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Titel für Nagel und Czwalina

Bad Segeberg Titel für Nagel und Czwalina

Das 69. Landesturnier ist Geschichte, die Blickrichtung beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein geht Richtung 2018, dann wird das Turnier in Bad Segeberg 70 Jahre alt und aus diesem Anlass soll durchaus gefeiert werden. Mitfeiern können viele wie Carsten-Otto Nagel, einer der besten Springreiter in Schleswig-Holstein und Hamburg – und seit Sonntag auch Landesmeister der Springreiter.

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Carsten-Otto Nagel sichert sich beim 69. Landesturnier in Bad Segeberg den Titel auf seiner Schimmelstute „Womanizer“.

Quelle: Foto: Huber

Bad Segeberg. „Ich bin hier schon so oft geritten, aber tatsächlich ist das, glaube ich, erst meine zweite Meisterschaft“, grübelte der 55-Jährige aus Wedel nach dem geglückten Coup. Gewünscht hatte er sich das, vielleicht wäre der Sieg im Großen Preis noch das „Sahnetüpfelchen“ gewesen. Den Triumph in der dritten und letzten Wertungsprüfung holte sich allerdings Michael Grimm aus Bargenstedt mit „Vanea C“

und freute sich diebisch über sein gelungenes Stechen – fehlerfrei und einfach ein wenig schneller als Nagel und seine Schimmelstute „Womanizer“. Bei der Siegerehrung drehte Nagel einmal den Kopf nach links und auch nach rechts, grinste und sagte: „Glückwunsch.“ Das galt sowohl Landesmeisterin Inga Czwalina aus Fehmarn, die wieder einmal mit überlegten und schönen Runden auf „Armata“ eine Medaille geholt hatte, als auch seiner Stallkollegin Svenja Herz. Die Tochter von Kaffeekönig Michael Herz hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter nach vorn gearbeitet, am Sonntag war der Lohn der Mühe Bronze mit „Alicia SN“. Und auch Simon Heineke (Holm) steuerte ein Herz-Pferd – „Qubo“ – auf einen Medaillenplatz, nämlich zu Bronze in den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg.

Wem die Zukunft gehören wird, das wurde auch beim 69. Landesturnier deutlich. Die Jungen Reiter und Junioren scharren buchstäblich mit den Hufen. Sven Gero Hünicke aus Fehmarn etwa, der hinter Teike Carstensen (Sollwitt) auf „Sunshine Brown“ Silber holte. Henry Delfs aus Lübeck, der mit „Carrington D“ den Bronzeplatz belegte und bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Silber gewonnen hatte. In manchen Familien verteilt sich der Erfolg gleichmäßig. Teike Carstensens jüngere Schwester Beeke gewann den Titel bei den Junioren. Bedenkt man, dass beide Schwestern noch einen springreitenden jüngeren Bruder – Tjade – haben, dann darf man schon vermuten, das der Name Carstensen weiterhin eine gewichtige Rolle spielen wird.

Voraussetzung ist, dass alle immer auch gute Pferde haben. Das ist im Jugendbereich in Schleswig-Holstein aktuell kein Diskussionsthema im Springen, in der Dressur schon. Während die Nachwuchsreiter im Springen den Löwenanteil der Medaillengewinner bei den Deutschen Jugendmeisterschaften stellte, ist im Dressurbereich noch Luft nach oben.

„Wir brauchen die guten Pferde“, sagt Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes. Eine Herausforderung, der Reiterinnen und Reiter auch bundesweit immer wieder gegenüber stehen. Die sehr guten Pferde werden immer mal wieder auch verkauft, Pferde „made in Germany“ sind begehrt im Ausland und teuer. Dass die 27 Jahre alte Friederike Hahn aus Tangstedt, die mit dem riesigen Hannoveraner „Frizzanto“ erstmals Dressur-Gold gewinnen konnte, verdankt sie dem Einsatz ihrer Eltern, die die Tochter wo immer es geht unterstützen und vor allem nicht vom Pferdehandel und der Ausbildung leben.

Eine Besonderheit des Landesturniers sind die Abteilungswettkämpfe. Teamgeist in der Individualsportart Reiten sind höchst beliebt. 31 Erwachsenen-Abteilungen und 25 Junioren-Mannschaften traten in Bad Segeberg an, das gibt es nirgendwo sonst in Deutschland. Bei den Junioren gewann der RuFV Garstedt-Ochsenzoll erstmals vor einem stark auftretenden Lübecker Reiterverein. Bei den Erwachsenen holte sich Fehmarn wieder die Landesstandarte. Zum wievielten Mal konnte keiner auf dem Platz beantworten. Bekannt ist nur, dass die Landesstandarte überdurchschnittlich häufig auf der Ostseeinsel war. . .

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