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Preußen stoppen Spitzenreiter

Preußen stoppen Spitzenreiter

Preußen Reinfeld — VfB Lübeck II 2:1 (0:1). Mit dem Reinfelder Sieg kommt noch mehr Spannung ins Titelrennen, denn die drittplatzierte Preußen-Elf von Trainer ...

Preußen Reinfeld — VfB Lübeck II 2:1 (0:1). Mit dem Reinfelder Sieg kommt noch mehr Spannung ins Titelrennen, denn die drittplatzierte Preußen-Elf von Trainer Ronny Tetzlaff rückte bis auf vier Punkte an Spitzenreiter VfB II heran, der den unverhofften Strand-Ausrutscher vom Vortag (0:2 gegen Bargfeld) nicht nutzen konnte.

Dabei lief zu Beginn alles nach Plan, als VfB-Coach Serkan Rinal die Führung für seine Elf durch Sezer (19.) bestaunen konnte. Kurz nach dem Wechsel glichen die Gastgeber durch Grimm (50.) jedoch aus, wodurch die Preußen vor 150 Zuschauern frische Kräfte freisetzen und fünf Minuten vor dem Abpfiff durch den drei Minuten zuvor eingewechselten Radde den Siegtreffer erzielen konnten.

SVP-Coach Tetzlaff resümierte zufrieden: „Das Spiel war wegen des unebenen Bodens von vielen Standards geprägt. Der VfB war in der ersten Halbzeit leicht überlegen. Schön, dass wir ruhig geblieben sind und weiter versucht haben, Fußball zu spielen.“ Sein Gegenüber Serkan Rinal konstatierte: „Nach unserem Fehler zum 1:1 war leider kein Aufbäumen zu sehen, auch wenn wir kurz vorm 1:2 das 2:1 auf dem Fuß hatten. Die Platzverhältnisse waren eine Katastrophe.“ Im Übereifer sahen auch noch Meier Gelb-Rot (wdh. Foulspiel) und Er glatt Rot (Gerangel mit Gegenspieler).

Eintracht Groß Grönau — 1. FC Phönix 1:1 (1:1). Nach der 2:5-Pleite in Pansdorf hatte Coach Dirk Kohlmann von seiner Eintracht-Elf „ein anderes Gesicht“ sehen wollen. Und er wurde nicht enttäuscht: Sehr zielstrebig und dominant begannen die Blau-Gelben und hatten in der ersten halben Stunde alles im Griff. So war das frühe 1:0 durch Salhi (2.) hochverdient. „Das war eine tolle Reaktion auf das Pansdorf-Spiel. Leider haben wir vor der Pause den zweiten Treffer verpasst“, bedauerte Kohlmann. So wurden die Gastgeber noch vor der Pause eiskalt erwischt, als Gerlach (42.) das 1:1 erzielte.

Auch nach dem Wechsel blieb Groß Grönau am Drücker, doch Phönix-Keeper Preuß sicherte seiner Elf in der Schlussviertelstunde den Auswärtspunkt: Zunächst scheiterte Jakubiak am Lübecker Schlussmann, dann parierte Preuß noch einen Urban-Kopfball. „Wir waren dem Dreier näher als der Gegner, ich bin mit unserer Leistung zufrieden“, so Kohlmann.

RW Moisling — SSV Pölitz 4:1 (2:1). Mit großen Schwierigkeiten startete Rot-Weiß in die Partie, so dass Keeper Dallmann gegen Ramm (5.) und Noeske (6.) das 0:1 verhindern musste. Fünf Minuten später versenkte Sare nach einem Foul an Confalone den fälligen Strafstoß zum 1:0. „Nach und nach haben wir die Partie in den Griff bekommen“, meinte Coach Sven Sercander später. Doch zunächst glichen die Stormarner durch Lampe (17.) aus. Am Ende reichte Moisling eine durchschnittliche Leistung zum sechsten Heimsieg. Sare (28.) traf zur Pausenführung, ehe Moray (66.) und erneut Sare (76.) mit seinem dritten Treffer vor 70 Fans den Endstand markierten. Die letzten drei Minuten agierten die Gäste in Unterzahl, da Hamdart nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah. „Am Ende haben wir unsere Möglichkeiten besser genutzt, unterm Strich war es ein verdienter Dreier“, befand Sercander.

SV Eichede II — FC Dornbreite 3:2 (1:1). In einer packenden Partie erwischte die SVE-Reserve das glücklichere Ende. Die Gäste gingen per Strafstoß durch Worreschck (20.) in Führung, die Micheel (44.) kurz vor der Pause egalisierte. Facklam brachte die Hausherren in der 73. Minute in Front, ehe dem SH-Liga-Absteiger durch Winterzugang Moldenhauer postwendend der erneute Ausgleich (76.) glückte. Quasi mit dem Abpfiff machte Röbl (89.) den Deckel drauf. FCD-Ligaobmann Sascha Strehlau haderte auch mit Blick aufs jüngste 2:3 beim 1. FC Phönix: „Es ist Wahnsinn, dass wir nach einem ordentlichen Auswärtsspiel wieder in der Schlussminute den K.o. kassieren. Kämpferisch kann ich der Truppe keinen Vorwurf machen, aber bei zwei SVE-Standards fehlten Zuordnung und Konzentration.“

SSC Hagen Ahrensburg — TSV Schlutup 4:1 (2:1). Beide Teams agierten zunächst auf Augenhöhe, und selbst die Führung durch Danger (20.) steckte das Schlusslicht weg: Dennis Meier glich nur vier Minuten später aus. Der SSC enttäuschte auf ganzer Linie und leistete sich immer wieder grobe Fehler im Aufbau und in der Defensive. Danger (36.) brachte den Tabellenvierten trotzdem auf die Siegerstraße. In der zweiten Hälfte sicherte Weltin mit zwei Foulelfmetern (74., 90.) den unspektakulären achten Heimsieg. Schlutups Engel (85.) sah im Frust noch Gelb-Rot.

Von fh/rmü

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