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Springt Rösing erneut zum Titel?

Lübeck Springt Rösing erneut zum Titel?

Nach ihrem U18-Meisterstück 2016 will Lübecks beste Mehrkämpferin bei der Hallen-DM in Hamburg nun auch imU20-Feld den „Heimvorteil“ nutzen.

Lübeck. Nach zwei Wochenenden in Folge mit Leichtathletik-Landesmeisterschaften geht’s morgen ab 10 Uhr und Sonntag ab 10.30 Uhr im Hamburger „Glaspalast“ um die nationalen Mehrkampftitel der Frauen und Männer sowie der U18- und U20-Talente. An den Deutschen Meisterschaften nehmen drei Lübecker Allrounder teil – ein DM-Novum. Nicht mitwirken kann hingegen, wie berichtet, John Schlegel (Ahrensburger TSV), der vergangene Woche beim Stabhochsprung einen doppelten Außenbandriss am rechten Sprunggelenk erlitt, als er unglücklich auf dem rechten Fuß landete. „Das hört sich nach einem Anfängerfehler an. Aber ich bin da zum ersten Mal mit einem weicheren Stab gestartet, da hat dann die Rotation nicht gepasst und ich konnte nicht mehr auf dem Rpcken landen“, reagierte Schlegl jetzt auf entsprechende Kritik. Der MRT-Check, bei dem weitere verletzungen ausgeschlossen werden sollen, erfolgt erst nächste Woche.

 

LN-Bild

Landung in vertrauter Umgebung: 2016 sprang Mareike Rösing in Hamburg jeweils 5,89 m weit, um Landesmeisterin und DM-Champion im U18-Fünfkampf zu werden. Am Sonntag peilt sie den U20-Titel an.

Quelle: Foto: Michael Ahnfeldt

Von den drei Lübeckerinnen startet Mareike Rösing für den TuS 93 im U20-Feld, Finja Rattunde (U18) und Janina Lange (Frauen) vertreten den MTV – alle in neuen Altersklassen. Rösing greift am Sonntag an. Sie gewann im Vorjahr an gleicher Stelle mit DLV-Hallenbestleistung von 4120 Punkten die U18-DM im Fünfkampf. Auch in der U20 gehört die 17-Jährige unter sieben Mitbewerberinnen zum Favoritenkreis, obwohl die Hürden acht Zentimeter höher sind, sich das Kugel-Gewicht von drei auf vier Kilogramm erhöht hat.

„Mareike ist allerdings relativ spät in die spezielle Vorbereitung gegangen, daher liefen die Disziplinen bisher nicht eben überragend“, berichtet Landestrainer Dirk Schulz: „Sie ist deutlich schneller geworden, muss das etwa im Weitsprung aber erstmal in Weite umsetzen.“

Noch hapere es mit der Abstimmung. Ihr letzter Weitsprungversuch bei der Frauen-LM war jedoch ein Brustlöser. „Sie wollte unbedingt eine gute Weite springen, mühte sich etwas, um dann im letzten Versuch mit großem Willen, wie Mehrkämpferinnen ihn nun mal haben, auf starke 5,94 Meter zu fliegen. Jetzt geht sie mit einem guten Gefühl in die DM“, betont Schulz, der einmal wöchentlich mit Rösing ins Sport- und Bildungszentrum nach Malente fährt und in den Ferien auch im Hamburger „Glaspalast“ trainiert. Überhaupt läuft das Zusammenspiel von Rösing und Schulz gut. Der Coach ist Oberstudienrat an der Oberschule zum Dom, Rösing dort Schülerin. Es ist eine glückliche Fügung, dass der Siebenkampf-Landestrainer seine hoffnungsvollste Athletin nicht nur in seiner Trainingsgruppe hat, sondern auch in Freistunden mal eine Einheit einlegen kann, um so auch das Handicap zu kompensieren, dass die 17-Jährige an ihrer sportlichen Vielfältigkeit (noch) nicht an einem zentralen DLV-Stützpunkt arbeiten kann. Das soll zumindest bis zum Abi so bleiben. Zumal es ja bisher auch so für die deutsche Spitze reicht – obwohl die nationale Konkurrenz teilweise in Leistungszentren oder Internaten bessere Bedingungen vorfindet. „Wir freuen uns darüber, den hervorragenden Kraftraum der Lübecker Ruder-Gesellschaft mitnutzen zu können“, sagt Schulz angesichts der ansonsten eingeschränkten dezentralen Möglichkeiten. Das Saisonziel der 17-Jährigen lautet indes ganz klar: „Im Sommer möchte ich an der U20-EM im italienischen Grosseto teilnehmen.“

Ein Platz unter den besten Acht in Hamburg ist für Finja Rattunde in Reichweite. Auch sie trainiert in Absprache mit Heimtrainer Jens Scheppler regelmäßig mit Dirk Schulz. Bei der DM zählt sie zum jungen U18-Jahrgang mit 14 Athletinnen, beginnt morgen (10.30 Uhr) mit dem 60-m-Hürdenlauf und sagt: „Ich freue mich auf den Wettkampf und bin gespannt, wie es in der neuen Altersklasse läuft.“

Die aus Hamburg zum MTV gewechselte Janina Lange qualifizierte sich Anfang Januar in Halle als Mitteldeutsche Meisterin mit 3366 Punkten für die DM. Die Physiotherapie-Studentin war allerdings geschwächt, dürfte ihre Punktzahl noch steigern und ist am Sonntag ab 10.30 Uhr eine von 21 Frauen.

Michael Ahnfeldt

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