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Phönix und Moisling trostlos, VfB II bezahlt fünften Sieg teuer

Phönix und Moisling trostlos, VfB II bezahlt fünften Sieg teuer

Turbulenter Verbandsliga-Sonntag: Parduhn schießt „Adlerträger“ ab – RWM kassiert alle Neune in Güster – U21-Spieler-Co-Trainer Lange erleidet Innenbandriss.

1. FC Phönix – GW Siebenbäumen 0:3 (0:2). In der noch jungen Saison fällt bei den Grün-Weißen weiterhin nur ein Name: Fabio Parduhn. Der Neuzugang von Eutin 08 ließ Siebenbäumen erneut mit einem Dreierpack jubeln und erhöhte sein Torkonto auf zehn. Die Gäste waren den „Adlerträgern“ vor knapp 100 Zuschauern immer einen Schritt voraus. Phönix lieferte über die gesamte Spielzeit einen schwachen Auftritt ab, die guten Leistungen der letzten Spiele waren wie weggeblasen.

Früh gingen die Lauenburger in Front: Patrick Warnemünde eroberte sich auf der Außenbahn den Ball, über Pa Ceesay gelang das runde Leder zu Parduhn (2.), der aus acht Metern trocken verwandelte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel schon die Entscheidung, nach einer Nagel-Ecke köpfte Parduhn das 0:2. Im zweiten Durchgang machte Parduhn (74.) mit seinem dritten Treffer den Sack zu. „Ein auch in der Höhe verdienter Erfolg, wir werden Schritt für Schritt konstanter. Das war eine tolle Teamleistung, vor allem in der Defensive“, freute sich Marco Kalcher als Sportlicher Leiter der Grün-Weißen über den dritten Dreier in Serie, während Dirk Brestel als Co-Trainer des 1. FC einräumte: „Diese Niederlage hatten wir nach zuletzt sieben Punkten nicht erwartet, aber sie ist verdient.“

VfL Tremsbüttel – VfB Lübeck II 0:1 (0:1). Der VfL ging nach einer starken Partie gegen die weiter makellose U21 des VfB zwar leer aus, doch Trainer Flemming Nielsen befand: „Wir haben uns läuferisch, technisch und taktisch hervorragend präsentiert. Das Team sollte nun gemerkt haben, dass es auf hohem Niveau mitspielen kann.“

Den favorisierten Gästen reichte indes ein Tor von Rezan Almosa (36.), um den fünften Saisonsieg zu landen, musste diesen jedoch teuer bezahlen: Spieler-Co-Trainer Nils Lange, der wegen des Türkei-Urlaubs von Chefcoach Serkan Rinal sein Solo-Debüt an der Seitenlinie gab und sich acht Minuten vor Ultimo für den angeschlagenen Ramyar Ismail (Prellung am Sprunggelenk) einwechselte, erlitt bei einem Pressschlag einen Innenbandriss am rechten Knie. „Das ist natürlich bitter, wenn ich jetzt acht Wochen aussetzen muss und den Jungs nur noch theoretisch etwas zeigen kann. Aber da müssen wir durch“, konstatierte der 30-Jährige, der im Rückblick aufs Gastspiel in Tremsbüttel meinte: „Wir haben unsere Offensivaktionen teilweise zu unclever ausgespielt und die sich uns bietenden Torchancen fahrlässig ausgelassen. So wurde es zum Ende hin noch etwas hektisch und der Gegner kam nochmal auf.“

SSV Güster – RW Moisling 9:0 (3:0). Rot-Weiß wurde im Lauenburgischen regelrecht demontiert. Dabei konnte die Elf von Trainer Sven Sercander, die den Ausfall von drei Stammkräften zu verkraften hatte, bis zur 19. Minute noch die Null halten. Dann jedoch brachen alle Dämme. SSV-Abwehrchef Hendrik Wurr brachte die Blau-Weißen in Führung, ehe Trainersohn Frederik Brügmann per Doppelpack (31., 41.) für den 3:0-Pausenstand sorgte. Nach dem Seitenwechsel dauerte es weitere elf Minuten, bis Angreifer Thorben Wurr (57., 58.) mit einem Doppelschlag die Fronten klärte. Nachdem erneut Brügmann das 6:0 (68.) erzielt hatte, erhöhte Thorben Wurr auf 7:0 (77.), ehe nun wieder sein jüngerer Bruder Hendrik an der Reihe war, der einen Strafstoß gewohnt sicher versenkte (81.). Den Schlusspunkt setzte Thorben Wurr mit seinem vierten Treffer (89.). RWM-Coach Sercander bilanzierte die Partie mit deutlichen Worten: „Heute lief eigentlich alles schief. Dazu war auch kein Aufbäumen zu erkennen. So etwas darf in der Verbandsliga einfach nicht passieren. Ich erwarte, dass wir nächstes Wochenende eine Reaktion zeigen.“

fh/rmü/oel

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