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Schrader trifft zum Derbysieg

Schrader trifft zum Derbysieg

Siebenmeter entscheidet umkämpfte Partie in der Handball-Oberliga zwischen Stockelsdorf und Bad Schwartau – VfL-Herren, TuS und ATSV gehen komplett leer aus.

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Matchwinnerin im Derby gegen den VfL mit drei Feldtoren und zwei verwandelten Siebenmetern: ATSV-Zugang Mandy Schrader.

Quelle: Lutz Roeßler

Oberliga, Frauen

„Die Torhüter haben den Ausschlag gegeben.“ Nico Schmidt

ATSV Stockelsdorf – VfL Bad Schwartau 22:21 (12:10). Nach einem typischen Derby waren sich beide Trainer einig, dass ihre Mannschaften erschreckend viele technische Fehler produzierten. Der VfL erzielte das erste Tor, doch Stockelsdorf konterte schnell und zog auf 5:2 (9.) davon. Das war jedoch die höchste Führung in dieser Begegnung, die stets auf Augenhöhe blieb. Beim 13:14 mussten beim ATSV Mandy Schrader und Laura Hirt in kurzer Folge für zwei Minuten auf die Bank. Der VfL spielte in doppelter Überzahl, konnte diese jedoch nicht nutzen. Sie kamen zwar zwei Siebenmeter zugesprochen, doch Annika Kranich konnte beide Versuche abwehren. Dadurch verunsichert hatte der VfL eine Schwächeperiode, die der ATSV zum 18:15 (48.) nutzte. VfL-Coach Adam Swoboda nahm eine Auszeit – und beim 18:18 (53.) war seine Mannschaft wieder dran. So blieb es bis zum 21:21 ehe Schrader 25 Sekunden vor dem Abpfiff einen Siebenmeter zum Siegtreffer verwandelte.

ATSV-Trainer Matthias Steinhoff meinte: „Nach den vielen Verletzten hat sich die Truppe sehr gut geschlagen. Wir konnten immer nachlegen.“ Für den Stockelsdorfer Ex-Trainer und jetzigen Todesfelde-Coach Nico Schmidt, der seinen nächsten Gegner beobachtet hatte, war klar: „Die Torhüter haben den Ausschlag gegeben.“

ATSV: Reimann , Kranich - Schröder (8/3), Schrader (5/2), Gravile (4), Denker (2), Hirt (2), Kahns (1), Treichel, Schreiber, John, Pünner, Kindler.

VfL: Boelcke, Staaß - Kasprzak (9/6), Füllgraf (3), Tank (3), Schlör (2), Nadolni (2/1), Geisteier (1), Hildebrandt (1), Genz, C. Schröder, N. Schröder.

Oberliga, Männer

TSV Hürup – VfL Bad Schwartau II 31:22 (19:10). „Wir haben es dem Gegner leicht gemacht“, sah VfL-Trainer Thomas Steinkrauß im ersten Abschnitt nicht weniger als 18 Fehlversuche seiner Mannschaft. „Anstatt 5:2 in Führung zu gehen, liegen wir 2:5 zurück“, musste Steinkrauß die Gastgeber bis zum 11:3 (19.) davonziehen sehen. In dieser Phase kassierte Kreisläufer Tom Patalas nach einem Foul die Rote Karte. Steinkrauß stellte Christoph Schlichting an den Kreis, womit er allerdings seinen Rückraum schwächte. Der zweite Abschnitt war ausgeglichen: „Da wir unsere Chancen herausgespielt. Die Mannschaft ist jedoch noch sehr jung und wir lernen in jedem Spiel dazu.“

VfL II: Michaelis-Hauswald, Bauche - Ehlers (5), Schlichting (5), Bruhn (4), Mißling (4), Schmidtke (2), Steinfurth (1), Meisner (1), Ketzner, Gebhardt, Müller, Patalas.

 

SH-Liga, Männer

HSG Eider Harde – TuS Lübeck 93 36:28 (16:14). „Da war nichts zu holen“, musste TuS-Coach Daniel Friedrichs eingestehen. Mit nur zehn Feldspielern und einem Torwart war TuS dünn besetzt, dann fielen auch noch Lund (Nasenbluten) und Manthe (Zerrung) aus. „Wir haben spielerisch sicher nicht enttäuscht“, sah Friedrichs bis zur Pause eine Partie auf Augenhöhe. Mit zunehmender Spielzeit ließen jedoch die Kräfte nach und die Gastgeber nutzte jede kleine Unaufmerksamkeit, um daraus Kapital zu schlagen.

TuS: Gauger - Deelmann (6), Wiethölter (6), Molge (4), Frädrich (3), Lund (3), Manthe (2), Boysen (2), Müller (1), Ott (1), Khotsakit.

ATSV Stockelsdorf – TSV Kronshagen 23:29 (12:17). „Wir sind anfangs hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben“, musste Stockelsdorfs Trainer Fabian Jäger zusehen, wie sich die routinierten Gäste einen klaren Vorsprung erarbeiteten. Eine eher träge Abwehrleistung des ATSV, ein schwaches Abschlussverhalten sowie überflüssige Zeitstrafen sorgten für die klare Pausenführung.

Im zweiten Abschnitt organisierte Markus Warschun die Abwehr souverän, und Kreisläufer Frederik Reiss brachte Stockelsdorf auf 19:21 (47.) heran. Kronshagen ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und baute die Führung wieder aus. „Unser Kampfgeist und einige sehr gute Ansätze lassen für weitere Aufgaben hoffen“, bilanzierte Jäger.

ATSV: Ewers, Hein - Grotzky (6), Manthe (6), Reiss (4), Warschun (2), Deckwerth (2), Lund (1), Dohse (1), Thiesen (1), Wilts, Hunger, Weiss.

rl

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