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Überraschungen in den Derbys Fußball-Verbandsliga: Pölitz punktet dreifach gegen Hagen Ahrensburg, ersatzgeschwächte Tremsbütteler mit Fünfer-Pack...

Überraschungen in den Derbys Fußball-Verbandsliga: Pölitz punktet dreifach gegen Hagen Ahrensburg, ersatzgeschwächte Tremsbütteler mit Fünfer-Pack beim Bargfelder SV — und Reinfeld siegt auch in Siebenbäumen

Bargfelder SV — VfL Tremsbüttel 0:5 (0:2). Mit einem Sieg hatte beim VfL vor dem Spiel (angeblich) niemand gerechnet.

Bargfelder SV — VfL Tremsbüttel 0:5 (0:2). Mit einem Sieg hatte beim VfL vor dem Spiel (angeblich) niemand gerechnet. Denn Trainer Flemming Nielsen schob dem BSV als „Team der Stunde“ die Favoritenrolle zu, zumal bei ihm 13 Spieler auszufallen drohten. „Spieler sind extra aus Berlin angereist und früher aus ihrem Skiurlaub zurück gekommen. Einige mit Verletzungen haben sich tapen lassen und unter Schmerztabletten gespielt“, freute sich Nielsen über eine „tolle Reaktion des gesamten Teams“.

Der VfL ging nach 21 Minuten in Führung, als Maxi Lampel per sehenswertem Flugball hinter die Abwehr Jan Beyer bediente und der auf Jascha Fahrenkrog weiterleitete, der mit seinem schwächeren rechten Fuß vollendete. Dann begann die Zeit von Frederik Kühn, der kurz vor (41.) und nach der Halbzeitpause (53.) auf 3:0 für Tremsbüttel erhöhte und nach der Entscheidung durch Kevin Krüger (81.) auch den Schlusspunkt setzte (82.). „Wir waren Bargfeld taktisch, technisch, läuferisch, mental und von der Aggressivität her überlegen. Keiner unserer Spieler hatte Lust auf Kloppe!“, resümiert Nielsen. „Wir waren nicht giftig genug und haben verdient verloren. Das Ergebnis fällt am Ende zu hoch aus. Wir haben es in den entscheidenden Momenten versäumt, den Ausgleich bzw.

Anschluss zu erzielen.“, stellte BSV-Pressesprecher Arne Hell enttäuscht fest, nachdem seinem Team auch im siebten kreisinternen Verbandsliga-Duell kein Derbysieg gelang.

SSV Pölitz — SSC Hagen Ahrensburg 2:0 (1:0). „Wir leben noch!“, atmete SSV-Co-Trainer Jan Hack erleichtert durch, nachdem sein Team den favorisierten SSC vor heimischer Kulisse niedergerungen, damit den ersten Derby-Sieg der Saison gefeiert und — vor allem — ein Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet hatte. Julian Ramm sorgte nach 16 Minuten für die Pölitzer Führung, Jan-Hendrik Schmidt machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf (90.+3). „Wir haben wenig zugelassen und waren eng dran. Die Zweikämpfe haben wir fast überall gewonnen und so Hagens Spielaufbau zerstört. Der Dreier geht in Ordnung!“, resümierte Hack. SSC- Trainer Michael Schmal gratulierte den Kontrahenten: „Glückwunsch für den leidenschaftlich erkämpften Sieg. Wenn man es in 97 Minuten nicht schafft, in Pölitz ein Tor zu schießen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man verliert. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen!“

GW Siebenbäumen - Preußen Reinfeld 2:3 (2:1). In einer ausgeglichen Partie drehten die Preußen einen 0:2-Rückstand noch. Die gastegeber hielten sich nicht lange mit taktischem Geplänkel auf und drückten von Beginn an mächtig aufs Tempo. Reinfeld wirkte überrascht, und die Heimelf von Martin Steinbek belohnte sich früh für ihr Engagement: Mit einem Traumtor in den linken Winkel traf Norman Saul (16.) unhaltbar für Reinfeld-Keeper Sebastian Simmich zur verdienten Führung. Und Siebenbäumen hatte weiterhin klare Feldvorteile und erhöhte schnell. Nach einem Foul von Schlussmann Simmich an Benjamin Mecker verwandelte Winterneuzugnag Julian Brückner (22.) den fälligen Elfmeter. Die Gastgeber schalteten nun einige Gänge zurück. Ein großer Fehler, der sich am Ende bitter rächte sollte. „Damit haben wir Reinfeld wieder ins Spiel zurückgeholt. Die Preußen nahmen das Angebot natürlich dankend an“, war Marco Kalcher, Sportlicher Leiter der Grün-Weißen, verärgert. Nach einer Ecke verkürzte Maximilian Grimm (30.). Reinfeld kam dann mit neuem Schwung aus der Halbzeitpause, machte mächtig Druck und glich durch ein Kopfballtor von Dennis Schecke (74.) inzwischen verdient aus. Und es kam noch besser für das Tetzlaff-Team, das dem Spitzenduo weiter auf den fersen ist: Per Elfmeter drehte Christoph Böckelmann (79.) die Partie komplett. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber das glücklichere Ende war heute bei Reinfeld“, musste Kalcher zur Kenntnis nehmen. Reinfeld-Coach Ronny Tetzlaff fasste anschließend zusammen: „Die erste halbe Stunde haben wir komplett verschlafen und sahen in der Defensive bei beiden Treffern nicht gut aus. Die Wende kam dann mit den Einwechselspielern, die neuen Schwung brachten. Mein Respekt an die Truppe.“

Von fho/rmü

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