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Premiere: Köhler kontra Köhler

Lübeck Premiere: Köhler kontra Köhler

Nach der Rimpar-Pleite am Boden, in Nordhorn wieder aufgestanden. Beflügelt vom 26:26, dem Wissen um das tolle Spiel gegen die bis dato zu Hause verlustpunktfreie HSG erwarten Schwartaus Zweitliga-Handballer heute Wilhelmshaven. Für Steffen Köhler wird es alles andere als ein normales Spiel.

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Handball-Zwillinge, wie einst Uli & Michael Roth: Steffen Köhler setzt sich am Kreis durch. In Wilhelmshaven führt Janik Köhler (r.) Regie.

Quelle: Fotos: 54°/imago

Lübeck. Schwarze Haare, Vollbart, buschige Augenbrauen, mit verschmitztem Lächeln in der Defensive ordentlich zupackend. So kennen Schwartaus Fans ihren Neuen am Kreis, Steffen Köhler. Heute könnten sie ins Grübeln kommen. Denn seine optische Kopie ist auch im Wilhelmshavener Trikot zu finden, als Denker und Lenker. Es ist Steffens Zwillingsbruder Janik. „Wir spielen zum ersten Mal gegeneinander, und das auch noch direkt. Das ist für uns beide eine neue Erfahrung“, erzählt Steffen. In der Jugend, in Edewecht, bis zum Sommer in Wilhelmshaven, fast immer haben die 29-Jährigen miteinander ihre Handball-Leidenschaft geteilt. Seit Juli gehen sie getrennte Wege. Und heute gibt es das Premierenduell Köhler kontra Köhler. „Klar weiß ich, was er macht, kenne seine Bewegungen. Er aber auch von mir“, erzählt VfL- Steffen. Das Zwillingsband ist heute durchtrennt. Steffen kündigt an: „60 Minuten ist mir die Familie egal.“

LN-Bild

Nach der Rimpar-Pleite am Boden, in Nordhorn wieder aufgestanden. Beflügelt vom 26:26, dem Wissen um das tolle Spiel gegen die bis dato zu Hause verlustpunktfreie HSG erwarten Schwartaus Zweitliga-Handballer heute Wilhelmshaven. Für Steffen Köhler wird es alles andere als ein normales Spiel.

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Selbstredend: Kleine Sticheleien hat es zwischen ihnen im Vorfeld gegeben, auch beim gestrigen Telefonat. Janik berichtete dabei vom Wilhelmshavener Spiel gegen den Bergischen HC, der verpassten Sensation, dem Treffer zum 26:27 vier Sekunden vor Schluss. „Das wird eine harte Nuss. Wilhelmshaven ist top im Angriff, wirft immer um die 25 Tore und mehr“, weiß Köhler. Doch er setzt auf den Nordhorn-Effekt, das 26:26: „Auch wenn es nach dem Abpfiff vielleicht nicht so aussah, wir haben uns gefreut über den Punkt. Das wird in dieser Saison nicht vielen Teams gelingen.“

Davon ist auch Jan Schult überzeugt: „Das war ein Riesenspiel von uns. Bis auf die Schlussminuten hatten wir kaum Schwächephasen.“ Überragend: Die Abwehr und das Duo im Tor, Dennis Klockmann (17 Paraden) und Marino Mallwitz (5 und drei Siebenmeter). Verbessert: die Offensive mit 54 Prozent Wurfquote. Schult: „Dass sich Nordhorn so gefreut hat am Ende, zeigt, was wir geleistet haben.“ Er selbst konnte dabei nur zehn Minuten vor und nach der Pause helfen. Sein Bandanriss im Sprunggelenk sei dabei nicht das Problem gewesen, eher ein Infekt. „Mich hat es am Donnerstag erwischt. Nach 20 Minuten war die Luft raus, ich war total platt.“ Heute will er dennoch wieder mitmischen.

Köhler freut sich auf das „besondere Spiel“. Beim VfL ist er nach fast fünf Monaten angekommen, bekommt auch den Spagat zwischen Lübeck und Hamburg, zwischen Handball und Job „sehr gut hin“. Köhler lebt in Hamburg, arbeitet in der Finanzbehörde im Bereich Controlling. 39 Stunden die Woche. Vom Dienst geht’s täglich per Bahn zum Training nach Lübeck, abends zurück. „Das passt, macht trotz des Aufwands Spaß“, erzählt Steffen Köhler. Im Spiel heute hofft er, mit dem VfL einen Tick wacher, schneller zu sein als der WHV und Janik. Wie vor 29 Jahren. Er war drei Minuten früher da . . .

VfL Lübeck-Schwartau - Wilhelmshavener HV

Anwurf: Heute, 16.30 Uhr, Hansehalle.

Tickets: 1600 Tickets verkauft; Abendkasse: ab 15 Uhr; Dauerkarteninhaber 5 Euro Rabatt für zusätzliche Karte.

Bisherige Begegnungen: 12 Spiele (6 VfL- Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen); ein WHV- Sieg in Lübeck (22:21 im Oktober 2015).

Vorjahr: VfL - WHV 29:25; WHV - VfL 23:26.

Info Wilhelmshaven: Vorjahreszwölfter; bisherige Auswärtsbilanz: 5 Spiele, 1 Sieg (26:25 in Eisenach); bester Werfer: Kay Smits 81/31 Treffer (Rang 6 in der 2. Liga).

Auflaufkinder: VfL Rethwisch (E-Jugend).

Jens Kürbis

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