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Trainer sind überrascht und überraschen

Bad Oldesloe Trainer sind überrascht und überraschen

Reinfelds Handballerinnen begeistern ihre Übungsleiter, die GHG Hahnheide steht plötzlich ohne Coach da und Union Oldesloe verlängert mit Matthias Ebert.

Bad Oldesloe. Unter der Woche hatten die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld eine deutliche Fünf-Tore-Führung gegen den VfL Bad Schwartau noch verschenkt und 25:26 (16:15) verloren. Am Wochenende aber zeigten die Schützlinge von Detfred Dörling und Thomas Kruse nun gegen den Lauenburger SV wieder ihre Qualitäten und gewannen 23:17 (15:6).

„Eine Mannschaft, wie wir sie sehen wollen — voller Energie, Einsatz ohne Ende und Kampf“, freute sich Dörling nach dem Erfolg in Lauenburg. Diesmal war alles besser als zwei Tage zuvor in Bad Schwartau: Eine stabile Abwehr und wenig technische Fehler bescherten den Preußen zur Pause eine 15:6- Führung. Dann allerdings ließen sie Lauenburg binnen dreieinhalb Minuten auf 9:15 herankommen.

Dörlings Pausen-Aufforderung, „so weiter“ zu spielen und „nicht locker“ zu lassen, schien auf taube Ohren gestoßen. Doch nochmal wollten sich die Reinfelderinnen den Sieg nicht nehmen lassen, sie packten eine Schippe drauf und setzten sich auf 18:10 (40.) ab. „Alles passte endlich wieder", strahlte auch Preußen-Betreuer Arno Möller.

Lauenburgs Lena Mehrkens und Sarah Lemmermann blieben mehrfach am Mittelblock Kerstin Albrecht/Lina Tonding hängen oder wurden von Annalena Tetzlaff aufgehalten. Die Rechtsaußen-Würfe von Suelin Demir vereitelte Torfrau Annika Rahf, die unter anderem auch drei Siebenmeter entschärfte. „Endlich hat mein Team wieder an sich geglaubt und eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, war Dörling in der mit 150 Zuschauern gut besetzten Halle voll des Lobes. „So kann es weitergehen!“ Nächster Gegner ist allerdings Tabellenführer MTV Herzhorn.

SVP-Tore: Sina Rostek (10/6), Rika Tonding, Annalena Tetzlaff (je 4), Janine Sache, Lina Tonding (je 2), Dominique Schildt (1).

Landesligist Hahnheide plötzlich ohne Trainer

Vom Landesliga-Trio setzten sich zwei Teams durch. Wobei die Frauen der GHG Hahnheide schon vor ihrem 32:20 (19:8)- Sieg beim TSV Ellerau einen Rückschlag hinnehmen mussten, als sie plötzlich sie ohne Trainer dastanden.

Thies Nowacki hatte bereits angekündigt, sein Amt zum Ende der Saison aufzugeben (wir berichteten). Doch nun hat er bereits Ende vergangener Woche „per sofort“ aufgehört. „Bei mir hat sich privat soviel angestaut, dass ich nicht zu 100 Prozent als Coach agieren kann. Es wäre den Mädels gegenüber unfair, an dem Job bis zum Saisonende festzuhalten“, teilte er mit.

So saß erstmals Merle Langhoff als Betreuerin auf der Bank, die Erfahrung als Jugendtrainerin hat und aufgrund ihrer Knieverletzung nicht aktiv sein kann. Sie sah, dass ihr Team mit einer stabilen Abwehr überzeugte und viele Gegenstoßtore erzielte: „Ich glaube, in der ersten Hälfte haben wir nur zwei Tore aus dem Positionsangriff markiert.“ Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichener, da bei der personell gebeutelten GHG Kondition, Kraft und Konzentration nachließen.

SC Union plant mit Ebert und Verstärkungen

Die Männer des SC Union Oldesloe verteidigten ihre Spitzenposition durch ein 30:26 (15:14) beim TuS Lübeck 93 II, nahmen aber erst „Fahrt auf“, als nach 15 Minuten Andreas Wätzig eingewechselt wurde und das Spiel schneller machte. Als TuS nach dem Seitenwechsel zusätzlich zu Hallerbach auch Sielmann und später Reppin kurz deckte, „konnten wir uns zwar nie deutlich absetzen“, so Ben Reppin, „aber der Sieg war nicht mehr gefährdet“. Zwar ist der Aufstieg kein Thema, aber die die nächste Saison und die neue Klasseneinteilung: „Wir kennen die Teams aus den anderen Landesligen nicht. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden wir sehen, dass wir für 2016/17 personell aufrüsten“, so Reppin. Trainer Matthias Ebert hat bereits für ein weiteres Jahr zugesagt.

Keine Schützenhilfe erhielten die Oldesloer von der SG Glinde/Reinbek, die sich gegen Union-Verfolger HSG Holsteinische Schweiz trotz 9:6-Pausenführung mit 16:18 geschlagen geben musste. Mit Blick auf die erste Halbzeit bemängelte Trainer Joachim Restorff: „Wir haben es versäumt, noch deutlicher in Führung zu gehen.“ Das rächte sich in der Schlussphase, als seinen ersatzgeschwächten Team Kraft und Konzentration fehlten.

EP

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