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SVT-Trainer Sascha Sievers: „Wir sind die Wahnsinnigen vom Dorf“

Todesfelde SVT-Trainer Sascha Sievers: „Wir sind die Wahnsinnigen vom Dorf“

Der SV Todesfelde blickt auf eine erneut sehr gute Saison in der Fußball-SH-Liga zurück.

Todesfelde. Der SV Todesfelde blickt auf eine erneut sehr gute Saison in der Fußball-SH-Liga zurück. Die Mannschaft von Trainer Sascha Bodo Sievers belegte wie im Vorjahr den fünften Tabellenplatz und stellte mit 62 Punkten einen neuen Vereinsrekord auf. Außerdem verteidigten die Blau-Gelben den Segeberger Kreispokal. Die LN haben mit Sievers über die abgelaufene Spielzeit gesprochen, dabei richtet der 39-Jährige den Blick auch schon nach vorn.

Lübecker Nachrichten: Herr Sievers, Ihre Mannschaft hat sich erneut gesteigert. Es gab etliche Vereinsrekorde. Wie lautet Ihr Saisonfazit?

Sascha Sievers : Wir haben vor der Saison einen kleinen Umbruch eingeleitet. Viele erfahrene Spieler sind gegangen. Auch daher ist das Abschneiden nicht hoch genug zu bewerten.

Wir sind eben die Wahnsinnigen vom Dorf und haben das auch immer so kommuniziert. Wir kommen bei uns über die Gemeinschaft und füllen dieses Motto mit Leben.

LN: Zehn Siege in Folge und sogar 13 Partien in Serie ohne Niederlage sprechen eine deutliche Sprache. Gibt es trotzdem noch Aspekte, die Sie unbedingt verbessern möchten?

Sievers: Es gibt immer etwas zu verbessern. Man wird nie das perfekte Spiel zeigen können – egal ob in der Kreisklasse oder der Champions League. Wir haben zum Beispiel dieselbe Anzahl an Gegentoren (55/d. Red.) kassiert, obwohl wir drei Punkte mehr geholt haben. Daran gilt es zu arbeiten.

LN: Wie genau soll das aussehen?

Sievers: Wir hatten immer wieder Probleme in der Luft. Ich hoffe, dass wir unter anderem mit Kai-Fabian Schulz (Neuzugang vom FC Schönberg/d. Red.) auch dabei besser werden. Außerdem wollen wir eine noch größere Kompaktheit haben. Das hat was mit Kommunikation zu tun.

LN: Der Angriff konnte immer wieder glänzen. Morten Liebert sicherte sich mit 37 Treffern die Torjägerkanone, auch Dennis Studt war mit 13 Toren treffsicher. Ist das überhaupt noch zu toppen?

Sievers: Die Offensive hat auch nicht immer optimal funktioniert. Ich wünsche mir, dass wir auch aus dem Mittelfeld heraus torgefährlicher werden. In der Vorsaison traf Oliver Zebold allein 22 Mal.

LN: Wie gestalten Sie Ihre persönliche Sommerpause?

Sievers: Die ist leider nur sehr kurz, wir starten schon am 23. Juni wieder mit der Vorbereitung. In den Urlaub geht es wegen der Arbeit leider nicht. Während der Vorbereitung habe ich aber eine Woche frei. Richtig Pause hat man als Trainer aber sowieso nicht.

LN: Das heißt?

Sievers: Da ist die Kaderplanung, die alte Saison wird auf- und die neue vorbereitet. Dafür werte ich Statistiken aus und überlege, was wir verbessern können – auch im Umfeld. Dann geht’s in den Dialog mit dem Trainerteam, das sich natürlich auch Gedanken macht.

LN: Wie bekommen Sie Arbeit, Familie und Fußballleidenschaft unter einen Hut?

Sievers: Während einer Saison leiden Familie und Freunde. Daher sind meine Freundin und ich in der fußballfreien Zeit als Paar gefordert. Aber mein persönliches Umfeld trägt alles mit, dafür bin ich sehr dankbar.

LN: Schlagt ihr noch einmal auf dem Transfermarkt zu?

Sievers: Zu uns kommt Necati Agdan von den A-Junioren des VfB Lübeck. Er ist Außenverteidiger und der Cousin unseres ehemaligen Spielers Tahir Yavuz, war früher mal bei Trave.

Er komplettiert die Truppe der jungen Wilden bei uns. Es gibt aber weitere Gespräche. Allerdings sind uns andere Vereine finanziell voraus, doch wir haben andere Attribute zu bieten.

LN: Welche?

Sievers: Wir haben gute Kontakte in die Wirtschaft und weitere Bereiche. Das ist heute sicher von Vorteil. Bei uns kann man auch eine großartige Zeit verbringen. Doch wir haben nicht das große Geld, wir bekommen nicht jeden Spieler.

 

LN: Ihr Vertrag wurde unbefristet verlängert. Das gibt’s nicht oft . . .

Sievers: Wir haben ein sehr vertrauensvolles Verhältnis im Verein und reden wie in einer Familie auch über Probleme. Ich bin aber auch Realist und weiß, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem Schluss ist. Aber jetzt bereiten wir uns auf die kommende Saison vor.

Interview: Martin Rehberg

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