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TuS Hartenholm nach Eichede-Wahnsinn gerettet

Hartenholm TuS Hartenholm nach Eichede-Wahnsinn gerettet

Jubel über den endlich sicheren SH-Liga-Erhalt – Auch beim Kreisrivalen in Todesfelde freut man sich über Hartenholms Rettung und damit weitere Derbys.

Hartenholm. Waren das nervenaufreibende Wochen für Spieler und Verantwortliche beim TuS Hartenholm: Nachdem man zwar den direkten Abstieg aus der Fußball- SH-Liga verhindert hatte und knapp über dem Strich gelandet war, mussten die Segeberger dennoch bangen und auf Schützenhilfe von Meister SV Eichede hoffen. Nur wenn die Stormarner den Aufstieg in die Regionalliga Nord schaffen würden, wäre der TuS gerettet. Der Grund: Schilksee ist aus der Regionalliga abgestiegen und beansprucht einen Platz in der SH-Liga. Der wurde am Dienstagabend durch den sensationellen Aufstieg der Eicheder (2:1-Sieg über den Bremer SV) nach dramatischem Spielverlauf frei. In Hartenholm fielen wohl selten so viele Steine so vielen Personen vom Herzen. Und auch in der direkten Nachbarschaft beim SV Todesfelde freute man sich mit.

Zahlreiche Hartenholmer hatten die Eicheder „Bravehearts“ aktiv auf ihrem Weg durch die Aufstiegsrunde unterstützt. „Ab sofort sind wir alle Eichede-Fans“, hatte der scheidende Ligaobmann Heinrich- Wilhelm Genz (zum VfR Neumünster) zu Beginn der Relegation gesagt. Er wollte sich ebenso wie sein Sohn und Kapitän Martin (ebenfalls zum VfR Neumünster) und Trainer Jörg Schwarzer, der auch aufhört, unbedingt mit dem Klassenerhalt verabschieden. Martin Genz berichtet von den Spielen: „Ich war sehr angestrengt. In Altona war ich live dabei, es war total spannend.“ Am Dienstag gegen die Bremer musste er zwar beruflich passen, ließ sich aber von der TuS-Abordnung im Eicheder Ernst-Wagner-Stadion auf dem Laufenden halten. „Parallel habe ich immer auf der Facebook-Seite von Altona gestalked“, so Genz. Vater Heinrich-Wilhelm betonte nach dem dramatischen SVE-Aufstieg erleichtert: „Es ist doch ein viel besseres Gefühl, als wenn man als Absteiger gegangen wäre!“

In Hartenholm laufen unterdessen die Planungen für die neue, nun sicher in der SH-Liga stattfindende TuS-Saison auf Hochtouren. Sieben Neuzugänge stehen bislang fest: Steffens (TuS Garbek), Meyer, Neubert (beide WSV Tangstedt), Juhr (Kaltenkirchener TS), Pierre Friedrich und Levi Krämer (eigene Zweite) sowie Zastrow (eigene U19). Charlton Heston dagegen verlässt den Verein aus beruflichen Gründen. Desweiteren ist die sportliche Leitung um Olaf Rosenthal und Björn Johannsson noch in Gesprächen mit externen Spielern.

Johannsson erläutert: „Das Vertrauen in den derzeitigen Kader ist vorhanden. Teamgeist und Charakterstärke sind einfach herausragend.“ Man habe es mit wenigen Mitteln geschafft, sich zum fünften Mal in Folge für die Schleswig-Holstein-Liga zu qualifizieren. „Ein großer Dank geht auch an den SV Eichede“, betonte Johannsson. Der TuS unterstützte die SVE-Feierlichkeiten nach dem Erfolg über Bremen mit einem Fass Freibier. Auch die Hartenholmer selbst holten noch einmal zur Spontanparty aus. „Wir feiern jetzt erstmal den Klassenerhalt, den wir durch unsere beherzte Rückrunde ermöglicht haben und freuen uns auf die kommende Spielzeit“, so Johannsson. Und weiter: „In der neuen Saison wollen wir erneut für die ein oder andere Überraschung sorgen.“

Derweil freut man sich auch beim sommer-pausierenden SV Todesfelde über den Hartenholmer Klassenerhalt. Wäre auch der TuS in die Verbandsliga runtergegangen, hätte es für die Blau-Gelben kein Kreisderby mehr gegeben, da der SV Henstedt-Ulzburg direkt abgestiegen ist. Todesfeldes Trainer Sascha Bodo Sievers unterstreicht: „Jedes Kreisderby tut den Zuschauern gut. Auch wir fahren lieber in die Nachbarschaft, als in die Walachei.“ Außerdem belebe Konkurrenz das Geschäft. „Ich freue mich für den TuS Hartenholm“, betonte der 39-Jährige. „Ich habe mich über verschiedene Social Media Plattformen stets über das Geschehen in Eichede informiert und die Partie verfolgt“, erklärt Sievers. Eichede habe sich den Aufstieg zudem verdient. Sievers bezeichnet die Leistung der Mannschaft als „einfach beeindruckend“. Man dürfe nicht vergessen, dass sie zur Winterpause die schlechteste Ausgangslage im Kampf um den Titel gehabt habe.

Nun gibt’s also erneut zwei Segeberger Lokalderbys in der SH-Liga zwischen Todesfelde und Hartenholm. In der abgelaufenen Spielzeit waren es mit Pokal sogar drei Aufeinandertreffen, wobei der SVT jeweils das bessere Ende für sich hatte. Da Derbys immer so eine Sache sind, wird man die TuS-Kicker auch in der neuen Saison nicht auf die leichte Schulter „Wir werden auch weiterhin unsere Hausaufgaben machen“, sagt deshalb Sievers. Zwar sei der ganz große Reiz dieser Duelle verloren gegangen, weil man sich sehr häufig gegenüberstehe, „doch für die Spieler sind diese Partien trotzdem etwas Besonderes“. Und wie sagte der SVT-Vereinsvorsitzende Holger Böhm einst mit Blick auf seinen Klub: „Ein Sieg muss immer in diesem Derby herausspringen.“ Es ist also wieder angerichtet . . .

fh/mare/jz

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