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Preußen bleiben in der Spur

Preußen bleiben in der Spur

Reinfelds Oberliga-Frauen erkämpfen fünften Sieg in Serie – ATSV holt ersten Punkt - „To/Lee“ korrigiert Zielsetzung.

Handball-Oberliga, Frauen

Preußen Reinfeld – MTV Herzhorn 24:17 (10:7). Eigentlich hatte SVP-Coach Detfred Dörling auf eine „volle Bank“ gesetzt. Doch am Sonntag sah das plötzlich anders aus – auch dank Sturm „Herwart“: Stina Mirau saß aufgrund ausgefallener Züge in Hamburg fest, Lara Zube und Sina Rostek standen aufgrund von Sturmunfällen im Stau. Da sich Svenja Tonding zudem krank meldete, hatte Dörling gerade genug Spielerinnen zum Warmmachen. Zum Glück trudelten seine fehlenden Schützlinge nach und nach ein, so dass zur zweiten Hälfte fast alle da waren . . .

„Reinfelds Rest“ ließ sich von alledem kaum beirren, nahm nach dem 0:2 (3.) das Heft in die Hand, zog auf 9:4 (25.) davon und ging mit einem 10:7 in die Pause. Unkonzentriertheiten und nicht berücksichtigte Trainer-Ansagen ließen die Gäste nach Wiederanpfiff noch zweimal ausgleichen (13:13/45. und 14:14/46.), ehe ein Doppelschlag von Jil Enke und Kerstin Albrechts 17:14 (51.) Reinfeld wieder in die Spur brachte.

Großen Anteil am fünften Sieg in Folge hatte Kerstin Albrecht (29), die in der Abwehr im Duett mit Laura Beth überzeugte und am Kreis treffsicher wie nie war. Mit sechs Toren wurde die frischgekürte Beamtin Topscorerin. Das „Tor des Tages“ aber erzielte Sophie Frank, die einen fünf Meter vor der Mittellinie abgefangenen Ball direkt zum 21:16 (57.) ins leere MTV-Gehäuse warf, da Herzhorn gerade auf eine 7:0-Formation umgestellt hatte . . .

Reinfeld: Rahf - Albrecht (6), Heins (5), Rostek (4/3), L. Beth, Enke (je 3), Zube, S. Frank, Lörch (je 1), Eissing, Mirau, Wiencke, R. Tonding.

ATSV Stockelsdorf – Bredstedter TSV 26:26 (13:13). „Wir hatten in den Schlusssekunden noch die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden. Das hat leider nicht geklappt und war ärgerlich. Insgesamt war’s jedoch ein gerechtes Remis“, lautete das Resümee von Co-Trainer Falk Richter nach den ersten ATSV-Punktgewinn.

Bis zum 17:17 durch Laura Hirt (35.) ging es vor 30 treuen Fans hin und her. Die verletzte Torjägerin Lisa Füllgraf saß auf der Auswechselbank und sah eine Schwächephase ihrer Mannschaft, die die „Bredis“ nutzten, um sich auf 24:19 (47.) abzusetzen. Die restlichen 13 Minuten nutzte der ATSV zur Aufholjagd. 2:49 Minuten vor dem Abpfiff markierte Nike Denker mit dem 26:26 zugleich den Endstand.

Heute um 16 Uhr „darf“ Stockelsdorf als Vorletzter mit 1:11 Punkten wieder an der Budapester Straße beim sechstplatzierten FC St. Pauli (8:4 Zähler) antreten.

ATSV: Kranich, Reese - Denker (7), Pünner (6/4), John (4), Schröder, Hirt (je 3), Grotzky (2), Gravile (1), Treichel, Schreiber, Kindler, Finger, Kahns.

SG Todesfelde/Leezen – TSV Ellerbek 23:28 (10:11). Die erste SG- Heimschlappe beruhte laut Trainer Heiko Grell auf einer „sehr unbefriedigenden Angriffsleistung“. Nach dem 0:3 (5.) kämpfte sich die SG langsam heran und bejubelte das 7:6 von Laura Riehl (17.). Diese erste Führung sollte für „To/Lee“ allerdings auch schon die letzte gewesen sein. „Wir haben danach nie mehr in die Spur gefunden, drei Fehlpässe in Folge produziert und dem Gegner Gegenstöße ermöglicht“, sah Grell Ellerbek auf 10:7 davonziehen. Den Rückstand konnte die SG bis zur Pause zwar verkürzen, doch danach kam nie mehr die nötige Ruhe ins SG-Spiel.

„Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben, unbedrängt viele Bälle einfach weggeworfen und zu schnell die Abschlüsse gesucht“, musste Grell eingestehen, dessen Umstellungen in der Deckung auch nicht mehr fruchteten. „Ich bin enttäuscht von der Qualität, die an den Tag gelegt wurde. Da war nichts mehr von dem zu erkennen, was wir uns im Training erarbeitet haben“, grollte Grell und will sich in dieser Woche mit der Mannschaft zusammensetzen. „Unser Anspruch muss geklärt und die Zielsetzung neu überdacht werden. Denn mit dieser Leistung haben wir in der angestrebten Spitzengruppe nichts zu suchen.“

To/Lee: Godowski, Heller - Grell (6/3), Wulf (4), Böttger, Hani (je 3), Riehl, Knutzen, Knauft (je 2), Hübner (1), Pohlmann, Haraszti.

ep/rl

LN

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