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Schwarzenbekerinnen zweimal im DM-Viertelfinale

Schwarzenbek Schwarzenbekerinnen zweimal im DM-Viertelfinale

Die 84. Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren waren aus vielerlei Hinsicht ein besonderes Event für die Tischtennis-Abteilung des TSV Schwarzenbek: Vier ...

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Die Schwarzenbekerinnen Bianca Dahlke (v. l.), Vivien Scholz, Lena Mollwitz und Sejla Fazlic bei der Deutschen Meisterschaft.

Quelle: Zummach

Bielefeld. Die 84. Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren waren aus vielerlei Hinsicht ein besonderes Event für die Tischtennis-Abteilung des TSV Schwarzenbek:

Vier Damen und zwei Herren vertraten die Europastädter, so viele Athleten stellte kein anderer Verein. Vivien Scholz zog mit Hövelhofs Yvonne Kaiser ins Doppel-Viertelfinale ein, Sejla Fazlic erreichte dank mehrerer Glanzleistungen die Runde der besten Acht im Einzel und krönte damit das Schwarzenbeker Gesamtresultat.

Nach ihrem Ausscheiden gegen die erfahrene Nadine Bollmeier von TuSEM Essen währte die Enttäuschung nicht lange, denn auf dem Weg zur Tribüne musste Sejla Fazlic bereits mehrere Autogramme schreiben.

„Das ist mir vorher noch nie passiert“, schmunzelte sie im freudigen Bewusstsein, dass ihre herausragende Leistung anerkannt wurden. Dem vorausgegangen waren mehrere besonders starke Auftritte.

Optimal eingestellt von ihrem Trainer und Vater Mirsad Fazlic gewann die 16-jährige Athletin aus dem U18-Nationalkader zunächst ihre Vorgruppe und setzte sich in einem mitreißenden Duell in der ersten Hauptrunde gegen Top-Spin-Spezialistin Nadine Sillus vom Zweitliga-Spitzenreiter Uentrop durch. „Das war für die Zuschauer eine besonders attraktive Begegnung“", bilanzierte Vater Fazlic. Über 1000 Fans verfolgten die Wettkämpfe. Doch was folgte, war noch besser: Im Achtelfinale traf seine Tochter auf die zwei Jahre jüngere Natalia Mozler (Schwabhausen). Beide lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Ständige Führungswechsel, lange Ballwechsel und ein unglaubliches Tempo prägten diese Begegnung, bei der Sejla Fazlic einen Matchball abwehrte, ehe sie in der Verlängerung des entscheidenden siebten Durchgangs triumphierte und mit dem Einzug in das Viertelfinale im Damen-Einzel ihr bislang bestes Karriere-Resultat im Einzel erspielte. Und auch gegen Bollmeier hatte sie ihre Chancen (11:13, 15:13, 6:11, 5:11, 4:11). „Wir sind sehr zufrieden, das ist einfach ein Top-Ergebnis, das ich eigentlich erst in einigen Jahren für möglich gehalten hatte“, so A-Lizenz-Trainer Fazlic.

Die Bundesranglistenneunte Vivien Scholz löste ebenfalls hoch verdient das Ticket für das Einzel-Hauptfeld, in dem ihr jedoch das Los auf Anhieb die frühere Mädchen-Europameisterin Chantal Mantz (Schwabhausen) bescherte. Obwohl „Vivi“ nach Kräften dagegenhielt konnte sie dem höheren Druck der Erstliga-Größe nicht dauerhaft standhalten. An der Seite von Yvonne Kaiser (Hövelhof) glänzte die 18-jährige Landesmeisterin jedoch im Doppel: Sie zogen durch einen Viersatz-Erfolg über die Banden-Württembergerinnen Jana Kirner und Ann-Kathrin Ziegler ins Viertelfinale ein, in dem sie erst von den späteren Vize-Meisterinnen Yuko Imamura (Kleve) und Kathrin Mühlbach (Leutzsch) gestoppt wurden (3:11, 7:11, 9:11, 11:13).

Die übrigen TSV-Aktiven, Bianca Dahlke und Lena Mollwitz sowie die Zwillinge Frederik und Moritz Spreckelsen blieben derweil in ihren teilweise besonders stark besetzten Vorgruppen hängen. „Es gab hier keine leichten Gegner, deshalb ist ein Ausscheiden in der Gruppenphase auch kein schlechtes Ergebnis“, ordnete Fazlic die weiteren Resultate ein und ergänzte, dass Lena Mollwitz nur wenige Punkte zum Erreichen des Hauptfelds gefehlt hätten.

Von zumm

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