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Projekt Zukunft: Hamburg Mets

Henstedt-Ulzburg Projekt Zukunft: Hamburg Mets

Bei den Frogs, Henstedt-Ulzburgs Zweitliga- Handballern, herrscht Alarm im Froschteich.

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Auf dem Sprung nach Hamburg? Florian Bitterlich (l.) und Martin Laursen. Auch für Olaf Knüppel (kl. Foto), der 14 Jahre nach dem Schwartau-Wegggang jetzt in Henstedt sein Déjà-vu erlebte.

Quelle: Fotos: König/maxwitat

Henstedt-Ulzburg. Bei den Frogs, Henstedt-Ulzburgs Zweitliga- Handballern, herrscht Alarm im Froschteich. Nach sieben Pleiten in Folge, 0:14-Punkten, einem 16:28- Heimdebakel gegen Springe und dem Abrutschen auf Abstiegsrang 19, wurde „alles und jeder auf den Prüfstand gestellt. Viele Vereine hätten die sportliche Leitung ausgetauscht, wir nicht. Es sind noch 14 Spiele. Wir vertrauen dem Team“, erklärte Geschäftsführer Olaf Knüppel.

„Zweite Liga ist in einem Dorf wie Henstedt nicht umsetzbar.“ SVHU-Geschäftsführer Olaf Knüppel

Aus gutem Grund: Der SVHU plant den großen Sprung. Nach langen „sehr harten Diskussion“ haben sich Knüppel &Co. am vergangenen Montag, quasi in letzter Sekunde, darauf geeinigt, den Lizenzantrag für die neue Saison doch einzureichen — als SG Norderstedt- Henstedt-Ulzburg. Heißt: Der Umzug nach Norderstedt ist beschlossen. „Nicht alle haben Hurra gerufen.“ Als Knüppel, den in Henstedt alle nur „Balu“ rufen, das in seiner Halle verkündete, wurde er ausgepfiffen. „Das war für mich ein bitteres Déjà-vu.“ Vor 14 Jahren wurde er als damaliger Schwartau-Chef, der den Weggang nach Hamburg via Mikro in der Hansehalle verkündete, ebenfalls ausgebuht.

Aber auch für die Frösche gibt es keine Alternative. Die Halle ist zu klein, die Sponsoren sind zu wenig, der Etat — auf Kante genäht. Knüppel („Ich habe keine Kraft mehr“) hat in seinem Ort resigniert: „Die wollen da ihre Ruhe, Yoga, ein Kurs, zu mehr haben sie keine Lust. Zweite Liga ist in einem Dorf wie Henstedt nicht umsetzbar. Wenn wir diesen Schritt nicht gehen, ist es zu Ende.“

Norderstedt soll aber nur eine Zwischenstation sein.

Knüppel &Co. wollten mit dem HSV fusionieren, legten dem jetzigen Oberliga-Spitzenreiter ein 26-seitiges Kooperationskonzept („Leading the Evolution“) vor. Der HSV, Erbe des insolventen deutschen Meisters, lehnte ab, will es aus eigener Kraft wieder nach oben schaffen. Für Knüppel unverständlich: „Das müssen wir akzeptieren, ist aber dumm. Beim HSV hat man Angst, dass es wieder in Richtung Retorte geht. Blödsinn!“

Erstens gebe es überall im Land Spielgemeinschaften, „außerdem sind beide Vereine nur 30 Kilometer voneinander entfernt“. Für den SVHU-Chef ist es eine „Verschwendung von Ressourcen. Ich glaube nicht, dass die Region zwei Bundesligisten auf Dauer verträgt.“ Außerdem findet er den HSV-Neustart nicht ehrlich, wenn ein Mann wie Martin Schwalb als Leuchtturm vorangeht, „der sich früher als Trainer nie ein Jugendspiel angeschaut hat“.

Abgehakt. Jetzt plant er mit seinem Team, zu dem viele Ex-HSVer wie Holger Liekefett gehören, ohne den HSV den Sprung nach Hamburg. Als Metropolitans, Kurzform Mets. „Das ist der Arbeitstitel, steht für Metropolregion. Frogs dürfen wir uns außerdem künftig nicht mehr nennen.“ Die Frösche bleiben in Henstedt — bei den Damen. Der Sprung nach Hamburg sei aber der nächste Step. Denn dafür braucht es auch einen Hamburger Verein als SG-Partner. Die Wandsbeker Sporthalle (1900 Plätze), auch die Wilhelmsburger InselParkhalle (3000 Plätze), Heimstätte der Basketball Towers, haben Knüppel &Co.

bereits unter die Lupe genommen. „Wandsbek wäre ideal, eine sehr interessante Halle. Außerdem ist das eine Handball-Gegend.“ Die Towers-Halle findet er sogar „gigantisch. Doch das sind Ideen, die noch weit weg sind“, gibt Knüppel zu. Denn noch hängt alles am seidenen Faden. Das Metropolitans-Projekt steht und fällt mit dem Klassenerhalt des aktuellen Teams. Knüppel: „Von Hurra bis zum Abmelden des Teams am Saisonende ist noch alles drin.“

Von Jens Kürbis

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