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Schnelle Wiedergutmachung

Hildesheim Schnelle Wiedergutmachung

Handball-Zweitligist Bad Schwartau überzeugt beim 31:23 gegen Hildesheim.

Hildesheim. „Endlich wieder normal gespielt“ und „letztlich auch in der Höhe verdient gewonnen“: Mit einem 31:23 (18:14)-Erfolg im kleinen Finale über Gastgeber Eintracht Hildesheim sicherten sich die Zweitliga-Handballer des VfL Bad Schwartau zumindest noch Platz 3 beim „Kreiswohnbau-Cup“ – und versöhnten so auch ihren Trainer Torge Greve.

 

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Warme Schulter, gute Trefferquote: Jan Schult erzielte in 40 Minuten Einsatzzeit sechs Tore.

Quelle: König

Der hatte noch am Abend zuvor deutliche Kritik an seiner Mannschaft formuliert, eine schlechte Körpersprache und Einsatzbereitschaft angeprangert nach der 30:31-Niederlage gegen Drittligist VfL Potsdam, durch die Schwartau das Finale gegen Erstliga-Absteiger TuS N-Lübbecke verpasste (der Potsdam 34:21 besiegte). Nun konnte Greve zufrieden feststellen: „Alles was am Samstag gefehlt hatte, war gegen Hildesheim wieder da.“

Nur „zwei, drei Sätze“ hatte er seinem Team im Anschluss an das verlorene Halbfinale noch in der Umkleidekabine mitgegeben, sich am Abend dann mit seinem neuen Co-Trainer Gerrit Claasen ausgetauscht. Er wusste, dass „die Spieler ihre Leistung selber sehr gut einschätzen können und selbst eine hohe Erwartungshaltung an sich haben“. Teilweise gingen sie sogar derart hart mit sich ins Gericht, so Greve, „dass ich sie auffordern muss, nicht zu selbstkritisch zu sein“. Nach dem Frühstück im Teamhotel (in dem alle drei Gastmannschaften untergebracht waren) habe er sie dann „nur noch daran erinnert, was wir uns vorgenommen hatten“.

Das genügte, um Hildesheim deutlich zu besiegen. Wobei neben einer „vernünftigen Abwehrleistung“ und einem „guten Angriffsspiel“ letztlich ausgerechnet der Ex-Hildesheimer Dennis Klockmann im VfL-Tor einen Glanztag erwischte, es mit 15 Paraden auf eine Quote von 40 Prozent gehaltener Bälle brachte. „Wir hatten uns das zweite Halbfinale genau angesehen und anschließend Schussbilder der Hildesheimer Schützen erstellt“, verriet Co-Trainer Claasen, wie gewissenhaft die Vorbereitung auf das „kleine Finale“ dann doch gewesen war.

Ohne die geschonten Martin Waschul und Thees Glabisch (Greve: „In einem Punktspiel wären beide dabei gewesen“) zeigte sich auch das zuvor von Greve explizit kritisierte Kreisläufer-Trio Marius Fuchs, Fynn Ranke, Christoph Schlichting mit „besserer Wurf- und Fehlerquote“ (Greve). Allen voran aber drehte Jan Schult mächtig auf, nachdem er gegen Potsdam nur 15 Minuten gespielt und einmal getroffen hatte. „Am Samstag war ich erst nach 20 Minuten ’reingekommen, da war meine Schulter, die seit dem intensiven Wurftraining vergangene Woche leicht gereizt ist, kalt. Und das bereitete dann Schmerzen“, verriet er. Gegen Hildesheim spielte der 29-jährige Rückraum-Linke von Beginn an, „die Schulter war warm“, und er traf während seiner 40 Minuten Einsatzzeit im Angriff sechsmal.

VfL: Klockmann (1.-60./15 Paraden), Mallwitz n.e. – Schult 6, Hansen 5/4, Wischniewski 5/1, Fuchs 3, Zimmermann 3, Milde 3, Akerman 2, Metzner 2, Ranke 1, Bruhn

1, Schlichting.

Maciej Judycki mit Platz 8 zurück von der U20-EM

Die deutschen U20-Handballer haben bei der EM in Dänemark die Titelverteidigung knapp verpasst. Im letzten Spiel unter Trainer Markus Baur unterlagen die DHB-Junioren im Finale von Kolding mit 29:30 (9:12, 25:25) nach Verlängerung gegen Spanien, das im zehnfachen Torschützen Daniel Dujshebaev, Sohn von Meistertrainer Talant Dujshebaev, den überragenden Spieler hatte.

Ebenfalls ohne abschließenden Erfolg blieb Maciej Judycki aus dem Zweitliga-Team des VfL Bad Schwartau mit der polnischen Auswahl, die im Spiel um Platz 7 gegen Island 33:38 unterlag.

Lediglich in der Vorrunde gelangen Siege gegen die Schweiz (21:18) und Serbien (33:27), der 20-jährige Maschinenbau-Student erzielte seine beiden einzigen Turniertore gegen Frankreich (20:34), als er 25 Minuten zum Einsatz kam. „Ansonsten hatte ich nicht viele Spielanteile“, erzählte Judycki, der gestern Abend wieder in Bad Schwartau eintraf und heute zum VfL-Training will. „Ich war nach meiner langwierigen Schulterverletzung allerdings schon froh, es überhaupt noch in den Kader geschafft zu haben. Allein die intensive, insgesamt achtwöchige EM- Vorbereitung hat mich weit nach vorn gebracht“, zog er eine dennoch positive EM-Bilanz. ing

 ing

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