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Todesfelde greift tief „ins Klo“, TuS erwischt gebrauchten Tag

Todesfelde greift tief „ins Klo“, TuS erwischt gebrauchten Tag

Segebergs SH-Liga-Kicker gehen parallel leer aus – SVT-Siegesserie reißt.

SV Todesfelde – TSG Concordia Schönkirchen 2:3 (2:2). Nach zuletzt vier Siegen in Folge mussten sich die SVT-Fußballer nun ausgerechnet dem bisherigen Schlusslicht geschlagen geben.

Dadurch rutschten die Segeberger auf den neunten Platz ab. „Die letzten Prozente haben einfach gefehlt. Das frühe Führungstor war für uns in erster Linie kontraproduktiv. Die Mannschaft hatte danach das Gefühl, das Spiel im Schongang nach Hause fahren zu können“, kritisierte Trainer Sascha Sievers: „Es waren aber eben noch 86 Minuten zu gehen.“ Bereits in der 4. Minute schoss Abwehrchef Lennard Koth Todesfelde in Front. Doch der Vorsprung währte nicht lange, denn Schönkirchen glich durch Marvin Ehlert (11.) schnell aus.

„Wir haben bei den Gegentoren kräftig mitgeholfen. Außerdem haben wir es nicht geschafft, Schönkirchen unter Druck zu setzen und vor größere Probleme zu stellen. In der Summe kommt es dann zur Niederlage“, meinte Sievers. Beim 1:1 bemängelte der 40-Jährige das schlechte Rückzugsverhalten seiner Mannschaft. Auch beim zweiten Gegentreffer ging ein Ballverlust der Hausherren in der Vorwärtsbewegung voraus. Tom Langfeld (22.) schloss einen TSG-Konter zum 2:1 ab. Doch die Todesfelder steckten nicht auf und kamen durch ein erneutes Tor von Koth (28.) nach Sixtus-Eckball zum verdienten 2:2-Ausgleich.

„Vor dem Spiel hatten wir unsere Herangehensweise besprochen. Wir wollten uns nichts vorwerfen lassen, jetzt müssen wir aber mit der Niederlage umgehen“, so Sievers. Schönkirchen hingegen erzielte im zweiten Durchgang noch das 3:2. Dabei schlug Koth (60.) zunächst über den Ball, während TSG-Stürmer Langfeld das Spielgerät mit Hilfe des Pfostens über die Linie bugsierte. „Eine richtige Slapstickeinlage“, ärgerte sich Sievers.

Zehn Minuten vor Schluss wurde Doppeltorschütze Koth dann zur tragischen Figur: Nach seinem zweiten Foul musste er mit der Gelb-Roten Karte (80.) vorzeitig unter die Dusche. In Unterzahl fehlte den Gastgebern am Ende die Durchschlagskraft für einen weiteren Treffer. Torjäger Morten Liebert hatte die letzte Gelegenheit dazu, scheiterte mit seinem Schussversuch aber am Außennetz.

„Das ist eine Saison der Extreme. Wir greifen in jedes Klo, an dem wir vorbeikommen, tief rein. Wir haben diese Saison aber auch schon starke Spiele abgeliefert, unter anderem gegen Eutin, Strand oder Flensburg. Die Mannschaft kann es besser, das ist dann das Bittere daran“, haderte Sievers.

TuS Hartenholm – Heider SV 0:3 (0:1). Für die TuS-Fußballer, die im 3-5-2-System aufliefen, gab es nichts zu holen. Heide hatte das Spiel über die komplette Dauer im Griff und ließ

defensiv kaum Möglichkeiten zu. Daniel Kuberka vergab die einzige Hartenholmer Chance im zweiten Durchgang. Allerdings trat der Gastgeber personell arg dezimiert an. Mit Arne Steffens und Jannik Holz weilen bekanntlich zwei der Offensiv- Stammkräfte im Ausland, zudem sind mit Kapitän Marco Möller, Thilo Quinting und Arved Käselau drei weitere Akteure langzeitverletzt. Vor der Begegnung meldete sich auch Lennart Holfert (Wadenverletzung) ab. Dazu befindet sich Abwehrchef Björn Johannsson im USA-Urlaub. Mit Malte Delfs, Sebastian Bogun und Silvan Gensmer starteten außerdem drei Kicker einen gemeinsamen Schweden-Trip.

„Wir konnten den Kader zwar mit Spielern der Zweiten auffüllen, allerdings fehlte bei zehn Ausfällen natürlich die Qualität. Die konnten wir schlicht und ergreifend nicht kompensieren“, erklärte Co- Trainer Torsten Stürwohld. So ging Heide nach einer halben Stunde nach einem Ollenschläger-Fehlpass durch Tobias Hass (31.) in Führung. Zwar dezimierte sich der „kleine HSV“ durch die Gelb-Rote Karte für Joe Mittelbach (51.) wegen wiederholten Foulspiels selbst, Kapital schlugen die ideenlosen Hartenholmer daraus aber nicht. Im Gegenteil: Die Dithmarscher erhöhten durch Bastian Sticken (72.) auf 2:0 und konterten kurz vor Schluss über Alex Hardock erfolgreich, der zum 3:0 (87.) traf. „Wir waren über die 90 Minuten nicht gefährlich genug. Es war für uns alle ein gebrauchter Tag“, bilanziert Stürwohld. mare/fh

LN

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