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Starker Start der Handballer, aber heute wartet Polen

Rio de Janeiro Starker Start der Handballer, aber heute wartet Polen

Verschmitzt lachend und mit einem „Ich hab' euch schon alle gesucht“-Spruch zu den Journalisten umkurvte Dagur Sigurdsson die Metallgitter in der zugigen Mixed-Zone.

Rio de Janeiro. Verschmitzt lachend und mit einem „Ich hab' euch schon alle gesucht“-Spruch zu den Journalisten umkurvte Dagur Sigurdsson die Metallgitter in der zugigen Mixed-Zone. Da, wo direkt nach den Wettkämpfen gefühlsechte Informationen gefragt sind, zeigte sich der Bundestrainer nach dem Auftaktspiel der deutschen Handballer, dem 32:29 gegen Schweden, entspannt wie lange nicht: „Die Erleichterung ist sehr groß.“

189 Tage nach EM-Gold in Polen sind die „Bad Boys“ in der Spur zum Viertelfinale. Und es gibt noch eine frohe Botschaft: Das befürchtete Chaos nach den Regel-Änderungen blieb aus. „Es ist immer noch Handball, kein komplett anderes Spiel, schon gar keine Revolution“, befand Sigurdsson.

Vor gut 6000 Zuschauern, darunter die Hockey-Männer, brauchte das „weiße Ballett“, einige Zeit, um seinen Zauber zu entfalten, lag schnell 1:4 zurück (5. Minute). „Wir haben uns in die Partie gebissen“, fand der Gummersbacher Julius Kühn, mit acht Treffern bester Werfer. Der Ausfall des Kieler Rückraum-Shooters Lukas Nilsson (7./Fußverletzung) und des Flensburger Abwehrchefs Tobias Karlsson (39./Rote Karte) spielte den Deutschen dabei ins Blatt. „Das war mitentscheidend“, sagte Sigurdsson, den zudem freute, dass seine Jungs in der entscheidenden Phase kühlen Kopf bewahrt hatten.

Die Deutschen waren auch das Team, das bis dato die umstrittene Regel des siebten Feldspielers am besten umgesetzt hatte. Mal mit drei, mal mit zwei Kreisläufern agierend, mal in Über-, mal in Unterzahl. „Komische Varianten“, nannte sie Sigurdsson, aber erfolgreiche. Mehr noch: Die Schweden ihrerseits wurden mit zwei Treffern ins verwaiste Tor überrascht.

Doch die Regeln bleiben umstritten. Heiner Brand, Bundestrainer a.D., in Rio als Tourist unterwegs, sieht sie mit Skepsis. „Grundsätzlich finde ich sie gut.“ Damit meint er das passive Spiel, auch die Verletztenregel. „Da wurde mir zu oft Zeit geschunden.“ Aber, vom siebten Feldspieler hält er „rein gar nichts“. Das Spiel ohne Torhüter ist für ihn kein Handball mehr. „Die Deckung kann nicht mehr offensiv spielen, im Angriff wird nur noch zwischen acht und zehn Metern auf die Kiste geknallt.“

Die Deutschen fühlen sich derweil im Turnier „angekommen, mehr aber nicht“, so Fabian Wiede. „Es war nur ein Sieg.“ Einer, der Lust auf mehr macht – heute gegen Polen (16.30 Uhr/MESZ).

jek

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