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TSG-Damen landen 35:9-Kantersieg

Wismar TSG-Damen landen 35:9-Kantersieg

Wismarer Oberligist deklassiert Berliner TSC / Stella Hasselfeld (17) gibt Heimdebüt im Tor.

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Henrike Bibow (M.) erzielte mit acht Toren die meisten Treffer im TSG-Team. FOTOS (2): DANIEL KOCH

Wismar. Einen Kantersieg landeten die Oberliga-Handballerinnen der TSG Wismar vor 400 Zuschauern gegen den Berliner TSC in der Sporthalle an der Bürgermeister- Haupt-Straße. Das Team von TSG- Trainer Christoph Nisius besiegte den Traditionsklub mit 35:9. Schon zur Halbzeit lagen die Wismarerinnen klar mit 18:4 in Front. Bei etwas mehr Konzentration hätte der Sieg noch viel höher ausfallen können. Über 60 Minuten war es eine einseitige Partie. Die Gäste aus der Hauptstadt waren den Hansestädterinnen zu keinem Zeitpunkt gleichwertig.

LN-Bild

Wismarer Oberligist deklassiert Berliner TSC / Stella Hasselfeld (17) gibt Heimdebüt im Tor.

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Christoph Nisius war mit der Gesamtleistung seiner Mädels zufrieden. Denn nach der 22:29-Niederlage beim VfV Spandau vor einer Woche hatte der Trainer von seinem Team eine Trotzreaktion gefordert.

„Vom Ergebnis her war es erwartet. Ich bin insgesamt mit der Leistung des Teams zufrieden“, so Nisius. „Die Mädels haben das umgesetzt, woran wir in den letzten drei Wochen gearbeitet haben: Tempo, Risikofreudigkeit und Mut“, ergänzte der TSG-Trainer. Trotzdem gefiel ihm nicht alles: „Hin und wieder schlich sich in unser Spiel der kleine ,Schlawiener’ ein. Anfang der zweiten Halbzeit waren wir in unseren Aktionen zu nachlässig. Wir hatten da nicht den unbedingten Willen, den Gegner anzupacken“, kritisierte Nisius.

Für die 17-jährige Stella Hasselfeld wird dieses Spiel ein unvergessenes Erlebnis sein. Die A-Jugendspielerin gab bei den Frauen der TSG ihr Heimdebüt und wurde für jede gelungene Aktion von ihren Mitspielerinnen auf der Bank frenetisch gefeiert. Ab der 44. Minute wurde sie für Justine Steiner beim Stand von 24:5 ins Tor beordert. Die etatmäßige zweite Torhüterin Tina Schultz hat sich eine Rippe angebrochen und fällt noch weiter aus.

„Stella hat ihre Sache sehr gut gemacht. Sie hatte keine Angst, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Drei Bälle konnte sie halten“, lobte Co-Trainerin Maryna Bratenkowa, ehemalige Torhüterin der TSG.

Sie spielte damals in der ersten, zweiten, aber auch in der dritten Liga, wenn sie gebraucht wurde. „Natürlich war ich aufgeregt. Vor so vielen Zuschauern habe ich vorher noch nicht gespielt. Die Stimmung in der Halle war überragend. Die Mannschaft hat mir Mut gemacht. Die Anfeuerungsrufe und der Beifall haben mir Selbstvertrauen gegeben“, sagte die 17-Jährige nach der Partie.

Ihr Einsatz in der Oberliga soll nicht der Letzte sein. „Wir geben unseren A-Jugendspielerinnen die Chance, sich schneller weiterzuentwickeln. Deshalb können sie ab jetzt immer mittwochs mit den Frauen mittrainieren. Unser Ziel ist es, aus dem eigenen Nachwuchs Spielerinnen für die erste Mannschaft zu entwickeln“, meinte Maryna Bratenkowa.

Für Julia Wilhelm war nach 24 Minuten allerdings Schluss. Bei einer Aktion am gegnerischen Kreis verletzte sie sich am rechten Daumen und musste bandagiert werden. Obwohl sie weiterspielen wollte, ließ der TSG-Trainer sie auf der Bank sitzen. „Ich hätte so gerne weiter gemacht, aber die Gesundheit geht nun einmal vor“, so die 31-Jährige. Einen starken Auftritt hatte Henrike Bibow.

Sie erzielte mit acht Toren die meisten Treffer für ihr Team. Dreh- und Angelpunkt war aber wiederum Vivien Bartlau. Die Rückraum-Spielerin steuerte sechs Tore zum 35:9-Erfolg bei und sorgte für viel Unruhe am Kreis.

Die TSG-Damen legten gleich zu Beginn des Spiels los wie die Feuerwehr. Nach zehn Minuten lagen sie mit 5:1 in Führung und bauten diesen Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich aus. Vor allem die schnellen Konter stellten die Berlinerinnen vor unlösbare Aufgaben. Diesem Tempo war die junge TSC-Mannschaft nicht gewachsen. Lediglich Anfang der zweiten Halbzeit konnten die Gäste aus der Hauptstadt das Ergebnis in Grenzen halten. In dieser Phase erzielten die Wismarerinnen in zehn Minuten nur fünf Tore. Mitte der zweiten Halbzeit nahm Trainer Nisius dann Vivien Millrath, Eleni Evangelidou und Stefanija Misevska aus dem Spiel auf die Bank. „Bei diesem Spielstand wollte ich etwas anderes probieren und sehen. Stammspieler gibt es bei mir nicht“, so der Trainer.

Statistik

TSG Wismar: Steiner, Hasselfeld - Krohn 3, Tegler 1, Bibow 8, Martin 1, Wilhelm 1, Dürl, Pinkohs 4/1, Powierski 3, Bartlau 6, Millrath 6/2, Evangelidou 1, Misevska 1

Schiedsrichter: Marcel Bentzin, Jens Fischer

Zeitnehmer: Frank Schünemann Zuschauer: 400

Verwarnungen: Misevska, Dürl, Bibow / Nöthlich, Behrendt, Schwenterley, Dannies

Zwei-Minuten-Strafe: Bartlau, Dürl, Tegler / Nöthlich, Kowal, Gorka

Spielfilm: 6:1 (12.), 9:1 (14.), 11:1 (16.), 12:2 (20.), 15:2 (25.), 18:3 (30.) – 20:5 (37.), 22:5 (39.), 24:5 (44.), 30:7 (50.), 32:9 (53.), 33:9 (55.), 35:9 (60.)

Peter Preuß

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