hamburg (Sa., 16.9., 18 Uhr).

Beim Turnier in Norderstedt ist auch der ATSV Stockelsdorf wieder am Ball. Beim Tabellenachten der abgelaufenen Saison muss Trainer Nicolai Schmidt künftig zwar ohne Jenny Stapelfeldt (Karriereende) und Nina Mitschker (SC Alstertal-Langenhorn) auskommen, baut mit seinem neuen Co-Trainer Falk Richter (LT) dank Torfrau Simone Reese, Lisa Füllgraf (Rückraum links, beide VfL Bad Schwartau), Siri Meißner (Rückraum links/LT) und Julia Finger (Linksaußen/SG Altona) auf zumindest vier externe Neuzugänge.

Am Sonnabend ab 10.15 Uhr testet „Stodo“ seine Form in der heimischen Großsporthalle am Rensefelder Weg beim „Trainingsturnier“ mit Travemündes Drittliga-Raubmöwen sowie BFC Preußen Berlin und TSG Wismar aus der Oberliga. Zwei weitere Tests gegen Travemünde (27.8., 4.9.) sowie der Gasecenter Nord- Cup vor Heimkulisse (2.9.) und das Turnier in Norderstedt komplettieren das Vorbereitungsprogramm.

ing/oel

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