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Sechs Medaillen im Glaspalast

Ratzeburg Sechs Medaillen im Glaspalast

Je dreimal Bronze und Silber holen Lauenburgs Leichtathleten bei Landesmeisterschaft. Überragend ist Lübecks Rösing.

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Die Ratzeburgerin Anneken Sult (M.) patzte nach starkem Vorlauf im Finale über 60 Meter Hürden und holte am Ende „nur“ Bronze.

Hamburg. Rund 550 Aktive aus den Leichtathletik-Verbänden Schleswig-Holstein und Hamburg kämpften am Wochenende im Hamburger Glaspalast bei den Männern, Frauen und in der U18 um Titel und Medaillen. Letzte Vorbereitungen trafen dabei auch einige vielseitige Athleten hinsichtlich der anstehenden Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften am kommenden Wochenende an gleicher Stelle.

Noch nicht ganz zur alten Form zurückgekehrt ist Schleswig-Holsteins schnellster Sprinter Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbek. Er duellierte sich mit dem Hamburger Michael Hamann, der im Finale seine Vorlaufzeit von 6,86 Sekunden auf die Hundertstel genau bestätigte und Schwab auf den Silberrang verwies. 7,05 bedeutet Jahresbestzeit für den Schulenburger. Gleiches Edelmetall nahm Klubkamerad und Kugelstoßer Ole Paduch mit nach Hause. Er musste sich dem Rönnauer Mehrkämpfer Matthias Prey (14,82 m) beugen und ärgerte sich ein wenig über die an 13 Meter fehlenden acht Zentimeter (12,92.

Eine schnelle Anneken Sult (Ratzeburger SV) zeigte sich im Vorlauf über 60 m Hürden der Frauen. Ihre dort gesprinteten 9,13 Sekunden bedeuteten die zweitschnellste Zeit und persönliche Bestzeit.

Doch nach einem Patzer an einer Hürde im Endlauf blieb ihr „nur“ bronzenes Edelmetall (9,40). Siegerin wurde die Kielerin Anna Luise Charlotte Bomert (8,88) vor Folke Woch (Fahrdorf/9,15). Als Siebte beendete Sult den Sprint über 60 Meter in 8,17 Sekunden. Verantwortlich für die zweite Bronzemedaille in der U18 ist Jón Arved Bode vom Ratzeburger SV. Seine Kugel landete bei guten 13,09 m. Sein Debüt über 400 m in der Halle gab Marlon Vieth. Fast direkt aus dem Skiurlaub kommend kämpfte sich der Ratzeburger mit passablen 50,80 über die zwei Hallenrunden und wurde Fünfter.

Mit zwei Einzelstartern war die LG Schönberg W-S-K präsent. Carlotta Höft begeisterte die Zuschauer mit ihrem hervorragendem Sprungstil und ihrer aufsteigenden Form und notierte mit 1,61 m im Hochsprung eine neue Bestleistung und empfing dafür Bronze. Sie verstärkte auch das jüngste gemeldete U16-Staffelquartett, das über 4 x 200 m einen neuen Kreisrekord (1:53,31 Minuten) erzielte. Über Silber freuten sich mit ihr Pia-Marie Zingelmann, Alicia Schubert und Jennifer Albert. Pia kam bis auf fünf Hundertstel an ihre Bestzeit von 8,39 heran und belegte unter 42 Starterinnen in der Gesamtwertung Platz zehn.

Alles überragende Athletin im Glaspalast neben der Alsterdorfer Sporthalle war die U18-Jugendliche Mareike Rösing (TuS Lübeck) mit viermal Gold und neuen persönlichen Bestleistungen in allen Disziplinen. Rösing stellte sich nach einem Infekt bei den U20-Titelkämpfen diesmal in Top-Form vor. Bereits der Samstag begann mit dem Sieg im Kugelstoßen vielversprechend. Schon im ersten Versuch stieß sie mit 12,58 m Bestweite und steigerte sich nach dem Vorlauf über 60 m (8,00 Sekunden) sogar auf glänzende 13,33 m. Auf das Sprintfinale verzichtete sie. „Da kann sie aber eigentlich noch schneller laufen“, so Landestrainer Dirk Schulz. Titel Nummer zwei folgte in ihrer Paradedisziplin Hochsprung. Nur bei der Einstellung ihrer Bestleistung von 1,73 m musste sie in den zweiten Versuch.

Da war sie längst allein im Wettkampf und flog sogar noch über 1,76. Am Tag zwei legte sie im Finale über 60 m Hürden in 8,78 ein flottes Rennen zu Gold hin, während ihre stärkste Widersacherin Pauline Helm (Wellingdorf) an der dritten Hürde aufgab. „Ich konnte schmerzfrei trainieren und bin es auch jetzt. Ich glaube, deshalb läuft es so gut“, war Rösing glücklich. Während des Hürdenendlaufs, den sie in 5,81 gewann, stand auch noch der Weitsprung auf dem Plan. Dabei kam im sechsten Versuch bei ihrem Siegsprung mit 5,89 der Sechs-Meter-Marke schon sehr nah. Die 16-Jährige geht somit bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften am nächsten Wochenende an gleicher Stätte bestens vorbereitet an den Start.

• Alle Ergebnisse unter www.shlv.de

„Ich konnte schmerzfrei trainieren. Ich glaube, deshalb läuft es so gut.“
Mareike Rösing

bo/ma

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