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Nur Meister Union Oldesloe lässt Saison locker ausklingen

Nur Meister Union Oldesloe lässt Saison locker ausklingen

. . . aber versöhnliche Abschlusssiege in der Landesliga für Glinde/Reinbek und GHG Hahnheide sowie für SH-Ligist Preußen Reinfeld.

Bad Oldesloe. Paradoxes Saison-Finale für die Stormarner HandballTeams auf Verbandsebene: Obwohl nur die Landesliga-Handballer des SC Union Oldesloe ihr letztes Spiel beim ATSV Stockelsdorf II deutlich mit 19:31 (9:12) verloren, waren sie anschließend doch die einzigen, die im Rückblick auf die Spielzeit vollauf zufrieden sein konnten. Schließlich hatten sie sich schon vor Wochenfrist die Meisterschaft gesichert — und damit konnte zu Saisonbeginn niemand rechnen. Weil die Oldesloer nicht in die SH-Liga wollen, steigen neben den Meistern aus Landesliga Nord und Mitte nun sogar zwei der drei Teams auf, die als Vizemeister am 8. Mai in der Kreissporthalle Neumünster ein Aufstiegsrunden-Turnier spielen. Aus der Südstaffel nimmt „Vize“ HSG Holsteinische Schweiz teil.

„Weil uns das Verletzungspech zum Saisonende noch heimgesucht hat, konnten wir in Stockelsdorf nur mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern aufwarten“, so SCU- Kreisläufer Ben Reppin. Und diesem Rumpfteam ohne Markus Hallerbach (Muskelriss) und Sebastian Sielmann (Handbruch) gelang es nur knappe 40 Minuten, sich gegen die starke Deckung der Gastgeber zu behaupten. Dann hatte Stodo einen Lauf und setzte sich von 13:12 (38.) binnen zehn Minuten auf 21:12 ab. „Da haben wir die Saison dann locker ausklingen lassen“, gibt Reppin zu, der sich aber freute, dass beide Keeper noch zu einem Torerfolg kamen. Nach einer Trainingspause werden die Schützlinge von Matthias Ebert am Himmelfahrtsturnier in Lütjensee (5. Mai) und am Schleswig-Holstein-Cup in Nahe (10. bis 12. Juni) teilnehmen.

Nicht annähernd so erfolgreich wie die Union-Herren waren die drei übrigen Teams — die aber alle zum Abschluss einen Sieg einspielten. Was bei den Herren der SG Glinde/Reinbek aber nicht mehr half, den Abstieg zu verhindern. Obwohl die Schützlinge von Joachim Restorff zwischenzeitlich sogar auf Platz 1 lagen, beendeten sie die Saison nach einer schier endlosen Verletzungsmisere auf Platz 10 — und mit einem 30:28 (14:13)-Sieg bei der Lauenburger SV. Lichtblick dabei: Rückraumspieler Martin Reischmann kehrte zurück und überzeugte als sicherer Siebenmeterschütze, verwandelte sechs Strafwürfe. Mit einer starken Abwehr bestanden die Gäste gegen den klaren Favoriten und dominierten die Partie, und wenn es eng wurde, erwies sich Nick Nietner als „Retter in der Not“, parierte diverse Hundertprozentige.

Nach dem 25:10 (14:6)-Erfolg beim BSV Kisdorf schlossen die Handballdamen der GHG Hahnheide die Saison auf dem vierten Tabellenplatz ab. „Damit sind wir sehr zufrieden“, freuten sich die Schützlinge von Trainer Ulf Köhler. Auch sie hatten in dieser Spielzeit viel mit Verletzungssorgen zu kämpfen und gegen Ende der Saison noch den überraschenden Rückzug von Trainer Thies Nowacki zu verkraften. Gegen Kisdorf aber lief es trotz nur einer Auswechselspielerin gut, die GHG setzte sich schnell ab (6:2, 8. Min.) und lag zur Pause schon deutlich vorn. „Es passte einfach alles: Wir kamen vorn leicht durch, konnten unsere Leute gut freispielen und hatten mit Tini Müller eine Top-Keeperin zwischen den Pfosten“, schwärmte Merle Langhoff, die nach ihrer Verletzungspause demnächst wieder mit lockerem Training anfängt, vom finalen Auftritt. Müller vereitelte mehr als 30 Torchancen der Gäste, dazu einen Siebenmeter und zwei Tempogegenstöße. Nächster Termin ist das vereinseigene Himmelfahrtsturnier. „Da sind wir im letzten Jahr Zweiter geworden“, erinnert die Rückraumspielerin, „dort peilen wir nun den Titel an.“

Ein ganz anderes Ziel, nämlich den Oberliga-Aufstieg, hatten die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld zu Beginn der Saison formuliert. Doch das wurde deutlich verfehlt. Immerhin gab‘s ein versöhnliches Finale: ein 26:17 (11:8) beim TSV Lindewitt, und das ohne „drollige zehn Minuten“. Mit einer 5-1-Abwehr und der vorgezogenen Laura Beth sowie einer Annika Rahf zwischen den Pfosten, die unter anderem fünf Strafwürfe vereitelte, dominierte das Team von Detfred Dörling und Thomas Kruse das Spiel. Auch Neuzugang Ewa Godowski (von Lübeck 1876) konnte in ihrem ersten Einsatz einen Siebenmeter entschärfen. „Eine gelungene Revanche der 17:22-Niederlage im Hinspiel“, freute sich Detfred Dörling, der diesmal erst zur Abschlussfeier bei Maike Waldeck hinzu stieß. In seinem Saisonfazit spielten die vielen verletzungs- und berufsbedingten Ausfälle eine große Rolle. „Teilweise waren wir nur sechs, sieben Spielerinnen an den Übungsabenden, da kann man keine Taktiken durchspielen.“ Mit dem letztendlich fünften Platz hat sich Dörling daher inzwischen angefreundet — und wird sein Ziel „Aufstieg“ in der nächsten Spielzeit erneut angehen.

Reinfeld-Tore: Rika Tonding (6/2), Kerstin Albrecht (5), Lina Tonding (5), Sina Rostek (5/1), Janie Sachse (2), Laura Beth (2/1), Blerta Smail (1).

Von EP/ing

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