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Ostsee ist wieder in der Spur

Eutin Ostsee ist wieder in der Spur

SH-Liga-Primus lässt Oberliga-Absteiger abblitzen — Landesliga-Männer punkten gegen Top-Teams — „Schweizerinnen“ belohnen sich für harte Trainingsarbeit.

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Kaum zu bremsen: Kim Colin Reiter erzielt beim Kantersieg gegen Mildstedt 13 von insgesamt 45 Ostsee-Treffern. Fotos (2): Felix König/54°

Eutin. Handball-SH-Liga, Männer

HSG Ostsee N/G — TSV Mildstedt 45:33 (24:16). Nach ihrem Kantersieg in eigener Halle ist fast wieder alles im Lot bei den Ostholsteinern, da Verfolger Eider/Harde patzte. Nach der Niederlage in Mönkeberg wollte die HSG gegen den Oberliga-Absteiger beweisen, wozu sie wirklich in der Lage ist. Die Trainingseinheiten unter der Woche war man daher mit vollster Konzentration angegangen, auch Coach Thomas Knorr zeigte sich mit der Vorbereitung seines Teams zufrieden. In der Anfangsphase lief es jedoch noch nicht so rund wie erwartet. Ostsee nutzte zwar die Chancen in der Offensive, im Defensivverbund schwächelte man jedoch noch in der ein oder anderen Situation. So war das 8:7 (13.) die logische Konsequenz. Das Spiel war geprägt durch torreichen Tempohandball und viel Durchschlagskraft auf beiden Seiten. Doch vor allem der Gastgeber behielt in der Hektik die Oberhand, legte Tor um Tor vor und konnte sich auf 16:11 (21.) absetzen. Die Auslösehandlungen verhalfen Ostsee zu guten Chancen, die vor allem Tjark Müller (7) nutzen konnte. Bei geringer werdender Gegenwehr der Gäste gelang es, sich bis zur Pause weiter abzusetzen.

Auch in der zweiten Hälfte ließ das Team um Kapitän Jan Schirrmacher (4) nicht nach und löste die Aufgabe in der Defensive geschickt. „Wir haben in jeder Situation mit Leidenschaft und Ehrgeiz agiert. So bringt Handball Spaß“, sagte Schirrmacher. Durch viele Gegenstöße ließen sich leichte Tore erzielen. Nach dem 34:22 (41.) war der Zug klar in Richtung Sieg abgefahren. Richtig in Torlaune war Kim Reiter (13), dem die Spielfreude anzumerken war. Weitere Tore: A. Mendle (8), Engelmann (7), Ambrosius (3), Landsberg, Kaiser, Schumacher (je 1).

Landesliga, Männer

SC Union Oldesloe — HSG Wagrien 30:30 (15:16). Viel ausgerechnet hatten sich die Ostholsteiner nicht, umso größer war der Jubel nach dem Schlusspfiff. Es gab jedoch auch bedrückte Gesichter, denn es wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Wagrien begann sehr konzentriert, und somit entwickelte sich ein völlig offenes Spiel. Ziel war es die starke Rückraum-Kreis-Achse in den Griff zu bekommen. „Lässt du Hallerbach, Reppin und Co. ins Laufen kommen, klingelt es meist“, lautete die Warnung von HSG-Trainer Dominik Hollich. Das hatte seine Mannschaft gut umgesetzt und präsentierte sich als Kollektiv. Nach der Pause konnte sie sich sogar auf 22:18 absetzen, doch nun folgten die einzigen schwachen fünf Minuten, in denen die Konzentration fehlte und die Gastgeber zum Ausgleich kamen. Bei nun wechselnden Führungen erzielte Wagrien in der Schlussminute das 30:29, schaffte es jedoch nicht, den letzten Angriff der Gäste erfolgreich abzuwehren. „Den Tabellenführer ärgern macht schon Spaß“, konnte sich Hollich am Ende ein Grinsen nicht verkneifen. Tore: Hollesen (10), Matthiensen (7), Dröse (5), Kaps, Lass (je 3), Johnsen, Henzel (je 1).

