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SVT putzt „Harakiri“-Hartenholm

Todesfelde SVT putzt „Harakiri“-Hartenholm

Auch im SH-Liga- Derby beim TuS bleiben die Kicker des SV Todesfelde in der Spur und landen mit dem 6:1 den siebten Sieg in Serie.

Todesfelde. Die Todesfelder waren in diesem Lokalderby erneut nicht zu stoppen. Durch das 6:1 (2:1) beim TuS Hartenholm ist die Mannschaft von Trainer Sascha Sievers nun schon seit sieben Spielen ohne Punktverlust. „Das ist wie ein Traum und einfach geil!“, freute sich der Coach. „Da geht mir als Trainer das Herz auf, wenn ich sehe, wie leidenschaftlich die Jungs agieren, wie sie schwierige Phasen meistern und an kleinen Stellschrauben drehen, um sich selbst aus der Situation zu befreien.“ Was das Team derzeit leiste, sei großartig.

Dabei erwischte der TuS den besseren Start und ging durch Jannik Holz (5.) in Front. Doch in der Folge musste Hartenholms Coach Jörg Schwarzer gleich zweimal verletzungsbedingt wechseln:

Für Christian Voigt (19., Zerrung) kam Bente Bruhn und für Maximilian Kokot (35., Muskelfaserriss) Lasse Peters. „Die frühen Wechsel haben uns aus dem Konzept gebracht“, ärgerte sich Schwarzer, dessen Elf prompt das 1:1 (39.) durch Morten Liebert per Foulelfmeter kassierte. Yannick Chaumont wurde von Christian Jaacks gelegt. „Aus unserer Sicht hätte man auch Freistoß für uns geben können“, so Schwarzer.

Sein Team haderte danach noch lange mit dieser Schiedsrichterentscheidung und war in der Folge nicht konzentriert genug, so dass erneut Liebert (45.) seinen Doppelpack zum 1:2 schnürte — und das Torekonto auf 33 Saisontreffer stellte. „Erst durch den Strafstoß haben wir zurück ins Spiel gefunden, nachdem wir anfangs keinen Rhythmus hatten und verunsichert agierten“, erklärte Sievers.

Mit der Führung kurz vor der Pause habe man sich in eine gute Position fürs weitere Spiel gebracht. Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 63. Minute, bevor die rund 350 Fans wieder ein Tor sahen: Luca Sixtus verwandelte einen Freistoß zum 3:1 für den SVT — und läutete den Auftakt der torreichen Todesfelder Schlussoffensive ein. Dabei schoss Dennis Studt (70., 81.) die Treffer zum 4:1 und 5:1.

Peter Koth (89.) machte nach einem Eckball mit dem 6:1 den Deckel drauf.

„In der zweiten Hälfte haben wir unsere Qualitäten gezeigt, waren viel dichter dran und sind keine Kompromisse eingegangen. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, betonte Sievers. Sein Hartenholmer Pendant Schwarzer ging mit seiner Truppe hart ins Gericht und sagte: „Wir hatten überhaupt keine Struktur und haben Harakiri gespielt. Ohne Ordnung sind wir blindlings drauflos gelaufen, so dass wir Todesfelde zu vier weiteren Toren eingeladen haben. Wir müssen uns heute einen Klassenunterschied eingestehen.“

Der TuS verweilt somit weiterhin auf dem 16. Rang. Doch auf Grund des kollektiven Versagens der Konkurrenz hat Hartenholm dennoch reale Chancen, die Klasse zu halten. Beim SV Todesfelde geht die Tendenz in der Tabelle derweil weiter nach oben, die Elf festigte Platz fünf und könnte sogar noch an Holstein Kiel II vorbeiziehen. Für Sievers kein Grund für übertriebene Euphorie. „Wir bleiben bei unserer Haltung, von Spiel zu Spiel zu denken“, stellte er klar: „Wir machen uns keinen Druck, weil der immer leistungshemmend ist.“

Von Finn Hofmann

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