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Schön wie immer, brutal wie immer

Ratzeburg Schön wie immer, brutal wie immer

Die Jubelschreie der Finisher im Ziel waren beim Ratzeburger Adventslauf noch etwas lauter als sonst: Teils matschige Strecken und fieser Nieselregen bei nur einem lausigen Grad Lufttemperatur forderten den rund 2300 Startern bei der mittlerweile 28. Auflage am Sonntag alles ab.

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Vom Start weg auf dem Ratzeburger Markt vorn dabei: die Küchenseelauf-Sieger Claudius Michalak (Nr. 2732) und Isabell Teegen (Nr. 2640).

Quelle: Foto: Staffen

Ratzeburg. Die „alten Hasen“ wussten genau, was zu tun ist. „Lass’ uns mal bis direkt vor dem Start warmmachen. Sonst frieren wir uns auf dem Markt den Arsch ab“, meinte ein Läufer zu seinem Kollegen auf dem Weg in die Ratzeburger Innenstadt. Um so schneller starteten die rund 2300 Athleten über 7,5 km um den Küchensee beziehungsweise über 26 km um den Ratzeburger See. Erster im Ziel unter 501 Finishern der kleinen Runde war Claudius Michalak (33) vom Lübecker Intersport Mauritz Race Team in 25:10 Minuten vor den Rönnauern Lennart Weckeck (27:20) und Adao Norte da Silva (28:18).

LN-Bild

Die Jubelschreie der Finisher im Ziel waren beim Ratzeburger Adventslauf noch etwas lauter als sonst: Teils matschige Strecken und fieser Nieselregen bei nur einem lausigen Grad Lufttemperatur forderten den rund 2300 Startern bei der mittlerweile 28. Auflage am Sonntag alles ab.

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„Ich bin superhappy“, strahlte Michalak, dessen Start wegen Windpocken ungewiss war. Sein Arzt hatte von der großen Runde abgeraten. „Da er aber weiß, was mir der Adventslauf bedeutet, genehmigte er mir die kleine Runde.“ Damit schloss sich für den 33-Jährigen der Kreis eines turbulenten Jahres: „Beim Silvesterlauf in Mölln und dem Rudererlauf in Ratzeburg hatte ich Bestzeiten hingelegt, musste danach aber wegen Eisenmangels und Bandscheibenproblemen aussetzen. Dann kamen Siege in Heiligenhafen, Malente, auf Fehmarn, in Eutin, beim Lübecker Citylauf, in Bad Segeberg, beim Köhlbrandbrückenlauf und bei der Halbmarathon-Landesmeisterschaft im Rahmen des Lübeck-Marathons. Mit Ratzeburg fängt für mich jetzt die Weihnachtszeit an – es war schön wie immer.“

Bei den Frauen siegte die Rönnauerin Isabell Teegen (27:58) vor ihrer Teamkollegin Johanna Christina Schulz (30:00) und Wiebke Frank (TSV Heiligenhafen/32:51). „Nach den Grundlagen-Einheiten war das ein erster richtig guter Test“, meinte die 24-Jährige Teegen, die 2018 viel vor hat: „Mitte Februar starte ich beim Halbmarathon in Barcelona, dann steht im Sommer mit der Leichtathletik-EM in Berlin das absolute Highlight an. Dort will ich versuchen, über 10000 Meter zu starten.“

Die große Runde um den Ratzeburger See gewann Favorit Mourad Bekakcha (39) von Hamburg Running, der in 1:35:27 Stunden Michalaks Vorjahresbestzeit von 1:33:53 Std. verpasste, vor Patrick Raabe (TSV Bargteheide/1:35:27) und Andreas Lange (LG Braunschweig/1:39:04). „Die ersten zehn Kilometer waren richtig brutal. Die Schuhe wogen im Schlamm gefühlt drei Kilo“, meinte der mehrfache Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften.

„Mir wurde gesagt, dass Ratzeburg ein super Lauf sei und hier immer die Sonne scheinen würde“, meinte Frauen-Siegerin Cecile van der Bent (Lufthansa SV), die bei ihrem ersten Adventslauf-Start gleich in 1:48:01 vor Rebecca Neundörfer (1:53:19) und Lena Rünz(Ratzeburger RC/1:54:49) gewann: „Mit der Sonne hat’s leider nicht geklappt, aber der Lauf war schön, wenn auch teilweise richtig knackig“, meinte die in Hamburg lebende Niederländerin.

„Wirfueryannic“ engagiert sich laufend für Thema Depression im Sport

Erstmals beim Adventslauf dabei waren die Olympiaruderer von Rio 2016, Maximilian Munski und Tobias Franzmann , die für den Verein „Wirfueryannic“

(der Ruderer Yannic Corinth aus Friedrichstadt nahm sich 2016 das Leben) starten und damit aufs Thema Depression im Sport aufmerksam machen. „Nicht schlecht für meinen ersten Lauf. Das hat richtig Bock gemacht“, meinte der Lübecker Munski, der nach 2:28:48 Stunden über 26 km auf Platz 461 finishte. Sogar Fünfter wurde Gregory Schaltegger . Mit Interviews und einer Spendenaktion nutzten Munski & Co. die Gelegenheit, für ihre Initiative zu werben. sta Nähere Infos: wirfueryannic.de

Christoph Staffen

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