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Titeljagd und Aufstiegsträume

Handball in SH Titeljagd und Aufstiegsträume

Handballtreff mit Kiel, Flensburg und erstmals auch Schwartau. Es ging um Saisonziele, Baustellen, die Hallen, Fußball und Richtmikrofone.

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Handball-Quintett: VfL-Trainer Torge Greve und Manager Michael Friedrichs, THW-Coach Alfred Gislason (Manager Theo Storm ist im Urlaub), SG-Coach Maik Machulla und Manager Dierk Schmäschke (v.l.).

Quelle: Lühn

Neumünster. „Saisonende. Der THW ist Meister, Flensburg Pokalsieger und die Rhein-Neckar Löwen gewinnen die Champions League. Würden Sie das unterschreiben?“ Mit der Frage konfrontiert, kratzte sich Alfred Gislason am Kinn, meinte dann: „Meister ist immer unser Ziel, aber wer da vorn ist, ist auch in der Champions League vorn.“ Und dann legte sich der THW-Coach doch fest: „Ich wäre damit sehr zufrieden.“ Nach zwei Jahren ohne Meisterschale lechzt der Isländer und der auf Erfolg getrimmte THW nach dem Titel. Auch, weil der Auftakt missglückt ist, das Supercup-Finale gegen die Rhein-Neckar Löwen unglücklich mit 30:32 nach Siebenmeterwerfen verloren ging. Der Ärger darüber, er war Gislason auch 18 Stunden danach noch anzumerken: „Wir haben es selbst verschuldet, aber guten Handball gezeigt.“

In Neumünster beim Handball- Treff der schleswig-holsteinischen Sportjournalisten mit dem THW Kiel, der SG Flensburg-Handwitt und erstmals auch Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau standen Manager und Trainer der Vereine wenige Stunden vor dem Saisonstart Rede und Antwort. So verriet Flensburgs Cheftrainer-Novize Maik Machulla, dass er vor dem ersten Heimspiel am Sonntag „sehr angespannt“ ist, „ja auch aufgeregt. Das ist ein ganz anderer Druck. Aber ich freue mich auf die große Herausforderung“. Nur die Frage nach den großen Fußstapfen, die Vranjes hinterlassen hat, könne er nicht mehr hören.

Gislason erklärte, dass er im Oktober auf die Rückkehr seines verletzten Käptns „Dule“ Duvnjak hofft. Am Kreis sieht er noch die größte Baustelle. „Wenn Toft Hansen nicht wieder fit wird, und das war er im Vorjahr selten, haben wir da ein Problem.“ Einen Last-Minute-Einkauf schloss er aber aus.

1. Liga – das ist bis 2020 das Schwartauer Ziel. „Der Weg ist sehr weit, die Kluft zwischen den Ligen riesengroß“, sagte Coach Torge Greve. „In dieser Saison wollen wir erst einmal Platz sechs aus dem Vorjahr bestätigen, ein zwei Ränge schlechter sind auch nicht schlimm. Danach sehen wir weiter.“

Der Handballtreff wurde zum Streifzug über viele Felder. Thema Titelkampf. „Wir wollen um alle drei Titel mitspielen“, erklärte SG-Chef Dierk Schmäschke. Gislason sieht keinen Dreikampf mehr: „Die Spitze ist breiter. Melsungen, Magdeburg und Berlin sind dran.“

Thema HSV. Darin sind sich alle einig: „Wir würden uns wünschen, dass der HSV schnell zurückkommt, auch Schwartau. Schleswig-Holstein ist Handball-Land“, sagte Schmäschke, der auch von SG-Plänen berichtete über eine Erweiterung der Flens-Arena. In Lübeck wünscht sich VfL-Manager Michael Friedrichs gar eine neue Halle: „Für die erste Liga brauchen wir eine Halle mit einer Kapazität größer als 4000 Zuschauer.“

Gislason hatte derweil so seine eigenen Ansichten zum Anwurf zur Mittagszeit („Ich hoffe nur, die Jungs kommen nicht direkt aus dem Bett zum Spiel“), den Richtmikrofonen zur Trainer-Bank („Meine Jungs lernen jetzt isländisch“) und zur Sportförderung durch die Politik im Land („Seit zehn Jahren versuchen wir ein Nachwuchszentrum zu bekommen. Wo wird es gebaut? Privat in Altenholz. Aber auf dem Rathausbalkon neben uns habe ich die Politiker jedes Jahr gesehen“). Den Aufstieg der Holstein-Fußballer nennt er aber eine „Bereicherung für Kiel“. Auch Friedrichs drückt dem Nachbarn VfB Lübeck die Daumen für die Mission Aufstieg: „Je mehr Spitzensport wir in Lübeck haben, um so besser ist das.“ Schmäschke sieht in Flensburg, wo die Weiche-Fußballer nach oben streben, aber „nur Platz für einen“.

Und dann waren zwei Stunden Handballtreff vorbei. Und würde Machulla den Saisoneinlauf so unterschreiben? „Ich bin ja in der DDR groß geworden. Da war man mit wenig zufrieden. Ganz klar, mein erstes Cheftrainerjahr, dann Pokalsieger. Ich wäre glücklich.“

Von Jens Kürbis

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