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TuS Kicker überraschen zum Auftakt

TuS Kicker überraschen zum Auftakt

SV Todesfelde legt leichten Holperstart in die SH-Liga-Saison hin. Morgen geht’s für beide Teams schon wieder weiter.

SV Todesfelde – SV Frisia 03 Risum- Lindholm 1:1 (0:0). Den Saisonstart hatte sich der SVT sicherlich anders vorgestellt. Die Mannschaft von Trainer Sascha Bodo Sievers kam gegen den Aufsteiger nicht über ein Remis hinaus – und lief sogar einem 0:1-Rückstand hinterher. Sievers sagte: „Wir haben 60 Minuten lang jede Schleswig-Holstein-Liga-Tauglichkeit vermissen lassen.“ Damit sprach der 40-Jährige die erste Stunde der Partie an. Zwar hatten die Segeberger deutlich mehr Ballbesitz, kamen aber nur selten vor das Lindholmer Tor.

Zudem hatten die Gäste einige Möglichkeiten zur Führung. So hatte Stürmer Tobias Zuth (16.) eine große Chance, scheiterte aber am starken Todesfelder Keeper Danny Schramm. Zehn Minuten später zielte Christoph Ruback (26.) nur knapp vorbei. Immer wieder verzettelten sich dagegen die Blau-Gelben und ließen jegliche Gefährlichkeit vermissen. „Wir hatten eine viel zu hohe Fehlpassquote“, ärgerte sich Markus Weber, Sportlicher Leiter des SVT über die Unkonzentriertheit der Mannschaft. Auch Sievers sagte: „Die Fehlerquote war extrem hoch. Dadurch haben wir uns kaum Chancen erspielt. Wir sind nicht in die Räume gekommen, unser Spiel war zu statisch.“

Nach der Pause kam es zunächst noch bitterer: Zuth setzte sich über Außen stark durch und traf zum 1:0 (58.) für Frisia. Todesfelde reagierte mit zwei Wechseln und brachte Morten Liebert sowie Christian Jaacks in die Partie. „Das Gegentor war ein Hallo-Wach-Effekt für uns. Wir haben nun stetig den Druck erhöht, auch wenn Frisia immer gefährlich blieb“, so Sievers. Die Konsequenz war der Treffer zum 1:1. Liebert verlängerte den Ball per Kopf genau in den Lauf von Oliver Zebold (70.), der sicher traf. Wenig später war dann Martin Fröhlich (73.) per direktem Freistoß erfolgreich, doch der Unparteiische erkannte den Treffer nicht an.

„Ein Foul war nicht zu sehen. Olli (Zebold/d. Red.) läuft auf den ersten Pfosten zu und verdeckt dem Torwart vielleicht für einen kurzen Moment die Sicht. Aber selbst auf den Videoaufnahmen ist das nicht wirklich zu erkennen“, haderte Sievers. In der Endphase hatten Emanuel Bento (83., 87.) sowie Philipp Möller (90.+1) noch Möglichkeiten, blieben aber nicht ruhig genug. „Gegen einen tiefstehende Gegner tun wir uns noch schwer. Wir müssen dann das Tempo erhöhen und häufiger die Positionen wechseln“, analysierte der SVT- Coach.

Schon morgen geht es im Liga- Betrieb weiter, dann muss der SVT um 19 Uhr bei Holstein Kiel II ran. „Dort erwartet uns ein anderes Spiel“, meint Sievers. Man werde sich mit dem Lindholm-Kick deshalb nicht lange aufhalten. „Wir werden aber sicherlich mit Frust in diese Partie gehen.“ Positiv: „Letztes Jahr haben wir gegen Kiel vier Punkte geholt!“ Er fordert: „Wir müssen noch eine Schippe draufpacken und diszipliniert spielen.“ Sievers kann zwar wieder auf Felix Hamann bauen, muss jedoch auf Abwehrchef Lennard Koth verzichten. Er verrät: „Es wird Veränderungen geben.“

FC Kilia Kiel – TuS Hartenholm 1:3 (1:0). Beim Liga-Einstand von Neu- Coach Sönke Pries zeigte der TuS eine starke Form und siegte verdient. Dabei setzte der 48-Jährige auf ein offensives 4-2-4. „Du musst in dieser Saison auf Sieg spielen, weil sehr viele Teams absteigen können. Ein Unentschieden bringt da gar nichts“, erklärte Pries. Nachdem die Segeberger in der ersten Hälfte verhalten und ängstlich agierten, viele lange Bälle schlugen und Räume für Kilia-Angriffe eröffneten, trafen die Gastgeber nach einer Ecke zum 1:0 durch Yannik Jakubowski (33.). In Hälfte zwei zeigte die Pries-Elf dann ein anderes Gesicht. Malte Delfs wurde nach dem Wechsel durch Arne Steffens ersetzt, dessen Hereinnahme das Hartenholmer Spiel belebte. Der TuS spielte fortan mutiger nach vorn und kreierte gefährliche Situationen. Dennoch dauerte es bis zur Schlussviertelstunde, ehe Hartenholm den Ausgleichstreffer erzielte. Ein Freistoß von Tobias Boguhn verlängerte Steffens ins Kilia-Gehäuse (75.). „Das 1:1 war ein Brustlöser. Wir spürten, dass dieses Tor dem Gegner einen Knacks gab. Bei uns setzte es natürlich Kräfte frei“, berichtete Pries.

Er konnte nur wenige Minuten später „das absolute Tor des Monats“ von Florian Wurst bejubeln: Der jagte einen Freistoß aus 30 Metern zum 2:1 (77.) in den Giebel. Die Kieler machten nun auf und drängte auf den Ausgleich, wodurch sich Räume zum Kontern ergaben. In der 86. Minute servierte Arne Steffens den Ball mustergültig auf Tim Ollenschläger, der zum 3:1-Endstand für TuS vollstreckte.

„Wir haben das in der zweiten Halbzeit extrem gut gemacht und sind ein hohes Tempo gegangen. Da haben sich die körperlich anstrengenden Trainingseinheiten ausgezahlt“, freute sich Pries.

Überbewerten will er den Auftakterfolg aber nicht und meinte: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Es war ein Duell auf Augenhöhe, aus dem wir viel Selbstvertrauen ziehen können.“ Das soll bereits morgen (19 Uhr) im Heimspiel gegen Regionalliga-Absteiger Schilksee zum tragen kommen.

fh/mare

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