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Ostsee nach toller Aufholjagd für Top-Spiel gegen Wift gerüstet

Grömitz Ostsee nach toller Aufholjagd für Top-Spiel gegen Wift gerüstet

Oberliga-Handballer drehen 0:6- und 3:11-Rückstand in Hamburg zum 30:24-Erfolg und bleiben mit weißer Weste Spitzenreiter – „Schweizer“ überzeugen gegen Oldesloe.

Grömitz. Oberliga, Männer

 

LN-Bild

Kim Colin Reiter nimmt nach Anlaufproblemen mit der HSG Ostsee auch die Hürde Hamburg.

Quelle: König/54°

„Ich kann der dezimierten Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Frauen haben toll gekämpft.“ Holger Edler, Trainer HSG

SG Hamburg-Nord – HSG Ostsee N/G 24:30 (13:10). „Das war ein verrücktes Spiel mit zwei ganz unterschiedlichen Halbzeiten“, war der Grömitzer Vereinsvorsitzende Jan-Eric Hertwig nach dem Spiel sehr zufrieden. Doch zunächst saßen die mitgereisten Fans mit offenen Mündern in der Halle. Erst in der neunten Minute kamen die Ostseestädter zu ihrem ersten Treffer, bis dahin lagen sie mit 0:6 zurück. Zunächst gelang ungewöhnlich wenig und vom Selbstvertrauen der beiden ersten Siege war nichts zu spüren. Im Angriff fehlte der Truppe in dieser Phase die Leichtigkeit beim Torwurf und in der Abwehr fehlte es an der Abstimmung. So kamen die Hamburger zu vielen einfachen Treffern. Die Gastgeber spielten einen sehr schnellen Ball und überrollten ihren Gegner förmlich. Erst nach dem 3:11 (19.) wachten die Ostholsteiner auf. Mit einer Energieleistung konnten sie bis zur Pause den Rückstand deutlich verkürzen. In den Schlussminuten der ersten Hälfte verletze sich jedoch Jan Ove Litzenroth und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Nach der Pause stellte Trainer Thomas Knorr die Abwehr um und Ostsee kam etwas besser ins Spiel. Die Hamburger hielten ihren Vorsprung bis zum 19:16 (39.), dann machte sich die Deckungsumstellung der Gäste bemerkbar und mit sieben Treffern in Folge übernahmen sie beim 23:19 (44.) die Führung, die sie bis zum Schlusspfiff noch ausbauen konnten. An dieser Aufholjagd war der gut aufgelegte Torhüter Tjorven Hömberg maßgeblich beteiligt. „Es wurde nun um jeden Ball gekämpft. Über den Kampf hat die Mannschaft ins Spiel gefunden und somit einen verdienten Sieg erzielt“, konnte Hertwig vor dem Top-Spiel am Samstag in Grömitz gegen den Vierten SG Wift (18.15 Uhr) eine beruhigende Heimreise antreten.

HSG Ostsee N/G: Hömberg, Noel, Timm - Reiter (7/2), Müller (6), Jarik (5), A. Mendle (5), Ambrosius (4), Landsberg (1), Engelmann (1), Litzenroth (1), Schumacher, Lange, Kaiser.

Landesliga, Männer

HSG Holsteinische Schweiz – SC Union Oldesloe 22:19 (10:10). Das Spiel war bestimmt von zwei starken Abwehrreihen, wobei die Gäste immer vorlegen, sich jedoch nie entscheidend absetzen konnten. Das blieb auch so bis zum 15:17 (48.) im zweiten Abschnitt. Jetzt war es HSG-Kreisläufer Hannes Grunwald, der mit zwei Treffern in Folge für den Ausgleich und beim 19:18 (57.) für die Führung sorgte, nachdem Thore Voß im Tor der HSG glänzend pariert hatte. Nach dem 21:19 (59.) nahm Trainer Stefan Risch eine Auszeit und Martin Fürst sorgte mit dem letzten Angriff für die Entscheidung. „Es war sicher ein glücklicher Sieg, doch der Einsatz, den die Jungs in der Schlussphase gezeigt haben, war einfach klasse“, freute sich Risch über diesen Erfolg.

HSG Holsteinische Schweiz: Voß, Schneider - Risch (8/3), Grunwald (4), Fürst (4), von Starck (3), Path (1), Dummer (1), Kunert (1).

HSG Wagrien – Lauenburger SV 28:29 (12:14). Für den verhinderten Trainer Dominik Hollich leitete Dirk Kordtomeikel die Geschicke auf der Bank der Wagrier. Diese starteten mit einem schnellen 4:1 (6.) und überzeugten durch gradliniges und konzentriertes Spiel. Als die Gäste jedoch ihre Deckung umstellten, bekamen die Gastgeber mehr Probleme. Bei den nun ständig wechselnden Führungen blieb es bis in die Schlussminuten spannend. Nach dem 26:26 (53.) gelang den Gästen das 28:26. Nachdem Julian Mademann kurz vor der Schlussminute den Anschluss zum 28:29 erzielte, nahm Lauenburg eine Auszeit und verteidigte die Führung bis zum Schlusspfiff. Unverständlich auf beiden Trainerbänken war, warum es in einem sehr fairen Spiel sieben Zeitstrafen für Wagrien und fünf für die LSV gab.

HSG Wagrien: Hinrichsen - Mademann (9/3), Bähnke (5), Matthiensen (5), Kaps (4), Schwartz (2). Görrissen (2), Johnsen (1), Hagelstein, Lass, Radden, Werdin.

Landesliga, Frauen

HSG Holsteinische Schweiz – BSV Kisdorf 22:26 (16:13). Auch in der dritten Begegnung musste die junge HSG eine unnötige Niederlage hinnehmen. Gegen die ungeschlagene und sehr erfahrene Mannschaft der Kisdorfer gab es wenig zu bestellen. Verstärkt durch Oksana Puschkarev aus der Reserve und mit Sara Seeliger aus der A-Jugend gelang den Gastgeberinnen mit dem 4:0 ein Bilderbuchstart. Nach acht Minuten hatten die Gäste jedoch wieder ausgeglichen. Bis zur Pause hatte die HSG jedoch leichte Vorteile, die sie auch in Tore umsetzen konnte. „Die Mannschaft hat zu Beginn der zweiten Hälfte die Ruhe bewahrt“, sah Trainer Holger Edler nach dem 17:13 (31.) durch Kathi Werdin den Vorsprung weiter anwachsen. Die überragende Melanie Bachmann (6) sorgte jedoch nur sechs Minuten später für den 17:L17-Ausgleich und fortan bestimmten die Kisdorferinnen das Spiel. „Ich kann der dezimierten Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Frauen haben toll gekämpft, die Angriffsvorgaben umgesetzt und alles investiert. Nur die Kraft und Konzentration fehlte in den Schlussminuten. Aber das werden wir lösen und hoffen auf die Genesung der vier Verletzten und auf die Rückkehr der vier Urlauberinnen. Wir haben eine tolle Stimmung im Team und werden die spielfreie Zeit in den Herbstferien nutzen“, erklärte Edler.

HSG Holsteinische Schweiz: Edler, Seeliger - Werdin (8), Müller (7), Werner (5), Franke (1), Puschkarev (1), Hinz, Voß, von Hinten, Pfaffinger.

rl

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