Kiel. Dennoch wurde das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von lediglich 25 000 Euro abgeschlossen.

„Ursache sind die Prämienzahlungen an die Spieler bei drei Titeln. In der Champions League haben wir ein halbe Million Euro an Prämien eingenommen“, sagte Vereinssprecher Christian Robohm am Dienstag der dpa. Aufsichtsratsvorsitzender Hinrich Vater ergänzte: „Handball ist nicht Fußball. Bei uns gibt es keine riesigen Summen für Titel.“ Im Jahr zuvor wies die THW-Bilanz eine Verlust von 500 000 Euro aus.

Die Kieler wollen ihr Budget für 2013/2014 trotz problematischer Akquise nicht senken. „Der Etat wird bei 9,5 Millionen Euro bleiben. Sicherlich wird es nicht leichter, diesen Etat auf die Beine zu stellen, weil das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist“, sagte Geschäftsführer Klaus Elwardt den „Kieler Nachrichten“ (Dienstag). Für die Gesellschafter des Vereins stünden nicht die Erlöse im Vordergrund. „Unsere Titel sind ihre Gewinne.“

dpa