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Ruderer lassen Muskeln spielen

Dortmund Ruderer lassen Muskeln spielen

Lübecker Finn Schröder vor den Augen des Bundestrainers Zweiter auf DRV-Langstrecke – Antonia Michaels und Katharina Stamer auf Bronzerang.

Dortmund. Für die Leistungsruderer hat mit der Langstrecke in Dortmund die neue Saison begonnen. Nach zwei Monaten Training war die Aufgabe, erst auf dem Ergometer und dann vor Bundestrainer Marcus Schwarzrock auf den sechs Kilometern auf dem Dortmund-Ems-Kanal eine gute Figur zu machen. Bis auf die Olympiateilnehmer, die nach Rio keine Startverpflichtung hatten, ließ ganz „Ruder-Deutschland“ beim Kräftemessen die Muskeln spielen.

Auf den imaginären 2000 Ergometer-Metern gelang Finn Schröder vom Lübecker RK in 5:54,6 Minuten als Drittem der Gesamtwertung die beste Zeit aller Starter aus der LN-Region. Ihm folgten U23-Ergo-Weltmeister Christian von Warburg (5:57,5) als Sechster und Timm Kraus (6:09,5/beide Lübecker RG) als 24. Bei den Frauen erreichte Johanna Botz (Lübecker FRK) in 7:05,5 Platz 17.

Auf dem Wasser konnte Finn Schröder wieder überzeugen. Mit Peter Kluge (Celler RV) belegte er Rang zwei im Zweier ohne Steuermann. „Aufgrund eines Infekts konnte Finn im Vorfeld nicht optimal trainieren, umso erfreulicher dieses Ergebnis“, kommentierte Landestrainer Björn Lötsch. Arne Schwiethal (Ratzeburger RC) belegte mit Michael Trebbow (Hamburg) Platz neun, während Kraus/von Warburg 13. wurden.

Die ehemalige Ratzeburger Sportinternatlerin Frieda Hämmerling (RGG Kiel) belegte Rang neun in der Skullkonkurrenz der Frauen vor Johanna Botz (22.). „Nach meiner Zahn-Operation ist das Ergebnis in Ordnung, ich hätte mich aber gerne etwas weiter vorne einsortiert“, meinte Hämmerling. Die Junioren-Europameisterinnen Paula Vosgerau und Klara Grube (beide Lübecker RG) sowie Marieluise Witting (Ratzeburger RC) verpassten ihr erstes U23-Rennen krankheitsbedingt. „Die Bundestrainer werden über unseren Trainingsstand informiert. Wir hoffen, weiterhin bei Verbandsmaßnahmen berücksichtigt zu werden“, meint das Trio, das „nebenbei“ am Abitur arbeitet. „Schulisch bedingt ist für uns im Winter ohnehin kein Trainingslager vorgesehen, so dass wir die kommenden Monate in Ratzeburg und Lübeck zur Vorbereitung auf den Saisonstart im April und auf unser Abi nutzen“, erläutert Marieluise Witting.

Im U19-Zweier erreichten die Sportinternatlerinnen Antonia Michaels und Katharina Stamer den dritten Platz. „Es war so stabil gerudert, wie wir es zurzeit hinbekommen. Insgesamt können wir mit dem jetzigen Trainingsstand aber doch ganz zufrieden sein. Wir wissen, wo wir stehen, und vor allem, was noch zu tun ist. Der Abstand zum Siegerboot ist im Winter aufholbar“, analysierte Schlagfrau Antonia Michaels.

Im Junioren-Einer konnte Sportinternats-Neuzugang Samuel Emrich bei Präsenz der gesamtdeutschen und in diesem Jahr sehr leistungsdichten Konkurrenz einen sehr guten fünften Rang belegen. „Ich habe mich gut gefühlt. Was ich gerudert habe, ist das, was ich gerade drauf habe. Das Ergebnis ist daher voll in Ordnung.“ Internats-Trainer Marc Swienty sieht bei seinem Schützling noch Potenzial:

„Samuel hat bei sehr starker Konkurrenz gezeigt, was er momentan leisten kann. Er wird sich noch weiter entwickeln, steht ja noch am Anfang. Vor der Wettkampfpause im Winter hat er sich auf jeden Fall auf nationaler Ebene aussichtsreich positioniert. Das war ein wichtiges Rennen.“

Im Juniorinnen-Einer erreichten Alissa Buhrmann (GRV Eutin) und Emma Appel (Ratzeburger RC) die Plätze 11 und 14. Damit sortierten sich beide bei ihrem ersten U19-Härtetest im Mittelfeld ein und meinten: „Wir haben uns da regelrecht durchgekämpft, schön ist anders. Es gab einfach zu viele Dinge, die nicht rund liefen. Die U19 ist schon etwas Anderes als die U17.“

„Die Erkenntnisse aus Dortmund werden in die Wintertrainingsplanung einfließen und helfen bei der Formulierung von Saisonzielen und Erwartungen“, bilanzierte Coach Swienty.

Info: Alle Ergebnisse im Internet unter www.langstrecke-dortmund.de

LN

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