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Tendenz geht nach oben

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Mit zwei Siegen schöpft das Handball-Trio aus Bad Schwartau und Stockelsdorf neuen Mut im Kampf um den angepeilten Oberliga-Erhalt.

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„Das war eine gute Mannschaftsleistung.ATSV-Trainer Matthias Steinhoff

Oberliga, Männer

 

LN-Bild

Wertvolle Verstärkungen: Keeper Marino Mallwitz (l.) und Linkshand Antonio Metzner aus dem Schwartauer Zweitliga-Kader gehören beim klaren Heimsieg über Hamburg-Nord zu den VfL-Matchwinnern.

Quelle: Fotos: Garve/nuppenau

VfL Bad Schwartau II – SG Hamburg-Nord 31:21 (15:8). „Das war unsere beste Saisonleistung“, befand Trainer Thomas Steinkrauß nach dem Spiel und war nach dem fünften Saisonsieg sichtlich erleichtert. Bis zum 10:2 (13.) konnte sich seine VfL-Reserve nach forschen Start bereits vorentscheidend absetzen und hatte das Geschehen vor 75 Zahlenden fest im Griff. „Torhüter und Deckung waren stark, das Tempospiel und die zweite Welle klappten. Wir haben den Ball laufen lassen und immer den besser postierten Mitspieler gesehen. Die taktischen Vorgaben wurden optimal umgesetzt“, hob Steinkrauß die positiven Aspekte hervor.

Nach dem 18:12 (37.) legte der VfL noch einmal einen Zwischenspurt ein und zog mit einem 6:0-Lauf auf 24:12 (46.) davon. „Wir haben in einigen Phasen etwas den Kopf verloren, aber immer schnell ins Spiel zurück gefunden. Die Saison ist jedoch noch sehr lang, und jedes Spiel wird nicht so laufen wie dieses. Es gibt noch viel zu tun“, mahnte Steinkrauß mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt, auch wenn seine Reserve vorerst auf Rang neun kletterte.

VfL Bad Schwartau II: Mallwitz (1), Haß - Metzner (8), Möller (5/2), Jung (4), Steinfurth, Bruhn (je 3), Patalas, Meisner (je 2), Schmidtke, Mißling, Kohl (je 1), Schröder.

Oberliga, Frauen

TSV Ellerbek – ATSV Stockelsdorf 23:24 (11:13). „Das war eine gute Mannschaftsleistung“, freute sich ATSV-Trainer Matthias Steinhoff nach dem Abpfiff über den zweiten Auswärtssieg. Gestützt auf eine starke Abwehrleistung und eine überragende Annika Kranich zwischen den Pfosten, legte „Stodo“ mit dem 4:0 durch Kristin Schröder (5.) ein Blitzstart vor. Auch wenn die Gastgeberinnen neun Minuten später zum 5:5 ausgleichen konnten, war es der ATSV, der immer wieder vorlegte und mit einer verdienten Führung in die Pause ging.

Eng blieb es im zweiten Abschnitt. Als Laura Hirt eine Zeitstrafe verbüßen musste, gelang den Gastgeberinnen in Überzahl zwar die erstmalige Führung zum 17:16 (43.), die auch bis zum 18:17 (45.) anhielt. Zwei Siebenmeter-Treffer in Folge durch Susen Langanke brachten den ATSV wieder „in Vorhand“. Ellerbek kam zwar immer wieder zum Ausgleich, so auch beim 23:23 (58.). Doch mit dem allerletzten ATSV-Angriff schaffte dann Kristin Schröder 20 Sekunden vor dem Abpfiff den viel umjubelten Siegtreffer.

„Diesmal haben unsere Routiniers fast durchgespielt, und das haben sie gut gemacht. Die Einwechslungen haben keinen Bruch ins Spiel gebracht, und in dieser Verfassung dürften wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen“, ist Steinhoff zuversichtlich, dass die Mannschaft diesen Aufwärtstrend fortsetzen kann.

ATSV Stockelsdorf: Kranich - Langanke (6/4), Schröder (5), Mitschker (4), John, Stapelfeldt (je 3), Lang (2), Gravile (1), Treichel, Schreiber, Pünner, Kahns, Hirt, Kindler.

VfL Bad Schwartau – SC Alstertal-Langenhorn 15:32 (9:13). Das 0:1 durch Johanna Miegel nach 57 Sekunden verwandelte Sina Schlör zwar noch in ein 3:1 (4.). Aber danach folgte eine zehnminütige Ladehemmung, so dass sich Alstertal erst auf 6:3 und dann bis auf 12:6 (25.) absetzte. Der VfL konnte zwar bis zur Pause etwas verkürzen, doch die Gäste brauchten im zweiten Abschnitt nur neun Minuten, um auf 20:10 zu enteilen. Allzu durchsichtig war das Schwartauer Spiel – und mit zu vielen technischen Fehlern behaftet, die sofort bestraft wurden. „Gegen den Tabellendritten reicht eine solche Leistung nicht aus“, sah Trainer Adam Swoboda zwar das Bemühen seiner Mannschaft, doch ohne Regisseurin Karolina Kasprzak fehlte ihr der Kopf. Nach dem 14:23 (49.) resignierte der VfL, und die Gäste warfen sieben Toren in Folge.

VfL Bad Schwartau: Boelcke, Simone Reese, Staaß - Nadolni (6/5), Schlör (4), Carina Schröder (2), Tank, Füllgraf, Genz (je 1), Geisteier, Patricia Reese, Röwe, Carolin Schröder, Kobbe. rl

LN

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