HSG Holsteinische Schweiz — Lauenburger SV 18:18 (9:9). Nach einem hochklassigen Spiel mit überragenden Abwehrleistungen waren beide Trainer zufrieden. „Es war eine tolle Stimmung in einer vollen Halle mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, schwärmte HSG-Coach Stefan Risch. Die Gäste gingen mit 4:2 (8.) in Führung, doch Torhüter Tim Schneider wurde immer stärker, und Martin Fürst (4) erzielte das 5:5 (14.). Simon Grage (5) brachte die Gastgeber beim 8:7 (20.) erstmals in Führung. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste ein 12:10 vor (36.) ehe die HSG beim 13:13 (42.) wieder ausglich. Sechs Minuten vor Ultimo führten die Ostholsteiner mit 18:16, doch jetzt kam die Phase, über die sich Risch ärgerte: „Wir haben den Gegner durch einfache Fehler aufgebaut und dadurch einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben.“ Weitere Tore: Sager (4), T. Maaßen (2), von Starck, Engelbrecht, Dummer (je 1).

Landesliga, Frauen

HSG Holsteinische Schweiz — HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden 30:13 (18:8). Ohne ein Mittel zu finden, rannten sich die Gäste immer wieder am Abwehrbollwerk der HSG fest. Hinter der Deckung stand mit Micaela Buck eine überragende Torfrau, die maßgeblich am hohen Erfolg beteiligt war. Da die Konzentration hoch gehalten wurde, brachte Kaltenkirchen im zweiten Abschnitt nur noch fünf Treffer im Holstein-Gehäuse unter. „Was meine Mädels jetzt in der Rückrunde zeigen, ist der Lohn für die harte Arbeit in den vergangenen Wochen. Momentan steigern wir uns von Spiel zu Spiel. Ich freue mich schon auf die nächsten Aufgaben“, war Trainer Marc Reinert hellauf begeistert. Tore HSG: Werner (7), A. Hänisch (6), Hinz (4), Y. Hänisch, Werdin (je 3), Wagner, Voß

(je 2), Franke, Matzke, Ude (je 1).

ATSV-Frauen und VfL-Reserve erkämpfen Erfolge nach der Pause

Handball-Oberliga, Frauen

ATSV Stockelsdorf — FC St. Pauli 23:12 (8:6). Den favorisierten Gastgeberinnen war die Verunsicherung nach ihrer 17:27-Abfuhr in Altenholz anzumerken. In der ersten Halbzeit ließ der ATSV viele Möglichkeiten aus und vergab drei Siebenmeter. Deutlich konsequenter spielte „Stodo“ im zweiten Abschnitt. „Vor unseren nächsten Auswärtsspielen in Bredstedt und Ellerbek war das ein wichtiger Erfolg“, sagte Trainer Andreas Juhra.

ATSV-Tore: Denker (6), Schröder (5), Krey, Stapelfeldt (je 3), Gravile (2), Lang, Hirt, Pünner, Mitschker (je 1).

Handball-Oberliga, Männer

HG Hamburg-Barmbek — VfL Bad Schwartau II 25:27 (11:9). Über weite Strecken rannte die VfL-Reserve einem Rückstand hinterher, auch weil der Angriff etliche Chancen ausließ. Die Wende erfolgte nach dem 17:19-Rückstand (45.) mit vier Treffern in Folge zum 21:19 (50.). „Dieser Sieg kann einiges in den Köpfen der Spieler bewegen“, sagte Betreuer Bernd Komotzki. Der Anschluss ans untere Mittelfeld ist hergestellt, auch wenn Ellerbek als Drittletzter ebenfalls gewann.

VfL-Tore: Metzner, Meisner (je 6), Bruhn (5/1), Manthe, Hanisch (je 3), Schmidtke und Warschun (je 2). rl

rl

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