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SG Glinde verspielt Klassenerhalt

SG Glinde verspielt Klassenerhalt

Während Reinfelds SH-Liga-Handballerinnen bei Slesvig IF mit 24:19 (12:7) gewinnen, erlebt Stormarns Landesliga-Trio ein schwarzes Wochenende ohne Punktgewinn.

Bad Oldesloe. Die wohl wichtigsten zwei Punkte gingen den Landesliga-Männern der SG Glinde/Reinbek verloren. Die Schützlinge von Joachim Restorff hatten in eigener Halle gegen die HSG Wagrien mit 29:31 (15:14) das Nachsehen.

Und das, obwohl zunächst alles nach Plan lief: Die Glinder machten von Beginn an aus jedem Abwehrfehler der Wagriener einen Torerfolg. Erst die Umstellung auf eine offensivere Deckungsformation erschwerte Glinde das Durchkommen und brachte die Gäste aus Ostholstein (eine HSG aus Oldenburger SV, TSV Grube und TSV Lensahn) zurück in die Partie. Die Hausherren stemmten sich mit großem Körpereinsatz dagegen. „Bereits vor der Pause hatten wir dadurch schon zwei Ausfälle zu beklagen“, so Gäste-Trainer Alexander Kaps später.

Trotzdem gelang es seinem Team nach dem Seitenwechsel durch ein druckvolleres Angriffsspiel, die Führung zu übernehmen und auszubauen (25:29, 52.). Aber Glinde gab sich noch nicht geschlagen, kam in der Schlussphase noch einmal auf ein Tor heran (29:30, 58.). Doch als ein Foul an Wagriens Simon Henzel in der Schlussminute mit einem Siebenmeter bestraft wurde, erhöhte Henrik Volkens zum Endstand.

Damit ist die Restorff-Sieben auf Platz 10 gerutscht, der rettende sechste Rang ist vier Punkte entfernt, aber selbst bei zwei Siegen gegen Boostedt (3.) und Lauenburg (4.) nur noch theoretisch erreichbar. Zwar haben die Glinder den direkten Vergleich gegen den derzeit sechstplatzierten MTV Lübeck für sich entschieden, doch mit Wagrien, Wahlstedt und TuS Lübeck II haben drei weitere Konkurrenten mehr Punkte und ein einfacheres Restprogramm.

Tabellenführer Union Oldesloe verlor derweil bei Schlusslicht Lübecker TS mit 23:24 (12:14). LT nahm Sebastian Sielmann und Marc Bode von Beginn an in kurze Deckung. Die Oldesloer wussten dagegen zunächst nichts auszurichten. „Wir waren in Abschluss und Deckung einfach schlecht“, redete SCU-Kreisläufer Ben Reppin nachher Klartext.

Trainer Matthias Ebert ärgerte sich in der Pause so sehr über die Leistung seines Teams, dass seine Ansprache durch die geschlossene Kabinentür zu hören war. Trotzdem lief es nach dem Seitenwechsel nicht besser, in der 48. Minute lagen die Gastgeber 24:17 vorn, dann aber machten sich Konditionsprobleme bei LT (nur sieben Feldspieler) bemerkbar und Union holte Tor um Tor auf. „Leider trafen wir in dieser Phase auch wieder einige falsche Entscheidungen, verpassten es so, die Partie noch zu drehen. Einzig unser Keeper Sönken Eggert hatte an diesem Tag Normalform und uns mehrfach im Spiel gehalten“, so Reppin. Zwischenzeitlich hatte eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung Coach Ebert erst eine Zeitstrafe, dann die Rote Karte eingebracht, so dass er sich den letzten Teil der Partie von der Tribüne aus angucken musste und von dort miterlebte, wie Sven Borchers den 23:24-Anschlusstreffer erst 20 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte. Eine Niederlage, die Union aber nicht von der Spitze stürzen ließ, weil Boostedt verlor (32:34 gegen MTV) und die Holsteinischen Schweiz in Stockelsdorf nur Remis spielte (20:20).

Nichts zu holen gab es für die Frauen der GHG Hahnheide bei Tills Löwen. Die Trittauerinnen kassierten eine herbe 21:40 (13:22)-Niederlage. „Wir hatten enorme Personalprobleme, so dass wir wieder viel umstellen mussten“, führte Merle Langhoff als Erklärung an. Pia Uhlenbrook musste 60 Minuten durchspielen, als zusätzliche Rückraumspielerin stand nur Anna Bielfeldt zur Verfügung, am Kreis nur Laura Gösch. Annika Hoop aus der zweiten Mannschaft unterstützte im Rückraum, Neele Weber fand sich auf der ungewohnten halblinken Position wieder, zudem fiel Jaqueline Heins nach einem Sturz auf die Hüfte nach dem Seitenwechsel aus. Die ehemaligen Zweitliga-Spielerinnen der Löwen kamen so gegen GHG-Torfrau Tini Müller immer wieder zu einfachen Torerfolgen. „Wir haben trotzdem gekämpft bis zum Schluss, aber letztendlich war die gesamte Partie auf unserer Seite eine Mischung aus Probieren, Not-Taktiken und Durchspielversuchen“, umschreibt es Langhoff. EP

LN

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