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Todesfelde verteidigt Raiba-Leezen-Cup

Wahlstedt Todesfelde verteidigt Raiba-Leezen-Cup

SH-Ligist mit sieben Siegen alleiniger Rekordgewinner – Gastgeber Wahlstedt umjubelter Zweiter.

Wahlstedt. Vor dem 25. Hallenturnier des SV Wahlstedt um den Raiba-Leezen-Cup hatte der Todesfelder Trainer Sascha Sievers angesichts des aufgebotenen SVT-Kaders noch gesagt: „Wir sind zwar Titelverteidiger, aber diesmal nicht der Favorit.“ Am Ende holte sein SH-Liga-Team aber doch wieder den Pokal – zum siebten Mal. Damit ist der SV Todesfelde Rekordgewinner des Wettbewerbs. Für den neuerlichen Erfolg gab es zudem 425 Euro Siegprämie. Dazu sprangen jeweils 100 Euro für die meist erzielten Tore (35) und die wenigsten Gegentreffer (11) heraus.

Gastgeber Wahlstedt (225 Euro), der erst im Finale mit 0:5 unterlag, hat das Turnier bereits sechsmal für sich entscheiden können. Die SVT-Tore im Endspiel markierten Bennet Möller (2), Felix Hamann, Sebastian Bruhn und Oliver Zebold. Am Ende bilanzierte Sievers: „Wir waren nicht immer souverän, zu Beginn lief es etwas holprig. Aber als es dann darauf ankam, waren wir voll auf der Höhe.“

Anders der große Liga-Rivale vom TuS Hartenholm, der bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Allerdings waren die Hartenholmer wie angekündigt nur mit der zweiten Mannschaft, betreut von Trainer Klaus Koch, angetreten. Ziel war ursprünglich zumindest die Zwischenrunde am Sonntag. Gleich im ersten Spiel setzte es aber eine 0:2-Niederlage gegen die TS Einfeld. „Da waren wir noch nicht wach“, sagte Koch, dessen Team sich in den nächsten drei Partien gegen TuS Tensfeld, Türkspor Bad Oldesloe und SV Wahlstedt keine Blöße gab und jeweils mit 2:0 gewann. Im letzten Gruppenspiel gegen Verbandsligist SV Schackendorf verlor man dann jedoch mit 1:2, was Platz drei hinter dem SVS und Einfeld bedeutete – das Turnier- Aus. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, allerdings zu wenig Tore erzielt“, bilanzierte Koch. Und weiter: „Leider verloren wir das letzte Spiel in letzter Sekunde unglücklich.“

Während die TuS-Kicker am Sonntag nicht wieder antreten durften, hatte Todesfelde seine Gruppe als Zweiter beendet. Dabei sprangen Erfolge gegen SV Rickling (2:0), Wahlstedt (5:0), Leezener SC (5:0) und SG Rönnau/Segeberg (3:2) heraus. Allerdings ging der Vergleich mit dem WSV Tangstedt mit 1:2 verloren. In der Zwischenrunde holte sich die Sievers-Truppe dann den ersten Staffel-Platz aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber einem All-Stars- Team. Das gemeinsame Duell endete 2:2, dazu gab es Siege gegen SV Schackendorf (5:3) und die A-Jugend des JFV Hanse (3:1).

Im Halbfinale traf der SVT dann erneut auf Tangstedt, diesmal gelang ein klares 4:1. Zebold (2), Emanuel Bento und Möller schossen den Favorit ins Endspiel. Im zweiten Semifinale traf Wahlstedt auf die All Stars und unterstrich seine bis dahin starke Vorstellung (Zweiter der Vorrunden-Gruppe, Erster der Zwischenrunden-Staffel) mit einem klaren 5:1. Mulhem Alahmad (2), Tobias Bennsen, Yannick Utke und Kolja Bröker brachten den Kreisligisten ins Finale. Für die All Stars traf Mark Müller. Verbandsligist Schackendorf, immerhin Sieger seiner Vorrunden-Gruppe, war als Dritter der Zwischenrunde mittlerweile ausgeschieden. Dennoch war Trainer Michael Gerken mit dem Auftritt einverstanden. „Wir haben uns an beiden Tagen sehr gut verkauft. Am Ende hat dem ein oder anderen auch etwas die Erfahrung gefehlt“, begründete er. Außerdem sicherte sich Jorrit Bernoth mit zehn Treffern die Torjägerkanone. „Platz fünf und den besten Spieler in unseren Reihen, wir können zufrieden sein“, meinte Gerken.

Während das kleine Finale gegen die All Stars (75 Euro) knapp mit 1:0 (Tor: Hannes Mittig) zugunsten des WSV Tangstedt (125 Euro) ausging, ließ der SV Todesfelde beim 5:0 im Endspiel über Wahlstedt nichts mehr anbrennen. Trainer Sievers erklärte: „Das ist super, einfach toll, wenn man mit jetzt sieben Erfolgen Rekordsieger ist. Das ist schon etwas Besonderes.“ Er blickte auch schon voraus und sagte: „So ein Erfolg ist natürlich auch gut für das Selbstvertrauen und die Stimmung im Hinblick auf die Vorbereitung auf den Start aus der Winterpause.“

Am nächsten Wochenende geht es noch einmal in die Halle beim Blomberg-Cup des TuS Hartenholm, danach müssen die SVT-Kicker die warme Halle mit der kalten Winterluft tauschen. Fehlen wird in Hartenholm übrigens Emanuel Bento, der sich am Zeh verletzt hat und geschont werden soll.

Insgesamt kamen an den drei Turniertagen rund 2000 Besucher in die Wahlstedter Sporthalle. Sie sorgten für eine prächtige Stimmung – auch wegen des furiosen Auftritts des zweitplatzierten Gastgebers.

Ins im Anschluss zusammengestellte Dreamteam wurden Torhüter Henrik Rabe (WSV Tangstedt), Jorrit Bernoth (SV Schackendorf), Christian Jaacks, Maximilian Kokot und René Bossert (alle All Stars) gewählt. jz/fh/mare

LN

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