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Oberliga-Anwurf im Fünferpack

Lübeck Oberliga-Anwurf im Fünferpack

Quintett aus der LN-Region startet am Wochenende viertklassig in neue Handball-Saison – Hohe Ziele visieren vor allem die Ostsee-Männer an.

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Hohes Bein, unterschiedlich hohe Ziele: Während Ostsee-Keeper Tjorven Hömberg mit seiner HSG-Crew den Aufstieg anpeilt, strebt Linksaußen Thimo Steinfurth mit Schwartau II den raschen Klassenerhalt an.

Quelle: Foto: König/54°

Lübeck. Handball-Oberliga, Männer

Das Duell des Vizemeisters gegen den Vorjahresdritten verspricht gleich am 1. Spieltag viel Spannung, wenn die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz den THW Kiel II in der Neustädter Gogenkroghalle erwartet (Sa., 18.15 Uhr). Die HSG hat gegen den THW noch eine Rechnung offen, gab’s doch beim letzten Punktspiel in Kiel ein 19:22, das für den entscheidenden Rückstand auf den späteren Meister aus Barmbek sorgte. „Aber wir haben eine neue Saison und andere Voraussetzungen. Sowohl beim THW als auch bei uns hat’s Veränderungen gegeben. Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf die Platte schicken können“, strahlt HSG-Trainer Thomas Knorr Zuversicht aus. Er kann bis auf den noch an der Schulter verletzten Kim Colin Reiter und die angeschlagenen Tim Schumacher und Jan-Ove Litzenroth auf seine stärkste Sieben bauen. Das neusortierte Ostsee-Team – sieben Abgänge, sechs Zugängen – wird sicher viele Zuschauer anlocken, zumal es erneut hohe Ziele anstrebt. Eins davon lautet: im zweiten Anlauf den Drittliga-Aufstieg meistern.

Beim TSV Hürup, Sechster der Vorsaison, startet der VfL Bad Schwartau II (Sa., 17 Uhr). Bis auf Marius Nagorsen kann Trainer Thomas Steinkrauß seine Stammformation aufbieten: „Wir sind gut vorbereitet. Die Gegner sind schwer einzuschätzen, doch wir fahren nach Hürup, um zu gewinnen. Was wir uns als Stärken herausgearbeitet haben, wollen wir dort auf die Platte bringen“, ist Steinkrauß, der mit einem vergleichsweise großen, im Durchschnitt aber erst 20 Jahre jungen, 17-köpfigen Kader arbeiten kann, zuversichtlich. Die Vorbereitung war intensiv, durch Urlaub und Job war das Team bei Tests allerdings nie komplett. Als Titelfavorit nennt Steinkrauß die HSG Ostsee. Sein Team will er „weiterentwickeln und mit ihm möglichst rasch den Klassenerhalt schaffen“.

Handball-Oberliga, Frauen Zum Auftakt kommt es gleich zum Spitzenspiel, wenn die SG Todesfelde/Leezen beim Meisterschaftsfavoriten AMTV Hamburg antritt (Sa., 18 Uhr). „Wir nehmen in diesem Spiel die Außenseiterrolle gern an“, sieht Trainer Heiko Grell sein Team „im ersten Jahr nach Franzi Haupt“ gut vorbereitet. Am Dienstagabend gab es den letzten Härtetest gegen die jungen Drittliga-Frauen des TSV Travemünde, der mit einem überraschend deutlichen 28:22-Erfolg für „To/Lee“ endete. „Es war ein Trainingsspiel, mehr nicht. Es hat uns aber wieder einen Schritt nach vorn machen lassen“, verteilte Grell ein großes Lob an die Mannschaft und ist optimistisch: „Wenn alle gesund bleiben, ist das obere Tabellendrittel realistisch. Meisterschaftsfavorit ist für mich der AMTV.“

Einige neue Gesichter gibt es beim ATSV Stockelsdorf . Trainer Nicolai Schmidt ist vor der Heimpremiere gegen den TSV Altenholz (Sa., 17.30 Uhr) zuversichtlich: „Die Saisonvorbereitung ist gut gelaufen, wir haben in den vielen Trainingsspielen und bei Turnieren viel probieren können. Jetzt gilt es, das Erlernte in die Praxis umzusetzen.“ Schmidt muss beim Auftakt wohl nur auf die verhinderte Nike Denker verzichten. Meisterschaftsfavoriten sind für Schmidt der AMTV Hamburg, Alstertal-Langenhorn und die SG Todesfelde/Leezen. Die Stockelsdorfer Zielvorgabe lautet „frühzeitig das gesicherte Mittelfeld erreichen“.

Die Aufsteigerinnen vom SV Preußen Reinfeld starten gleich bei einem „Hammergegner“: Das Team von Trainer Detfred Dörling tritt beim SC Alstertal-Langenhorn an (So., 16 Uhr), der für den Coach zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. „Unser Ziel ist erstmal, so lange wie möglich mitzuhalten. Wir wollen also nicht vor Ehrfurcht erstarren – und wer weiß? Vielleicht ist dann ja auch eine Überraschung drin“, geht Dörling entspannt in die Auftaktpartie.

Dabei verlief die Generalprobe nicht vielversprechend: „Beim Trainingsspiel gegen Eilbek haben wir nach dreimal 25 Minuten 32:34 verloren. Dabei haben viele Spielerinnen nur fahrlässig agiert und sich nicht bis an ihre Leistungsgrenzen verausgabt“, ärgerte sich Dörling. Schließlich hatte er zuvor gesehen, dass „seine Mädels“ es können, überzeugten sie doch in Dänemark nicht nur mit einem Sieg über Tondern, sondern auch mit spielerischen, taktischen und technischen Fortschritten. „Da ärgert einen so eine verpatzte Generalprobe noch mehr“, sagte der Coach.

rl/ep

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