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Siebenbäumen siegt weiter, Trio geht dagegen leer aus

Siebenbäumen siegt weiter, Trio geht dagegen leer aus

Ommeed Sindi rettet GWS-Fußballern 2:1 gegen Phönix – Schwarzenbek punktet.

Verbandsliga Süd-Ost

GW Siebenbäumen – 1. FC Phönix Lübeck 2:1 (1:0). In einer intensiven Partie kam der Spitzenreiter zu einem knappen Erfolg. Zu Beginn nahm der Gastgeber ordentlich Tempo auf und machte mächtig Dampf. „Holt euch die Punkte“, hatte Coach Jan „Kiste“ Voigt ausgegeben. Nach einem vermeidlichen Abseitstor von Zakaria Salhi (15.) kamen auch die Adlerträger endlich in Fahrt. Doch Timo Gahrmann (18.) und Julian Gerlach (20.) hatten Pech im Abschluss. Ein sehenswertes Solo von Salhi (25.) sorgte für das 1:0. Nach dem Pausentee blieb die Partie spannend, auch taktisch waren beide Teams bestens eingestellt. Den Ausgleich von Gahrmann (82.) hatte sich Phönix redlich verdient, doch Grün-Weiß zeigte eine schnelle Reaktion: Salhi knallte das Leder an die Latte, Ommeed Sindi (85.) schaltete am schnellsten und schob den Abpraller über die Linie zum vielumjubelten Sieg. „Nicht schön, aber erfolgreich“, kommentierte Marco Kalcher, Sportlicher Leiter der Hausherren, das knappe Ergebnis. „Ein glücklicher, aber für mich nicht unverdienter Sieg“.

RW Moisling – SSV Güster 1:0 (0:0). Ein Elfmetertor von Ridvan Sare in der 49. Minute sicherte RWM den schmeichelhaften Sieg, denn in der Nachspielzeit bekam auch Güster einen berechtigten Strafstoß zugesprochen. Den jedoch setzte Hendrik Wurr (90.+5) an den Pfosten, nachdem Al-Hazaa im eigenen Sechzehner übermotiviert Foul gespielt hatte. „Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Moislings Trainer Sven Sercander: „Natürlich ist der Sieg am Ende glücklich, wenn man den Elfmeter bedenkt.“ Brügmann und Morgenstern vergaben im ersten Durchgang für Güster größere Möglichkeiten, nach Wiederanpfiff hatte der SSV zahlreiche Chancen, konnte aber keine davon im RWM-Tor unterbringen.

Büchen-Siebeneichener SV – TSV Travemünde 1:4 (0:2). Zu Beginn schlossen beide Teams eine Art „Nichtangriffspakt“, Chancen waren nicht vorhanden. Sprichwörtlich aus dem Nichts ging der Gast in Front. Ein missglückter Abstoß von Keeper Jan Nessler fiel Michel Beckmann (17.) direkt vor die Füße, dieser fackelte nicht lange und schoss aus knapp dreißig Metern flach in die Maschen.

Fortan stand der TSV defensiv sehr sicher, die Hausherren hatten offensiv weiterhin wenig zu melden. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Frederik Rocksien. Nach dem Wechsel wehrte sich der BSSV gegen die drohende Niederlage, Phil Ross (55.) zog haarscharf am Pfosten vorbei. Endlich wurde die Dreller-Elf für ihr Engagement belohnt. Ross bedient Philipp Tastekin (57.), der nur noch abstauben musste.

Doch nur zehn Minuten später waren alle Hoffnungen verflogen. An der Außenlinie erlief Bastian Zeh das runde Leder und lupfte ihn sehenswert über Nessler zur Entscheidung (65.). Jan-Niklas Beckmann (87.) machte den Sack endgültig zu, zuvor traf Ross (82.) nur das Aluminium. „Vielleicht geht der Sieg zu hoch aus, doch Travemünde hat mehr investiert“, sagte Patrick Winkler, Sportlicher Leiter des BSSV.

Eintracht Groß Grönau – Sereetzer SV 0:2 (0:1). Nach acht Wochen konnte der neue Sereetzer Trainer Kai Achilles endlich einen Sieg bejubeln. Das Tabellenschlusslicht ist in dieser Saison Angstgegner der Grönauer, schon das Hinspiel konnte der SSV gewinnen, damals war noch Björn Blechenberg Trainer der Gäste. Bereits in der zehnten Minute schoss Philipp Jahrling das 1:0. Die Eintracht hätte in den ersten Minuten in Führung gehen können, doch der Ball wollte nicht ins Tor. „Da hatten wir Glück“, gestand auch Achilles. „Wir hätten aber sogar noch mehr Tore machen müssen.

Ich hoffe, dass uns dieser Erfolg Rückenwind gibt. Den Jungs ist ein großer Stein vom Herzen gefallen.“ Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Berndt (52.) auf 2:0. In der Schlussphase wurde der Sereetzer Derevjanko (82.) wegen Ballwegschlagens noch mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen.

Landesliga Hamburg

USC Paloma – SC Schwarzenbek 1:1 (0:1). Bitteres – am Ende aber verdientes – Remis für das Tabellenschlusslicht. Die Schwarzenbeker führten bei der Premiere von Erdinc Özer durch ein Eigentor von Krause (26.) lange mit 1:0, ehe Verteidiger Fabian Hartmann in der zweiten Minute der Nachspielzeit die Rote Karte wegen einer Notbremse sah und Denny Schiemann den fälligen Foulelfmeter verwandeln konnte. rmü/SöGo/sta

LN

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